<- ZURÜCK

5.000 Saatkrähen am Olympiapark

Saatkrähe (Bild: Z. Tunka)

Naturschauspiel täglich im Olympiapark

31.01.12: Am Rand des Olympiaparks in München findet zur Zeit allabendlich ein beeindruckendes Naturschauspiel statt: 5.000 Saatkrähen und Dohlen fliegen ein, um auf den Bäumen die Nacht zu verbringen. Die Wintergäste kehren mit Frühlingsbeginn in ihre Brutgebiete in Nord- und Osteuropa zurück. Dazu ein aktueller >>Beitrag vom Bayerischen Rundfunk.

>>Mehr über die Saatkrähe in Bayern

Wird der Wolf überleben?

Wolf (Bild: H. Schreiter/LBV)

Nur gutes Management bietet Sicherheit 

23.01.12: Der Wolf im Fichtelgebirge zeigt erneut: Luchs, Wolf und Bär stehen vor der Haustür. Doch Wilderei bremst ihre Ansiedlung. Nur mit einem professionellen Management vor Ort kann Bayern das in den Griff bekommen. Der LBV leistet mit Wildlandstiftung und BN seinen Beitrag dazu: mit dem Ausgleichstopf für Risse, mit der Ausbildung und der Betreuung von Experten und bei Monitoring und Öffentlichkeitsarbeit im >>Luchsprojekt. Nur durch dieses Projekt gelang auch der Nachweis. Der Freistaat Bayern muss jetzt zügig den Managementplan weiterentwickeln. Sonst hat der >>Wolf in Bayern keine Chance.

 

Nur 0,3% - EU-Naturschutzförderung viel zu gering

Schutz durch LIFE-Projekt: die Große Rohrdommel (Bild: H. Werth)

LBV fordert Verdreifachung

12.12.11: Die EU-Kommission hat heute ihren Vorschlag für das EU-Umweltförder- programm LIFE ab 2014 vorgestellt. Der Natur-, Umwelt- und Klimaschutz soll in ganz Europa mit knapp 460 Mio. € jährlich unterstützt werden. Das entspricht gerade einmal 0,3%. Der allergrößte Teil des künftigen EU-Haushalts soll auch weiterhin in die Agrar- und Wirtschaftsförderung fließen. Dabei hält der BirdLife International 1% für erforderlich, um den Rückgang der Biodiversität bis 2020 zu stoppen. [zur Pressemeldung]

>>zum LBV-LIFE-Projekt Grüne Keiljungfer

Weihnachtsgeschenk für eine Libelle

Optimaler Lebensraum für die Libelle (Bild: LBV)

Deutsche Bahn unterstützt das LIFE-Projekt „Grüne Keiljungfer“

10.12.11: Die DB Netz AG stellt dem LIFE-Projekt "Grüne Keiljungfer" ein Grundstück an der Rednitz bei Schwabach-Wolkersdorf zur Verfügung. Hier kann der LBV jetzt eine größere Gestaltungsmaßnahme umsetzen: Es wird ein Nebenarm zur Rednitz angelegt, der für die Libelle optimale Lebensbedingungen bereitstellt. Damit erweitert die Deutsche Bahn die Möglichkeiten des Projekts deutlich. >>Mehr zum LIFE-Projekt

Fenster auf für die Grüne Keiljungfer

Bedroht: Grüne Keiljungfer (Bild: Klaus Müller)

LIFE-Projekt für europaweit gefährdete Libelle

02.12.11: Seit dieser Woche knattern die Motorsägen entlang der Schwäbischen Rezat bei Georgensgmünd. Der LBV verbessert mit Auflichtungen im Uferbewuchs den Lebensraum einer europaweit bedrohten Libellenart, der Grünen Keiljungfer. Im Rahmen des >>LIFE-Projektes werden „Fenster“, das bedeutet Lücken, in die zu dichten Auengehölze und zu dichtes Uferröhricht geschnitten. [zur Pressemeldung]

Frühling im Herbst: beeinflusst warmes Wetter den Vogelzug?

Bild: Norbert Sahliger

Viele Störche ziehen nicht in den Süden

9.11.: In den letzten Tagen und Wochen werden immer wieder Weißstörche beobachtet, die nicht in den Süden gezogen sind. Diese Tiere sorgen oft für Aufregung: Können Störche in Bayern überhaupt überwintern? Hier kann weitgehend Entwarnung gegeben werden. In milden Wintern mit wenig Schnee bzw. mäßigem Frost finden die Störche noch genügend Nahrung und können so auch die kalte Jahreszeit bei uns gut überstehen.

