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11.03.2010
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Engelsberg
Jahreshauptversammlung der Ortgruppe Engelsberg [...mehr]
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Vortrag „Vielfalt im Buchenwald“ [...mehr]
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Diavortrag von hermann Weiß über die Exkursion des AK Botanik zum nördlichen Gardasee [...mehr]
12.03.2010
Ansbach
Der Kormon - ein Problemvogel? [...mehr]
13.03.2010
Arnschwang
Aktion für die ganze Familie - Nistkastenbau für Vögel und Fledermäuse [...mehr]
13.03.2010
Hilpoltstein
Flächenbetreuer AK(offen) in Hilpoltstein [...mehr]
13.03.2010
Feucht
Vogelkundlicher Spaziergang durch die Schwarzachklamm [...mehr]
14.03.2010
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Wasservogelzählung an der Tauber [...mehr]
15.03.2010
-
LBV - Haus- und Straßensammlung Sammler gesucht! [...mehr]
16.03.2010
Bayreuth
Vogelkundlicher Spaziergang [...mehr]
16.03.2010
Zorneding
Naturschutzarbeit im Landkreis [...mehr]
17.03.2010
München
Im Münchner Klärwerk Gut Großlappen [...mehr]
18.03.2010
Rottenbuch
Vortrag bei Obst- und Gartenbauverein Rottenbuch [...mehr]
18.03.2010
Unterbrunnenreuth/Ingolstadt
Film: Wald, Wasser, Sand, - lebendige Kulturlandschaft [...mehr]
18.03.2010
Wullenstetten
Mitgliederversammlung [...mehr]
18.03.2010
Muhr am See
Natur- und vogelkundliche Führung zur Vogelinsel [...mehr]
19.03.2010
Amberg
Kindergruppe Ammerthaler Fledermäuse [...mehr]
19.03.2010
Bayreuth
Vogelkundlicher Spaziergang [...mehr]
19.03.2010
Reckendorf
Der Biber - ein Lebensraumgestalter am Wasser [...mehr]

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LBV Finanzbericht 2008

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Sie sind hier: Artenschutz > Klimawandel 

COP-out at Copenhagen

BirdLife International, der Dachverband der Vogelschutzorganisationen, äußert sich vernichtend zu den Ergebnissen von Kopenhagen.

23.12.09: Die für den Klimagipfel in Kopenhagen anberaumte rechtlich verbindliche Vereinbarung zum Klimaschutz kam aufgrund erbitterter Meinungsverschiedenheiten bezüglich der rechtlichen Form nicht zustande. „Es ist kein Fortschritt zu erkennen, nichts ist als eine endgültig getroffene Vereinbarung  anzusehen.“, sagte John Lanchbery von BirdLife International. Es wurden keine Abmachungen getroffen, die eine Stabilisierung der Treibhausgas-Konzentration bei 450 ppm gewährleisten und einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um mehr als 2 °C über das vorindustrielle Niveau verhindern. Die Auswirkungen wären gefährlich und irreversibel für Natur, Mensch und Wirtschaft.

Dennoch offenbart das Kopenhagener Abkommen einen politischen Zusammenhang und ein politisches Gebilde, es stellt eine nützliche - wenn auch unzureichende - Basis für Verhandlungen und eine Vereinbarung im nächsten Jahr dar. Die BirdLife-Partnerschaft hatte im Vorfeld der Kopenhagen-Konferenz 5 Forderungen für ein globales Klima-Abkommen erhoben. Hier die Ergebnisse des Kopenhagener Abkommens im Vergleich dazu:

1. BirdLife: Globale Emissionen müssen dahingehend eingeschränkt werden, dass der Temperaturanstieg weniger als 2 °C über das vorindustrielle Niveau hinausgeht.
Die globalen Emissionen müssen bis 2020 deutlich abnehmen, ausgehend vom Jahr 1990 müssen sie bis 2050 um 80% reduziert werden, in Industrieländern bis 2020 um 40 %.

