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für das LIFE-Projekt Keiljungfer:

Bernd Raab,  Tel. 09174-4775-39; Email: b-raab@lbv.de

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Weihnachtsgeschenk für eine Libelle

Optimaler Lebensraum für die Libelle (Bild: LBV)

Deutsche Bahn unterstützt das LIFE-Projekt „Grüne Keiljungfer“

10.12.11: Die DB Netz AG stellt dem LIFE-Projekt "Grüne Keiljungfer" ein Grundstück an der Rednitz bei Schwabach-Wolkersdorf zur Verfügung. Hier kann der LBV jetzt eine größere Gestaltungsmaßnahme umsetzen: Es wird ein Nebenarm zur Rednitz angelegt, der für die Libelle optimale Lebensbedingungen bereitstellt. Damit erweitert die Deutsche Bahn die Möglichkeiten des Projekts deutlich. >>Mehr zum LIFE-Projekt

Fenster auf für die Grüne Keiljungfer

(Bild: Klaus Müller)

LIFE-Projekt für europaweit gefährdete Libelle

02.12.11: Seit dieser Woche knattern die Motorsägen entlang der Schwäbischen Rezat bei Georgensgmünd. Der LBV verbessert mit Auflichtungen im Uferbewuchs den Lebensraum einer europaweit bedrohten Libellenart, der Grünen Keiljungfer.

Im Rahmen eines so genannten >>LIFE-Projektes werden „Fenster“, das bedeutet Lücken, in die zu dichten Auengehölze und zu dichtes Uferröhricht geschnitten. So wird die Besonnung von sandigen Uferzonen und Sandbänken verbessert. Denn die Libelle mag es hell und warm und braucht zur Paarungszeit durch Sonnenlicht verursachte glitzernde Reflexe auf dem strömenden Wasser. Nur hier treffen sich Männchen und Weibchen quasi in einer „Disco“. Daher muss das Lichtangebot in einigen, ausgewählten Flussabschnitten erhöht werden. [zur Pressemeldung]

Keiljungfer profitiert von Winter-Hochwasser

Breite Sandbänke, vom Hochwasser geschaffen (Bilder: B. Raab)

Gewässerstrukturen stark verbessert

24.03.11: Die Frühjahrshochwässer im Projektgebiet – hier an der Rednitz – haben große Mengen Sand im Auwald abgelagert. Die Bilder erinnern an eine „Urlandschaft“: sandige Ufer, Sandbänke, abgelagertes Treibholz. Kaum zu glauben, dass dies das Stadtgebiet von Nürnberg und Schwabach ist.

Die Natur hat hier vorgemacht, wie das Ergebnis der künftigen Umsetzungs- und Gestaltungsmaßnahmen an den Flüssen im LIFE-Projekt aussehen soll.

Vertreter des Umweltamtes Nürnberg, des Landschaftspflegeverbandes sowie Experten der Arbeitsgruppe „Grüne Keiljungfer“ besichtigten zusammen mit dem Projektmanager Bernd Raab das Gebiet, um vor Ort Maßnahmen zur Förderung der Libelle zu diskutieren und deren Lage festzulegen.

Exkursion an die Rednitz

Projektleiter Bernd Raab erläutert den Teilnehmern das Keiljungfer-Projekt (Bild: B. Raab)

LBV und Umweltschutzamt Schwabach führen Besucher zur Keiljungfer

09.06.10: Am 8.6.2010 fand um 17 Uhr eine Exkursion zum Thema Grüne Keiljungfer an der Rednitz statt. Die Führung dabei übernahm Bernd Raab vom LBV, Projektmanager des LIFE-Projektes. Unterstützt wurde er von Monika Roder, Umweltschutzamt Schwabach. Das Hauptinteresse der Exkursion galt der Grünen Keiljungfer. Bernd Raab zeigte den Lebensraum der Libelle – Flüsse und Bäche mit sandigen Ufern und Sandbänken, die nicht allzu zu sehr beschattet sind und wo das Wasser mäßig schnell fließt und mäßig tief ist. Besonders schätzt sie Gewässerstrecken mit flachen, feinsandigen bis sandig-lehmigen Stellen, wo es zu Lichtbrechungen mit „glitzernder“, „gekräuselter“ Oberfläche kommt,.  Dieses charakteristische Glitzern – Raab bezeichnete dies scherzhaft als „Libellendisko“ - tritt über flach überströmtem, überwiegend sandigem Grund, z.B. mit Strömungsrippeln auf.

Nachdem durch das kühle und nasse Wetter nicht mit dem Entdecken des Tieres gerechnet werden konnte, wurde der Lebensraum Fluss und seine Aue mit ihren typischen Pflanzen und Tieren (u.a. Prachtlibellen, Biber, Weidenarten) vorgestellt

Neuer Partner für die Keiljungfer

Reckenberg-Gruppe unterstützt LIFE-Projekt

11.05.10: Das LIFE-Projekt „Grüne Keiljungfer“ hat einen tollen Unterstützer gefunden: die Reckenberg-Gruppe aus Gunzenhausen.

Die Reckenberg-Gruppe ist ein Zweckverband zur Wasserversorgung in Mittelfranken. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes mit kommunalem Charakter. Von den 20 Mitgliedsgemeinden wurde dem Zweckverband RBG die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung übertragen. Das Versorgungsgebiet umfasst 700 km2  in den Landkreisen Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Roth, und versorgt Einwohner: 44.000 (direkt) und 140.000 (direkt + indirekt über Weiterverteiler)

Im Erschließungsgebiet II (Wassermungenau), das an der Fränkischen Rezat liegt, stellt die Reckenberg-Gruppe ein ca. 1 ha großes Grundstück für die Umsetzung von Projektmaßnahmen zur Verfügung. Zudem bietet sich hier die Möglichkeit eine Informationsstelle zum LIFE-Projekt an einem vielgenutzten Radweg einzurichten.

Am 5.5.2010 hat Herr Christian Freytag dem Projektmanager des LBV, Bernd Raab, die Fläche gezeigt. Bernd Raab war von der Eignung der Fläche für das LIFE-Projekt begeistert.

Damit zeigt die Reckenberg-Gruppe,  mit Ihrem Engagement, dass Trinkwasserschutz und Biologische Vielfalt Hand in Hand gehen.

http://www.reckenberg-gruppe.de/index1.html

EU-Besuch im Projektgebiet

v.l.: Frau Brauner (Astrale), Bernd Raab (Projektleiter) und Andreas Barthel (Untere Naturschutzbehörde) in den Rednitzauen (Bild: C. Bria)

04.05.10: Letzte Woche besuchte Frau Ruth Brauner, die für LIFE+ zuständige Vertreterin der EU vom Büro Astrale GEIE - Particip aus Freiburg das Projektgebiet, um sich ein Bild vom Untersuchungsgebiet und möglichen Projekt-Maßnahmen zu machen. Zusammen mit den LBV-Zuständigen Bernd Raab, Dr. Andreas von Lindeiner und Carola Bria besuchte sie die Schwarzachaue – die „Keimzelle“ des LIFE-Projektes, die Schwäbische Rezat und die Rednitz. Dort konnte sie sich mögliche Umsetzungsbereiche ansehen und mögliche Maßnahmen zur Förderung der Grünen Keiljungfer vor Ort erklären lassen. Herr Andreas Barthel war als Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Schwabach an der Rednitz mit dabei und erläuterte die möglichen Beiträge der Stadt am Projekt.