>> zum Storch  >> zur Pressemitteilung

 

Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012

Vogel des Jahres 2012: Die Dohle (Bild: C. Falk)

Intelligente Singvögel brauchen besseren Schutz in Bayern

14. Oktober 11: LBV und NABU haben heute die Dohle zum „Vogel des Jahres 2012“ gekürt. Der Grund: Die intelligenten Vögel finden trotz ihrer Anpassungsfähigkeit immer weniger Nistmöglichkeiten. LBV-Vorsitzender Ludwig Sothmann: „Wir wollen uns verstärkt für die geselligen Dohlen einsetzen, denn ihre Lebensräume werden immer mehr eingeengt.“ Dohlen stehen in Bayern bereits auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten. >>Lesen Sie mehr über die Dohle

[zur Pressemeldung]

 

Einladung zur 7. Ansbacher Artenschutzwoche

Spannende Veranstaltungen bis zum 9. Oktober

5. Oktober 11: Begeben Sie sich am Donnerstag auf einen Abendspaziergang durch den Herbstwald, lernen Sie am Samstag einen Naturgarten kennen oder beteiligen Sie sich am kommenden Sonntag an unserer Fotosafari im Heidewald!

Zusammen mit dem Landschaftspflegeverband, dem BN, der Stadt und dem Landkreis bietet die >>LBV Kreisgruppe Ansbach bereits zum 7. Mal ein attraktives Programm auf den Artenschutztagen. >>zum Programm

 

Giftmord auf dem Acker

Kornweihe jagt im Getreideacker (Bild: Z. Tunka)

Illegaler Giftköder tötet hochbedrohte Kornweihe

06. Oktober 11: Ein Giftanschlag hat den Bemühungen des LBV um den Schutz der Kornweihe einen herben Rückschlag versetzt: Ein Jungvogel der ersten erfolgreichen Brut seit zehn Jahren in Bayern wurde in Spanien vergiftet aufgefunden. Der Fund ist einer Spürhundestaffel zu verdanken, die in Andalusien im Rahmen eines EU-Projektes illegale Giftköder ausfindig macht. Auch hierzulande werden immer wieder Greifvögel vergiftet wie Funde im Landkreis Passau zeigen. >>Lesen Sie mehr    [zur Pressemeldung]

Großbaustelle für die Rohrdommel

(Bild: M. Tiefenbach)

Renaturierung in der Oberpfalz für extrem bedrohten Vogel

29. September 11: Die Große Rohrdommel steht in Bayern kurz vor dem Aussterben. Es gibt nur noch etwa zehn Brutpaare. Der LBV greift dem scheuen Schilfbewohner jetzt unter die Flügel. Mit einer speziell auf die Rohrdommel abgestimmten Habitatgestaltung wird auch am Hirtlohweiher bei Schwandorf neuer Lebensraum für diesen Vogel geschaffen. Der stille Weiher wird dabei vorübergehend zur Großbaustelle. >>Lesen Sie mehr über die Rohrdommel

[zur Pressemeldung]

100 neue Nistplätze

LBVler bringen Mauerseglerkästen an den Werkshallen an (Bild: S. Döschner)

LBV-Projekt schafft Lebensraum in der Stadt

26. September 11: Für Mauersegler, Dohlen, Fledermäuse und Turmfalken wird es in der Stadt immer schwieriger, geeignete Nistplätze zu finden. Durch die energetische Sanierung von Altimmobilien und abgedichtete Neubauten und Fassaden gehen viele Brutplätze für die Gebäudebrüter verloren. 100 neue Nistkästen sollen nun die ärgste „Wohnungsnot“ der Vögel in Nürnberg etwas lindern helfen. >>Lesen Sie mehr über die Aktion am Siemens-Werk

Projekt Gobibär: Forschungsstation ausgebaut

Das neue Labor wird genutzt (Bild: R. Samjaa)

LBV-Projekt für eines der seltensten Säugetiere kommt voran

20. September 11: Der Ausbau des zukünftigen Gobibärzentrums in der Transaltaigobi kommt voran: Seit Juli stehen eine Telefonverbindung und eine Solaranlage zur Energieversorgung.  Die neu geschaffenen Räumlichkeiten wurden erstmals für die Forschung genutzt. Bei eine Expedition der Nationaluniversität der Mongolei zusammen mit deutschen Experten wurde vermutlich ein Verbreitungsschwerpunkt des Gobibären gefunden. >>Lesen Sie mehr auf gobibaer.de

Der König der Lüfte

Deutschlands seltenster Adler braucht unseren Schutz (Bild: Z. Tunka)

Schutzerfolge sind in Gefahr

Bayern hat enorme Verantwortung für Deutschlands seltensten Adler: Auf nur noch 48 Paare wird der Bestand der Bayerischen Steinadler geschätzt. Der Steinadler ist damit Deutschlands seltenste Adlerart.

Der Bruterfolg der bayerischen Steinadler war extrem niedrig. Darum haben wir 1998 ein erfolgreiches Schutzprojekt für diesen majestätischen Vogel ins Leben gerufen.