Laut dem Kopenhagener Abkommen soll der Temperaturanstieg unter 2 °C gehalten werden; die Länder sind angehalten, Verbindlichkeiten und Aktionen im Zusammenhang mit der Reduktion von Emissionen bis zum 31. Januar 2010 vorzulegen. Eine Vereinbarung  über ein Ziel der langfristigen Abschwächung blieb aus. Eine Vereinbarung über den Rückgang der Emissionen bis zum Zeitraum zwischen den Jahren 2015 und 2020 blieb ebenfalls aus, rechtlich verbindlich ist nichts.


2. BirdLife: Es ist dringend notwendig, insbesondere durch Reduktion der Emissionen durch Entwaldung und Degradation (REDD) den Schutz der Biodiversität und der Ökosysteme mit ihrer großen Bedeutung für die Abschwächung des Klimawandels zu fördern. 15-20 % der Emissionen gehen vom Kahlschlag im tropischen Regenwald aus, diese gilt es bis 2020 auf Null zu senken. REDD soll den tropischen Regenwald als effektivsten CO2 –Speicher erhalten. Die Biodiversität muss aufrecht erhalten werden, weil gerade die Pflanzen und Tiere dem natürlichen Wald diese Eigenschaft verleihen.

Das Kopenhagener Abkommen bestätigt die Notwendigkeit von REDD und positiver Anreize für solche Aktionen durch die sofortige Einrichtung von Mechanismen, die REDD berücksichtigen, um die Mobilisierung finanzieller Ressourcen von entwickelten Ländern zu ermöglichen. 2010 ist dringend weitere Arbeit erforderlich, um eine vollständige REDD-Ordnung zu entwickeln.


3. BirdLife: Der dringend notwendige Schutz der Biodiversität und Ökosysteme muss erkannt werden, sowie ihre große Bedeutung für die Anpassung an den Klimawandel. Eine gesunde Umwelt, die eine hohe Biodiversität aufweist, spielt eine bedeutende Rolle für die Erhaltung und Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel.

Das Abkommen soll den direkten Nutzen eines Ökosystems als Hilfe für den Menschen gegen die negativen Auswirkungen des Klimawandels und anfällige Ökosysteme als vorrangige Anliegen erkennen.

Im Kopenhagener Abkommen wird internationale Unterstützung bei der Anpassung für Länder zugesagt, die sehr anfällig auf die negativen Auswirkung des Klimawandels reagieren, dennoch bleibt man weit hinter dem zurück, was zum Schutz  von Ländern, Menschen und Ökosystemen notwendig ist.


4. BirdLife: Die Bereitstellung von Fördermitteln aus der Landesentwicklung zur Reduzierung der Emissionen durch die Entwaldung ermöglicht eine Anpassung an den Klimawandel durch eine CO2 -arme Entwicklung. Auf jeden Fall werden 200 Mrd. Dollar bis 2020 benötigt, inklusive 35 Mrd. Dollar für REDD und 100 Mrd. Dolla,r um Entwicklungsländer zu befähigen, am Klimaabkommen teilzunehmen.

Das Kopenhagener Abkommen verpflichtet die entwickelten Staaten zur Erschließung zusätzlicher Ressourcen. In Forstwirtschaft und internationale Institutionen sollen im Zeitraum von 2010 bis 2012 annähernd 30 Mrd. Dollar in die Bereiche Anpassung und Schadensminderung investiert werden. Die Förderung der Anpassung besitzt oberste Priorität für die gefährdeten Entwicklungsländer, ebenso für kleine Inselstaaten und für Afrika. Im Zuge der verschiedensten Aktivitäten zur Schadensminderung müssen die entwickelten Länder den Entwicklungsländern bis 2020 jährlich 100 Mrd. Dollar zukommen lassen.

Die auf diese Weise aufgeworfenen finanziellen Fragen sollen zu einer angemessenen Finanzierung für die Entwicklungsländer führen.


5. BirdLife: Entwickelte Länder müssen für ihren landwirtschaftlichen Sektor und damit auch für den CO2-Ausstoß haften.

Die gegenwärtigen Regeln ermöglichen Ländern, CO2-Emissionen zu „verstecken“, während sie gleichzeitig weitere Emissionszertifikate beantragen; die Regeln, die dafür in Kopenhagen vorgeschlagen wurden, sind schlechter als die alten.  

