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Engelsberg
Jahreshauptversammlung der Ortgruppe Engelsberg [...mehr]
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12.03.2010
Ansbach
Der Kormon - ein Problemvogel? [...mehr]
13.03.2010
Arnschwang
Aktion für die ganze Familie - Nistkastenbau für Vögel und Fledermäuse [...mehr]
13.03.2010
Hilpoltstein
Flächenbetreuer AK(offen) in Hilpoltstein [...mehr]
13.03.2010
Feucht
Vogelkundlicher Spaziergang durch die Schwarzachklamm [...mehr]
14.03.2010
Tauberbrücke an der B25
Wasservogelzählung an der Tauber [...mehr]
15.03.2010
-
LBV - Haus- und Straßensammlung Sammler gesucht! [...mehr]
16.03.2010
Bayreuth
Vogelkundlicher Spaziergang [...mehr]
16.03.2010
Zorneding
Naturschutzarbeit im Landkreis [...mehr]
17.03.2010
München
Im Münchner Klärwerk Gut Großlappen [...mehr]
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Vortrag bei Obst- und Gartenbauverein Rottenbuch [...mehr]
18.03.2010
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Film: Wald, Wasser, Sand, - lebendige Kulturlandschaft [...mehr]
18.03.2010
Wullenstetten
Mitgliederversammlung [...mehr]
18.03.2010
Muhr am See
Natur- und vogelkundliche Führung zur Vogelinsel [...mehr]
19.03.2010
Amberg
Kindergruppe Ammerthaler Fledermäuse [...mehr]
19.03.2010
Bayreuth
Vogelkundlicher Spaziergang [...mehr]
19.03.2010
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Der Biber - ein Lebensraumgestalter am Wasser [...mehr]

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LBV Finanzbericht 2008

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Landwirte und Naturschützer gemeinsam für die Feldlerche

Hier kann die Feldlerche landen und Nahrung suchen

Die Bestände der Feldlerche gehen seit Jahren deutlich zurück. Zur Förderung der Feldlerche haben BBV und LBV erstmals ein gemeinsames Projekt vereinbart. Durch die Anlage von „Feldlerchenfenstern“ sollen die Bedingungen für Feldlerche & Co. spürbar verbessert werden.


Gemeinsam für die Feldlerche

BBV und LBV wollen mit dem gemeinsamen Projekt „Lerchenfenster für Bayern“ einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft leisten, und die Bestände der Feldlerche als typische Vogelart der offenen Kulturlandschaft fördern. Das Projekt ist eingebettet in das bundesweite Projekt „1000 Äcker für die Feldlerche“ von NABU und Deutschem Bauernverband. Ziel dieses Projektes ist es, möglichst viele Landwirte für die Anlage von Feldlerchenfenstern zu gewinnen, um bundesweit die symbolische Summe von 1.000 „lerchenfreundlichen“ Äckern zu erreichen. NABU, LBV und Bauernverbände versprechen sich von dem Kooperationsprojekt zudem eine neue Form der Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz jenseits des Ordnungsrechts. Die Anlage der Lerchenfenster soll bereits mit der Herbstaussaat 2009 beginnen. Auf diese Weise können sich Landwirte freiwillig, unbürokratisch und schnell im kooperativen Naturschutz engagieren. Als Anerkennung für ihr freiwilliges Engagement erhalten teilnehmende Landwirte eine Hinweistafel zur Aufstellung am Ackerrand („Vogelfreundlicher Acker“).

So wird's gemacht

So einfach geht's

Bei der Aussaat im Herbst hebt der Landwirt die Sämaschine für einige Meter an, so dass eine kleine, künstliche Störstelle von gut 20 m² entsteht. Dabei achtet er darauf, dass die Fenster im größtmöglichen Abstand zu den Fahrspuren und mindestens 25m vom Feldrand entfernt liegen. Auch ein Abstand von mindestens 50m zu Gebäuden oder Bäumen ist sinnvoll, da diese als Sitzwarte für Greifvögel und Krähen dienen.

Das Ganze macht er zwei Mal pro Hektar. Auf 40 von 10.000 m² ist nun kein Getreide gesät. Der Bestand wächst auf, doch diese beiden Stellen bleiben kahl. Bei den weiteren Arbeitsgängen (Düngen, Pflanzenschutzmittel) können die Fenster wie der restliche Bestand behandelt werden. Der Landwirt hat also keinen weiteren Aufwand mit diesen Flächen, und der Ernteausfall ist mit wenigen Euro pro Hektar gering. Vorteile für die Feldlerche? Die Lerchen haben eine „Landebahn im Dschungel“ und hier können sie außerdem Nahrung suchen. Von hier aus laufen sie in den Bestand, wo sie ihr Nest in der Nähe der Fenster anlegen.


Feldlerchenzählung

Um den Erfolg der Lerchenfenster zu dokumentieren, wird der LBV auf ausgewählten Flächen in Wintergetreide, aber auch in Mais und Raps eine Feldlerchenzählung durchführen. Landwirte die Interesse daran haben mit ihrer Fläche am Monitoring teilzunehmen, können dies auf der Antwortkarte ankreuzen. Die Zählungen erfolgen vom Feldrand aus. Der Landwirt wird vor dem Monitoring informiert, kann selbst daran teilnehmen und erhält anschließend die Ergebnisse der eigenen Flächen sowie die bayernweiten Auswertungen. Die genauen Standorte der untersuchten Äcker mit und ohne Feldlerchenfenster werden nicht bekannt gegeben. Ebenso werden die Namen der Landwirte nicht bekannt gegeben. Das Monitoring zielt nur darauf ab, den Effekt von Feldlerchenfenstern auf Feldvögel zu messen.


Wächst auf den Lerchenfenstern nicht mehr Unkraut?

Hierauf ein klares Jein! Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass mehr Unkraut aufkommen kann, aber nicht muss. Dadurch, dass das Fenster weiterhin wie der restliche Bestand behandelt wird, also auch Herbizide ausgebracht werden, wird das Unkraut in gewissen Grenzen in Schach gehalten. Außerdem können die Fenster jedes Jahr an einer anderen Stelle angelegt werden, sofern sie nicht aus Gründen des Fruchtwechsels ohnehin entfallen.

 

Auswirkungen auf die Förderung

Durch die Anlage von Lerchenfenstern ergeben sich keine Auswirkungen auf die Förderung.

 

Warum eigentlich das Ganze? Das erfahren Sie >>hier

Und hier geht es zum Projektflyer