>>Lesen Sie, warum unsere Erfolge jetzt in Gefahr sind

 

Bislang kein Amselsterben in Bayern

Amseln leben zur Zeit versteckt (Bild: Z. Tunka)

In Bayern - noch - kein Usutu-Virus, sondern saisonale Effekte

16. September 11: Wo sind die Amseln? In Südwestdeutschland wurde bei einer toten Amsel das tropische Usutu-Virus gefunden. Es könnte theoretisch für ein dortiges Massensterben verantwortlich sein. In Bayern gibt es für eine Infektion unter Vögeln jedoch keine Hinweise. Stattdessen erklären natürliche Effekte das Verschwinden der Amseln: Mit der Brutzeit ging auch das auffälligere Revierverhalten zu Ende, so dass sie jetzt kaum zu sehen sind. Außerdem sind die Vögel jetzt in der Mauser: Sie bekommen ein neues Federkleid und leben versteckt vor Feinden. >> Lesen Sie unser Update zum Amselsterben vom 15.9.

>>Update im BirdNet

>>Lesen Sie mehr über Amseln

Windkraft ausbauen und Artenvielfalt schützen

(Bild: Z. Tunka)

LBV: Ausbau nur im Einklang mit Erhalt der Artenvielfalt

8. September 11: Die Energiewende ist ohne Alternative: Wir müssen die CO2-Emissionen verringern und aus der Atomenergie aussteigen. Windenergie kann dazu einen wesentlichen Beitrag leisten aber - sie kann auch Tierarten gefährden. Abstandsregelungen und Ausschlussgebiete müssen das verhindern. Der LBV fordert, sie einheitlich und flächendeckend umzusetzen. >>Lesen Sie mehr zur Umsetzung in Bayern

 

Sieg gegen Gentechnik-Giganten

Bienen sammeln auch Gentechnik-Nektar (Bild: v. Lindeiner)

Europäischer Gerichtshof: Honig muss gentechnikfrei bleiben

7. September 11: Sieg über einen Goliath der Gentechnik-Industrie: Nach dem Europäischen Gerichtshof haben Imker Anspruch auf Entschädigung, wenn ihr Honig Spuren von Gentechnik enthält. Denn die führen dazu, dass der Honig unter das Gentechnikrecht fallen würde. Ohne Sonderzulassung und Sicherheitsprüfung dürfte er dann nicht verkauft werden. Die Folge: Die erneute Zulassung der Monsanto-Genmaissorte MON 810 wird sehr unwahrscheinlich. >>Lesen Sie die Vorgeschichte

Kuckuck: Große Beteiligung - Spannende Ergebnisse

Kuckuck! Wieder früher da (Bild: Zeininger)

Melde-Aktion ist Wissenschaft live

29. August 11: Die Kuckuck-Meldung ist ein Renner: Heuer wurden uns mehr als doppelt so viele (!) Kuckucke gemeldet wie letztes Jahr, nämlich über 3.300 Vögel. Die breite Datenbasis liefert unglaublich spannende Ergebnisse: Der Kuckuck kam schon wieder früher! Die Aktion ist ein Paradebeispiel für "Citizen Science" -  Wissenschaft durch Bürger: Weil viele tausend menschen mitmachen, können die Daten wissenschaftlich ausgewertet werden. >>Lesen Sie mehr zur Kuckuck-Ankunft 2011!

Kolkraben sind keine Killer!

Kolkrabe Bild: Fünfstück

Vorfälle in Brandenburg und im Allgäu müssen differenziert betrachtet werden

09. August 11: Sowohl in Brandenburg wie auch im Allgäu kam es in den letzten Tagen zu Vorfällen mit Schafen und Kolkraben. 

Nichts wäre falscher, als Kolkraben nun als Killervögel in Hitchcock-Manier darzustellen.

LBV Artenschutzchef Dr. Andreas von Lindeiner kommentiert die Vorfälle im Interview mit der Augsburger Zeitung. >> zum Interview

>> mehr zu Kolkraben

>> Hintergrundinformationen

Deutschlands letzte Kolonie gerettet!

Große Hufeisennase - Nomen est Omen (Bild: A. Zahn)

Fledermaus Große Hufeisennase nur noch in der Oberpfalz

28. Juli 11: Deutschlands letzte Fledermauskolonie der "Großen Hufeisennase" ist gerettet. Denn das Fledermaushaus in Hohenburg (Lkr. Amberg-Sulzbach) wurde für für 1,1 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II saniert. Außerdem wurde eine Videoanlage installiert. Damit können die Fledermäuse und ihre Jungtiere künftig von jedermann beobachtet werden. Das Artenschutzprojekt verbindet nachhaltigen Artenschutz und besondere Naturerlebnisse für die Menschen in der Region. >>mehr über das LBV-Projekt

Weißstorch-Rekordjahr in Bayern

Störche in Donauwörth (Bild: N. Salinger)