Das Kopenhagener Abkommen enthält keine neuen Regelungen, der erarbeitete Text sollte aber Basis für die Verhandlungen 2010 sein. Wenn den entwickelten Ländern weiterhin die Verheimlichung ihrer landwirtschaftlichen Emissionen in der Buchführung gestattet wird, wird dies jegliche getroffene Vereinbarung über die Emissionsreduzierung unterlaufen.

Forderungen des Deutschen Naturschutzrings DNR

Zu den Klimagipfel-Seiten der Klima-Allianz

Keine Vertagung des Klimaschutzes in Kopenhagen!

Die Menschheit steht vor einer ihrer größten  Verpflichtung: der Abwendung eines unkontrollierbaren, vom Menschen verursachten Klimawandels. Aus umwelt-, wirtschafts- und entwicklungspolitischen Gründen muss daher ein ambitioniertes und faires Klimaabkommens bei der UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 in Kopenhagen verabschiedet werden, mit dem die Welt auf einen Pfad kommt, der das 2°C-Ziel deutlich unterschreitet.

Forderungen an die deutsche Regierung

  • Rückkehr zu einer aktiven Führungsrolle Deutschlands in den Klimaverhandlungen.
  • Reduzierung der Treibhausgase in Deutschland um mindestens 40%, dazu:
    1. gesetzliche Verankerung dieses 40%-Ziels.
    2. Nachbesserungen der bestehenden „Klimapakte 1 und 2“. Verabschiedung eines ambitionierten Energieffizienz-Gesetzes.
    3. Erlass eines Moratoriums für neue Kohlekraftwerke.
    4. Vollzug der Treibhausgasminderung im eigenen Land und nicht mittels Projekte im Ausland. Clean-Development-Mechanism-Projekte sind nur zu akzeptieren, wenn sie tatsächlich zusätzlich stattfinden.
    5. Abbau klimaschädlicher Subventionen.
  • Finanzielle Unterstützung der Entwicklungsländer mit mindestens 7 Mrd. Euro pro Jahr im Durchschnitt für die Jahre 2013 bis 2020 für deren klimafreundliche Entwicklung und Anpassung an die nicht mehr vermeidbaren Folgen des Klimawandels.

Forderungen an die internationale Staatengemeinschaft

  • Einigung auf ein rechtlich verbindliches, ausreichend ambitioniertes und global gerechtes Klimaschutzabkommen mit allen dafür nötigen Elementen.
  • Festlegung der Industrieländer auf rechtsverbindliche Reduktionsziele für Treibhausgase, die den Erkenntnissen der Klimawissenschaft entsprechen: bis 2020 um mindestens 40% (gegenüber 1990) und bis 2050 um mindestens 95%. Auch die Schwellenländer müssen ihren Beitrag dazu leisten, um das 2°C-Ziel zu realisieren.
  • Realisierung der Treibhausgasreduzierung im eigenen Land: Ein Freikaufen von nationalen Verpflichtungen durch Projekte im Ausland (Clean-Development-Mechanism) sorgt nur für eine Verzögerung notwendiger Maßnahmen.
  • Erhöhung des Reduktionsziels der Europäischen Union auf mindestens 30% bis 2020 ohne Bedingungen an ein internationales Abkommen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen musste die EU eine Reduktion von 40% bis 2020 erreichen.
  • Bereitstellung von Finanzen zur Emissionsminderung und Kohlenstoffbindung, technologischen Kooperation und Innovation, und Anpassung für die Entwicklungsländer in Höhe von 110 Mrd. Euro, die zusätzlich zur Offiziellen Entwicklungshilfe (ODA) aus öffentlichen Mitteln zur Verfügung gestellt werden müssen.
  • Stabilisierung der Kohlenstoff-Senken (Wälder, Meere, Moore, Auen und andere Ökosysteme)

 

 

So wirst du Klimaheld!

Klimahelden-Broschüre hier herunterladen (pdf, 5 MB)

02.03.09: Hallo, schon mal was von Klimawandel gehört? Ja?! Das ist gut. Aber ehrlich, weißt Du auch genau, was Klimawandel wirklich ist, wieso es ihn gibt und was seine Folgen sein können? Nein? Dann haben wir was für dich

>>Klimaheld-Broschüre herunterladen (pdf, 5 MB)

Die LBV Broschüre "Wie wird man eigentlich ein Klimaheld" beantwortet Fragen rund um den Klimawandel. Und sie gibt zehn Aktionsvorschläge, was man selbst tun kann. Der LBV München will damit junge Helden zu Klimahelden machen, denn Klimaheld zu werden macht Spaß und ist gar nicht so schwierig.