Viele Jungstörche flügge, Lebensraum bedroht

26. Juli 11: Positive Bilanz bei den bayerischen Störchen, deutliche Bestands­zunahme und gutes Brutergebnis: Mit wenigen Ausnahmen haben die meisten Störche erfolgreich Junge aufgezogen. Nach mehreren feuchten Frühjahren mit Jungenverlusten durch starke Gewitterfronten gab es diesen Frühling fast zu wenig Regen! Gefahr droht aber durch die zunehmende "Vermaisung" der der Landschaft. [Pressemeldung, pdf] >>aktuelle Storchenkarte Bayern

Deutschlands seltenster Vogel wieder da

Steinhuhn, Bild: Moning

Steinhuhn in den Allgäuer Alpen entdeckt

23. Juli 11: Er galt bereits als ausgestorben - nun ist Deutschlands seltenster Vogel wieder aufgetaucht: Das Steinhuhn hat sich seit kurzem wieder in den Allgäuer Alpen angesiedelt. Experten sprechen gar von einer kleinen Sensation, dass der scheue Brutvogel noch geeignete Flächen zum Leben findet - abseits von Bergbahnen und Wanderwegen. Ein BR-Team hat sich zusammen mit dem LBV Gebietsbetreuer Henning Werth auf die Suche begeben. >>mehr

Was macht eigentlich eine "Auffangstation"?

Ein gesundeter Bussard wird freigelassen (Bild: F. Baer)

LBVler retten Vogel-Leben

14. Juli 11: In der Umwelt- und Auffangstation des LBV in Regenstauf brummt's: Über 300 Vögel konnten die vielen Helfer um Ferdinand Baer im ersten Halbjahr aufnehmen. 120 von ihnen wurden schon wieder gesund in die Freiheit entlassen. Es handelt sich v.a. Opfer von Scheiben- und Autoanflügen und natürlich Stromopfer, die an immer noch ungesicherten Masten verunglücken. Viele Schulklassen kommen und schauen den Pflegern über die Schulter. >>mehr über die Station

>>Aktuellen Bericht als pdf lesen (1 MB)

Kommen Sie auch zum Tag der Offenen Tür am 24. Juli 2011!

Fledermausnacht im Wasserschloss

Viele LBV-Aktionen am Himmelfahrts-Wochenende

30.05.11: Am kommenden Donnerstag wird es spannend im Wasserschloss Dürrenmungenau: Fledermaus-Höhlen bauen mit Kindern, Fachvorträge und eine Exkursion mit dem „Bat-Detektor“ im dämmrigen Schloßpark – lassen Sie sich überraschen! >>zum Programm des Fledermausnacht (pdf)

>>mehr über Fledermäuse

In ganz Bayern finden unzählige weitere LBV-Veranstaltungen draußen in der Natur statt. Kommen Sie vorbei! >>zum LBV-Veranstaltungskalender

Wie geht's den Vögeln in Deutschland?

Statusbericht: Energiepflanzenanbau gefährtet Feldvögel

26.04.11: Druckfrisch: Der Statusbericht "Vögel in Deutschland 2010". Er zeigt: Die Hauptgefährdungsfaktoren sind nach wie vor die intensive Landnutzung und der Verlust von Lebensräumen. Besonders der zunehmende Energiepflanzenanbau führt zur Abnahme von Feldvögeln wie Rebhuhn, Kiebitz und FeldlercheBei einigen ehemals hochgradig bedrohten Vogelarten wie Wanderfalke, Seeadler oder Kranich geht es jedoch aufwärts. Hier wirken Artenhilfsprogramme und das verbesserte Management von Schutzgebieten. >>mehr auf den Seiten des DDA

>>zum DDA-Brutvogelmonitoring in Bayern

Schenken Sie dem Gartenrotschwanz eine Zukunft!

(Bild: M. Varesvuo)

LBV-Schutzprojekt für den Vogel des Jahres sucht Unterstützer

Die Zukunft des Gartenrotschwanzes in Bayern ist düster: In 30 Jahren werden artenreiche Streuobstwiesen - sein Hauptlebensraum - praktisch verschwunden sein. Das hat eine LBV-Untersuchung ergeben. Doch noch haben wir eine Chance. Wir haben einen Umsetzungsplan entwickelt, mit dem wir den Lebensraum von Gartenrotschwanz und 6.000 weiteren Arten erhalten können - gemeinsam mit Ihnen. Machen Sie mit bei dem LBV-Schutzprojekt! >>Spenden Sie jetzt!

>>zum Projekt-Hintergrund

Landwirte für Schwalbe, Kiebitz & Co.

Konkrete Praxistipps zum Umsetzen

11.04.11: Der LBV hat ein neues Angebot für Landwirte, denen die natürliche Vielfalt am Herzen liegt: Eine Broschüre und eine Internetseite bieten Tipps von einfachen Hilfsmaßnahmen für Schwalben im Stall über Nistkastenkonstruktionen für die Mäusejäger Turmfalke und Schleiereule bis hin zu Maßnahmen für Rebhuhn und Kiebitz im Getreide- und Maisanbau. >>zur Aktionsseite
[>>zur Pressemeldung]

Bitte helfen Sie dem Vogel des Jahres

(Bild: R. Roessner)

Gartenrotschwanz kehrt zurück

08.04.11: Hilpoltstein. In diesen Tagen wird der vom LBV und NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) zum „Vogel des Jahres“ gekürte Gartenrotschwanz in den Brutgebieten Deutschlands zurückerwartet. Erste Ankömmlinge werden bereits beobachtet. Deshalb ist jetzt genau die richtige Zeit um dem Gartenrotschwanz geeignete Nisthilfen und Brutreviere anzubieten.
>> mehr

>> zur Pressemitteilung

Neu! Das Mauersegler-Baubuch

(Bild: Z. Tunka)

Neuerscheinung zur Rückkehr der Sommerboten

05.04.11: Bald sind die Mauersegler aus ihrem Überwinterungsgebieten in Afrika zurück und zischen mit lautem „sriih-sriih“ durch die Stadt und an ihre Brutplätze. Damit sie dann nicht vor verschlossenen Türen stehen, setzen wir uns besonders für die fliegenden Sommerboten ein. Mit Öffentlichkeitsarbeit oder mit dem Einsatz auf den Baustellen, wenn Quartiere oder die Tiere selbst in Gefahr sind. Viele Brutplätze haben wir so schon erhalten können. Jetzt ist ganz aktuell das 32-seitige LBV-Mauersegler-Baubuch erschienen. >>mehr und download

Vorsicht Hochzeitszug

(Bild: Lerzer)

Nur Tempo 30 rettet Leben

03.04.11: Auch wenn die Krötenwanderung schon einige Zeit läuft: Jetzt, wo es in Bayern geregnet hat, nimmt sie noch einmal Fahrt auf. Häufig müssen die Tiere dabei Straßen überqueren. Für viele ist das der sichere Tod, da sie von Scheinwerfern geblendet regungslos auf der Fahrbahn sitzen bleiben. Dabei reichen gewaltigen Druckunterschiede unter einem Autos aus, um sie zu töten. Darum: Tempo 30! Auch wegen der zahlreichen LBV-Aktiven, die an den Krötenzäunen unterwegs sind. >>mehr

Schnarchen auf dem Kirchof?

(Bild: LBV DGF)

LBVler aktiv für Schleiereulen

01.04.11: Da schnarcht es auf dem Kirchof: Wenn Schleiereulen balzen, kann es eigenartig klingen. Leider stehen sie auf der Roten Liste der bedrohten Arten mit nur noch 200 bis 400 Paaren in Mittelfranken. Mit Räuber-sicheren Nistkästen helfen ihnen die LBVler v.a. in den Landkreisen Neustadt/Aisch, Erlangen/Höchstadt und Nürnberg. >>mehr

Freiheit für seltenen Rotmilan

(Bild: LBV)

Großer Pflegeerfolg in der Auffangstation Regenstauf

27.03.11: Vor drei Wochen kam er krank und stark geschwächt in die LBV-Vogelauffangstation in Regenstauf. Nun konnten ihn die Mitarbeiter wieder auswildern. Ein großer Erfolg, denn für den Rotmilan trägt Deutschland enorme Verantwortung. Der seltene Greifvogelart hat bei uns seinen weltweiten Verbreitungsschwerpunkt. >>mehr

Jetzt zählt´s: Höchste Zeit für Nistkästen!

(Bild: B. Helbig)

Die wichtigsten Tipps

25.03.11: Die die Frühlingsgefühle brechen aus. Und noch ist Zeit, Nistkästen aufzuhängen oder zu reinigen.
Ein paar Tipps dazu: Hängen Sie zu 60% Kohlmeisen-Kästen und zu je 20 % Blaumeisen-Kästen und Halbhöhlen auf. Sind über 3/4 Ihrer Kästen besetzt, können Sie mehr Nisthilfen aufhängen. Wird ein Kasten gar nicht angenommen, hängen Sie ihn um in eine andere Gartenecke. >>mehr zum Thema

>>im LBV-Shop gibt's Qualitätsnistkästen und unsere Nistkastenbroschüre

Baggern für Schwalben

(Bild: L. Klügl)

LBV Ingolstadt legt neues Brutbiotop an

23.03.11: Fast 80 m Uferschwalben-Brutwand konnte Lorenz Klügl vom LBV Ingolstadt neu anlegen lassen. Die Fläche südlich der B 16 war 2003 als Ausgleichsfläche für das Gewerbegebiet "Am Weiherfeld" angelegt worden. In den Folgejahren brüteten dort bis zu 200 Uferschwalbenpaare. Erosion hatte die Wand jedoch zerstört. >>mehr

Wiesenbrüter vor Hubschraubern geschützt

Durch die Vereinbarung besser geschützt: der Kiebitz (Bild: M. Bosch)

Vereinbarung mit Bundeswehr für Kiebitz und Co.