In der Broschüre werden zehn Aktionsvorschläge vorgestellt. Für ein ausgefülltes >>Prima-Klima-Protokoll (pdf, 780 kb) gibt es eine Belohnung und eine Klimaheldenurkunde. >>mehr beim LBV-München

LBV-Silbermöwen zeigen Eon die Rote Karte

(Bild: U. Dopheide)

11.12.08: Beim globalen Klima-Aktionstag werden jedes Jahr zehntausende Menschen weltweit aktiv und fordern von Politik und Wirtschaft dringend notwendige Maßnahmen für mehr Klimaschutz. Die LBV-Silbermöwen zeigten mit ihrem Aktionsstand vor dem Münchener Eon-Verwaltungsgebäude dem Energiekonzern Eon für sein Festhalten an klimafeindlicher Energieerzeugung die Rote Karte. >>mehr

Solarstrom vom Schuldach

(Bilder: O. Deppisch)

LBV-Ortsgruppe Dettelbach als Vordenker und Initiator  

12.11.08: Die Rudolf-von-Scherenberg-Volksschule in Dettelbach bei Kitzingen ist nicht nur Stromverbraucher. Sie ist auch Stromerzeuger. Die Solaranlage der „Bürgersolar Dettelbach“ kam auf Betreiben der LBV-Ortsgruppe zustande. Nun kann fast 21 Jahre lang zu einer garantierten Einspeisevergütung umweltfreundlicher Strom produziert werden. Da die Anlage auf einem Dach montiert ist, verbraucht sie kein zusätzliches Land. >>mehr

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

beim Frühjahrsgipfel im März 2007 wurde die EU zur Vorreiterin im Klimaschutz – das verdanken wir nicht zuletzt Ihnen und Ihrem Kabinett. Der Beschluss zur Senkung der CO2-Emissionen um 30 Prozent im Falle eines internationalen Abkommens geht auf Ihre Initiative zurück. Doch Europa muss auch weiterhin seine Ernsthaftigkeit beweisen, wenn es in den kommenden Monaten über die Klimaschutzpolitik bis 2020 entscheidet.        

Wir, die klima-allianz – ein Bündnis von 100 Organisationen – beobachten mit Sorge, wie Deutschland derzeit von der Öffentlichkeit unbemerkt zum Klima-Bremser wird. Ausgerechnet Ihre Bundesregierung scheint nun Hand in Hand mit Industrielobbyisten und deutschen Europa-Abgeordneten in Brüssel das EU-Klimaschutzpaket torpedieren zu wollen. Bereits beim nächsten Gipfel der EU-Regierungschefs am 15. und 16. Oktober steht der Klimaschutz auf der Tagesordnung. Zu diesem Anlass bitten wir Sie eindringlich:      

Weichen Sie das 30 Prozent-Reduktionsziel nicht auf!      

Nur wenn die Treibhausgas-Emissionen europaweit bis 2020 um mindestens 30 Prozent gesenkt werden, lassen sich die verheerendsten Folgen des Klimawandels noch aufhalten. Die EU darf von diesem Ziel nicht abrücken, wenn sie einen drastischen Klimawandel verhindern will!   

Machen Sie den Emissionshandel zum zentralen Klimaschutzinstrument!

Der Emissionshandel ist das wirksamste Instrument für eine Senkung der CO2-Emissionen in Europa – jedoch nur, wenn die Zertifikate in Zukunft versteigert werden. Die großen Klimasünder müssen endlich für ihre Emissionen bezahlen. Die kostenlose Zuteilung wird den deutschen Stromkonzernen bis 2012 voraussichtlich 46 Milliarden zusätzliche Gewinne einbringen – sie haben den Marktwert der umsonst erhaltenen Zertifikate einfach auf die Strompreise aufgeschlagen. Konzerne und Industrielobbyisten versuchen mit allen Mitteln, den Emissionshandel zu durchlöchern, um das Klima weiterhin umsonst belasten zu können.        