16.03.11: Standortkommandantur des Heeresflugplatzes Roth, LBV und die Höhere Naturschutzbehörde von Schwaben schützen hochsensible Arten. Sie haben vereinbart, dass die enormen Störungen durch Kampfhubschrauberübungen im Nördlinger Ries vermieden werden. Denn Großer Brachvogel, Uferschnepfe und Kiebitz, gehören zu den am stärksten gefährdeten Vogelarten in Bayern. >>mehr [zur Pressemeldung]

Flugsäuger im Bayerwald

LBV zählt Fledermäuse im Rahmen des Artenschutzprogrammes

03.03.11: Zum Fledermaus-Schutz gehört auch die Zählung der Tiere in den Winterquartieren. Im Landkreis Cham gibt es Winterquartiere in drei alte Bergwerksstollen. Sie und 20 weitere Orte werden regelmäßig vom LBV überwacht. Mit Stirnlampen, Taschenlampen, Schreibzeug und der ausdrücklichen Genehmigung durch die Höhere Naturschutzbehörde bewaffnet gehen die Aktiven in die Quartiere. >>mehr

Hier ist er: ein verlässlicher Fahrplan!

Einer der ersten: Kiebitz (Bild: M. Bosch)

Die ersten Zugvögel kehren zurück

27.02.11: Dank der Kollegen der Naturschutzstation Kranenburg haben wir es jetzt schwarz auf weiß: einen Fahrplan, auf den meist mehr Verlaß ist als auf den der Bahn. Sehen Sie auf einen Blick, wann Sie sich auf die Rückkehr unserer Zugvögel freuen können, woher sie kommen und warum. Alle Angaben ohne Gewähr! Hier geht´s zum PDF-Download.

Kormoran: Lösung für Teichwirtschaften gefunden?

(Bild: C. Anton)

Europaweit einmaliges Pilotprojekt von LBV und Teichwirten

17.02.11: Der LBV setzt am Kauerlacher Weiher im Landkreis Roth ein europaweit einmaliges Pilotprojekt um. Mit Schutzkäfigen, Strauchmaterial und Renaturierungsmaßnahmen werden Verstecke für Karpfen angelegt. Damit sollen die Schäden durch Kormorane deutlich reduziert werden. Die Projektidee wurde von LBV, Teichwirten, Jägern und Behörden am Runden Tisch Kormoran unter Vorsitz des Landrates Herbert Eckstein entwickelt. >>mehr [zur Pressemeldung]

Alles zum Vogel des Jahres 2011

(Bild: R. Rößner)

Diesen Samstag Tagung im Nürnberger Tiergarten

17.02.11: Der Gartenrotschwanz ist einer unserer schönsten Singvögel. Doch über vier Jahrzehnte schwinden nun schon seine Bestände. Der Rückgang hat verschiedene Ursachen: Sein immer seltener werdender Lebensraum, alte Laubwälder, Obstbaum- und Parkanlagen oder Dürren in den afrikanischen Überwinterungsgebieten. Diese Gefährdungsfaktoren aber vor allem praktische Handlungsansätze sind Inhalt der Tagung. >>mehr

 

Bartgeier über Bayern

(Bild: K. Rath)

Seltene Art bitte melden!

07.02.11: Gestern wurden zwei junge Bartgeier im Bereich des Fürschießers, Hornbach- und Krottenspitze beobachtet. Bartgeier waren in den Alpen schon ausgerottet. Dann gelang die Wiederansiedlung. Und aktuell werden Besucher der Allgäuer Alpen sogar gebeten, verstärkt auf Geier zu achten. Bitte melden Sie weitere Beobachtungen (falls möglich mit Foto!). >>Bestimmungshilfe und mehr 

Lokal denken – global handeln?

(Bild: C. Stierstorfer)

Ausstellung über Handel mit geschützten Arten in Regenstauf

03.02.11: Ausstellungseröffnung an der Vogel- und Umweltstation Regenstauf: Vom Affen- und Krokodilschädel bis hin zu Kakteen und Leopardenfellen, es ist kaum vorstellbar, was Menschen alles nach Deutschland schmuggeln.

Dabei wissen Reisende oft gar nicht, dass sie mit ihren Souvenirs Gesetze verletzen. Am Zoll erfolgt dann das böse Erwachen. >>mehr

Wie viele Kormorane bevölkern Bayerns Flüsse, Teiche und Seen?

(Bild: M. Bosch).

Gemeinsame Zählung von LBV und Fischern

01.02.11: Seit kurzem liegt der Abschlussbericht zu den Kormoran-Zählungen des Winterhalbjahrs 2009 / 2010 vor. Mit den aktuellsten Bestandszahlen und einer Rückschau auf deren Entwicklung seit Ende der 1980er Jahre. Die Zahlen zeigen auch, welch geringen Einfluss der seit Jahren intensivst betriebene "Vergrämungs"-Abschuss des Kormorans tatsächlich auf dessen Bestände in Bayern hat. >>mehr

Udo der Uhu führt durch den Steinbruch

Bild: Z. Tunka

Umwelterlebnis-Kooperation im Steinbruch

24.01.11: Die Firma CEMEX erhält vom LBV ihren eigenen Umwelterlebniskoffer für den Steinbruch in Helmstadt. Darin: Alles, was man für Expeditionen in diesen faszinierenden Lebensraum braucht. Der LBV will mit der Kooperation das Wissen über die zum Teil äußerst seltenen und gefährdeten Bewohner von Steinbrüchen vermitteln. Und die Natur erlebbar machen. >>mehr

LBV weist Kormoran-Forderungen zurück

(Bild: A.H. Klein)

Bezirkstag der Oberpfalz will Kolonien auflösen

22.12.10: Der LBV weist die Kormoran-Forderungen des Bezirkstags der Oberpfalz zurück. Eine Auflösung der beiden bestehenden Kolonien in den ausgewiesenen Vogelschutzgebieten lehnen wir strikt ab. Eine Ausweitung der Abschussregelungen ist ebenfalls nicht erforderlich. Denn in ganz Bayern darf z.T. ganzjährig auf Kormorane geschossen werden. Einer Bestandsreduktion auf EU-Ebene hat die EU-Kommission bereits eine Absage erteilt. Die Bestände sind zudem schon rückläufig. Insofern geht auch diese Forderung ins Leere. >>mehr
[zur Pressemeldung]

Was die Welt kostet

Studie über ökonomischen Wert der Natur auf deutsch erschienen

12.10.10: Der Ansatz ist neu: Die Studie "Die Ökonomie von Ökosystemen und Biodiversität (The Economics of Ecosystems and Biodiversity - TEEB) untersucht, was uns Natur bringt - rein wirtschaftlich. Im Rahmen der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn wurde ein „überzeugendes Geschäftsmodell für die Erhaltung der biologischen Vielfalt“ vorgestellt. Es verschafft ein besseres Verständnis des wahren ökonomischen Werts der Leistungen, die wir kostenlos von der Natur erhalten. >>mehr

Wiesenweihe 2010: hoher Bruterfolg, neue Gefahren

(Bild: Z. Tunka)

Bestand in Bayern hat europaweite Bedeutung

10.12.10: Zwar gab es überdurchschnittlich viele Verluste in der Phase nach dem Schlupf der Küken, schließlich hatten aber doch 110 Paare einen Bruterfolg: 371 Jungvögel wurden flügge. Im Vergleich zu anderen Populationen in Europa liegt die Fortpflanzungsrate in Mainfranken damit sehr hoch. Der Bestand hat eine wichtige Funktion für den Erhalt der Art in Mitteleuropa. >>mehr
 

Der LBV Arche Noah Fonds

Jetzt für bedrohte Tiere und Pflanzen spenden!

29.11.10: Seit über 20 Jahren kauft der LBV mit Hilfe seines Arche Noah Fonds Flächen für bedrohte Tiere und Pflanzen auf. Mittlerweile fast 3.000 Hektar. So konnten wir bedrohten Arten wie Fischotter, Hauhechel-Eule oder Bekassine  schon schnell und unbürokratisch helfen.

Bitte unterstützen auch Sie uns mit Ihrer >>Online-Spende!

>>Unser aktueller Spendenaufruf

>>mehr Informationen zum Arche Noah Fonds

>>Schicken Sie unsere interaktive Arche Noah in eine bessere Welt!

Fledermäuse zwischen Kultur und Natur

(Bild: A. Zahn)

Internationale Fledermaustagung in Benediktbeuern

18.02.11: 2011 ist Internationales Jahr der Fledermäuse. Vom 1. April bis 3. April  findet daher in Benediktbeuern die 10. Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Fledermausschutz statt. NABU und LBV organisieren die Tagung in dem 1200 Jahre alten Kloster im malerischen Alpenvorland. Alle Informationen zu Organisation, Programm und Anfahrt: >>mehr

Tödliche Gefahr für Uhus beseitigt

(Bild: Z. Tunka)

N-Ergie sicherte Masten bei Ochsenfurt schnell

14.11.10: Gerade Uhus sind durch ungesicherte Strommasten in Lebesngefahr. Jetzt liess der LBV eine solche Leitung bei Ochsenfurt sichern. Der lokale Vertreter des Energieversorgers N-ERGIE/Überlandwerk Schäftersheim setzte die Maßnahmen nach dem Stand der Technik um. Besonders erfreulich: Die Sicherung verlief in diesem Falle ohne größeres Zögern. >>mehr