Dabei gab es im Mai 2008 einen eindeutigen Beschluss des Bundestages: Die Bundesregierung wurde aufgefordert, im Stromsektor für eine Versteigerung von 100 Prozent der Emissionszertifikate einzutreten. Eine Aufforderung, die für die Bundesregierung bindend ist! Und dennoch tritt sie gerade bei diesem zentralen Klimaschutzinstrument hinter den Kulissen immer stärker auf die Bremse: Das Wirtschaftsministerium versucht mit Nachdruck, eine Versteigerung der Emissionszertifikate zu verhindern. Auch weiterhin sollen Summen in Milliardenhöhe auf die Konten der Stromkonzerne fließen. So will es Bundeswirtschaftsminister Glos – auf Kosten des Klimas und der Stromkunden. Für energieintensive Industrien fordert die Bundesregierung außerdem umfangreiche Ausnahmen, obwohl sie in der Regel keine Wettbewerbsnachteile durch eine Versteigerung befürchten müssen.        

Der Emissionshandel kann seine volle Wirkung als zentrales Klimaschutzinstrument nur erreichen, wenn alle Emissionsrechte versteigert werden. Ausnahmen darf es nur für diejenigen geben, die konkret nachweisen können, dass ihnen schwerwiegende Wettbewerbsnachteile drohen, und das nicht nur behaupten.      

Erkennen Sie nur echte Klimaschutzzertifikate an!     

Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern, die dort CO2 reduzieren und dafür Emissionszertifikate in Europa einbringen – eine beliebte Praxis. In großem Stil angewandt, verzögert das notwendige Maßnahmen innerhalb Europas. Viele der Zertifikate entstammen zweifelhaften Projekten. Das verhindert Innovationen und die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze. Nun arbeitet die Bundesregierung daran, dass in der EU in exorbitantem Umfang Emissionsgutschriften aus dem Ausland akzeptiert werden.     

Dadurch können europäische Konzerne weiterhin dreckige Kohlekraftwerke betreiben und sogar neu bauen. Diese laufen mehrere Jahrzehnte und blockieren anspruchsvollen Klimaschutz.     

Wir appellieren an Sie, Frau Bundeskanzlerin!     

Klimaschutz ist eine Investition in die Zukunft. Verhindern Sie, dass Mitglieder Ihrer Regierung gemeinsam mit Industrielobbyisten und deutschen Europa-Abgeordneten das EU-Klimaschutzpaket zu einem Papiertiger machen!      Setzen Sie Ihre engagierte und zukunftsweisende Klimapolitik fort und bringen Sie Deutschland zurück auf Klimaschutz-Kurs!     

Brief hier herunterladen

>>zur Klima-Allianz

Klimawandel

Wälder können CO2 binden (Bild: Stiersdorfer)

Der Klimawandel trifft nicht nur uns Menschen, seine Folgen bekommen auch viele Tiere und Pflanzen zu spüren. Den dramatischen Wandel in der Vogelwelt zeigt eine Studie des englischen LBV-BirdLife-Partners RSPB (mehr).

Deshalb setzen wir uns für die Natur ein als neuer Partner in der Klima-Allianz Bayern. Dabei wollen wir erreichen, dass ein Netz von Wanderräumen eingerichtet wird. So können die betroffenen Arten vor den Klimaextremen ausweichen. Außerdem kämpfen wir dafür, dass der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen die Artenvielfalt nicht mehr schädigt. Darüber hinaus erhalten wir Feuchtgebiete und natürliche Flussläufe, die das lebenswichtige Wasser sichern.

Naturschutz ist Klimaschutz

Die Moore, Wälder und Feuchtgebiete, die der LBV mit dem Arche Noah Fonds ankauft, speichern viele Klimagase.

Die Umweltstiftung Euronatur belegt in einer am 24.01. erschienenen Studie den großen Effekt von Naturschutzmaßnahmen auf das Klima. So binden Moore, vielfältige Wälder und Feuchtgebiete viel der schädlichen Klimagase CO2, Methan und Lachgas. Die LBV-Strategie, solche Flächen mit dem Arche Noah Fonds anzukaufen und zu erhalten, ist also effektiver Klimaschutz. Unterstützen Sie diese Strategie durch eine Spende an den Arche Noah Fonds.