Birkhuhn"jagd" in den Hochalpen

(Bild: H. Werth)

Bestände werden für gezielte Schutzmaßnahmen gezählt

12.11.10: Aktuell sind wieder viele LBV-Aktive draußen und zählen Birkhühner in den bayerischen Alpen. Das Birkhuhn ist eine wichtige Zielart für den Naturschutz in den Allgäuer Hochalpen. Ursprünglich auch in den Voralpenmooren zu finden, stellen die bayerischen Alpen die letzten zusammenhängenden Vorkommen dieser Rote Liste 2 - Art bereit. >>mehr

Berichte zum Vogelschutz neu erschienen

05.11.10: Die Berichte zum Vogelschutz erscheinen jährlich und werden gemeinsam vom Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV) und dem NABU herausgegeben. Sie beschäftigen sich mit den aktuellsten Fragen des Natur- und Vogelschutzes. Für viele Aktive im Artenschutz zählen die Berichte zum Vogelschutz seit Jahren zu den wichtigsten Informationsquellen. Heft 46, die Ausgabe für 2009, kann jetzt zum Preis von 15 € (zzgl. Versandkosten) im LBV-Shop bestellt werden. >>mehr

Mehr Störche als im Vorjahr!

(Bild: Wölfinger)

Viele Neuansiedlungen

09.05.11: Mit 226 Storchenpaaren haben wir den Stand des Vorjahres bereits überholt, nun kommt es auf den Nachwuchs an.....

Auf unserer Storchenkarte finden Sie neben den bekannten Storchenhorsten auch 22 Neuansiedlungen, auch in Ihrer Nähe?

>>zur ständig aktualisierten Karte

>>zum Storchentagebuch für Bayern

>>Livestream vom Storchenhorst

Wie gehen wir um mit dem bayerischen Wolf?

(Bild: M. Bosch)

Ausgleichsfonds begleicht Schäden

22.10.10: Immer häufiger gibt es kritische Stimmen zum Wolf im Mangfallgebirge. Dabei wird viel spekuliert, z.B. über mögliche Auswirkungen auf Weidehaltung und Wild. Täglich erreichen uns mittlerweile Anrufe von Medienvertretern und Bürgern. Zuletzt wurden sogar Abschussforderungen erhoben. LBV, BN und Jäger fordern, die Sorgen der Betroffenen ernst zu nehmen und haben den Ausgleichsfonds aufgestockt. >>mehr

Guter Artenschutzbericht der Staatsregierung. Umsetzung muss folgen!

(Bild: U. Lanz)

LBV fordert klare Zusagen zu Finanzen und Personal

21.10.10: Der LBV begrüßt den Artenschutzbericht, den Umweltminister Söder gestern vorgestellt hat. Der bisherige Einsatz hat noch nicht ausgereicht, um den Artenverlust zu stoppen. Aus dieser Erkenntnis müssen nun aber auch konsequente Umsetzungen folgen! Es müssen ausreichende finanzielle und personelle Mittel bereitgestellt werden. Nur so kann das eigentlich schon für 2010 angestrebte Ziel, den Artenschwund zu stoppen, schnellstmöglich erreicht werden. [zur Pressemeldung] >>mehr

Gegen Vogeltod an Glasscheiben

(Bild: A. Schneider/LBV)

Beitrag im BR  hier anschauen

14.01.11.: Endlich gibt es eine deutsche Broschüre zum Thema Vogeltod an Glas! Denn täglich sterben europaweit tausende Vögel durch Kollision mit Scheiben. LBV und NABU zeigen, dass man gläserne Vogelfallen vermeiden kann, ohne auf den modernen Baustoff Glas zu verzichten. Mit Tipps zum vogelgerechten Bauen und zum Entschärfen von Gefahrenstellen. Für Hausbesitzer, Vogelfreunde, Architekten oder öffentliche Bauträger. Erhältlich im LBV-Shop. [zur Pressemeldung]

Der Gartenrotschwanz - Vogel des Jahres 2011

(Bild: Blickwinkel McPhoto)

Lebensraum Streuobstwiese ist bedroht

Er ist einer der schönsten Vögel Deutschlands. Doch in Bayern ist er seit 1975 um ca. 50 % zurückgegangen. Denn Streuobstwiesen mussten Baugebieten und Plantagen weichen. Die Wahl zum Vogel des Jahres 2011 soll ihm viele neue Freunde einbringen, den Blick auf seine Gefährdung lenken und einen besseren Schutz anstoßen. [zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und Bilder]

>>Alles über den Gartenrotschwanz

Igel auf der Suche nach einem Winterquartier

Bild: Klaus Heinze

Jeder kann helfen

06.10.10: Jedes Jahr finden sich im Herbst scheinbar orientierungslose Igel in den Gärten. Meistens ist die Sorge um die stacheligen Gesellen unbegründet. Erst, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, ziehen sie sich komplett zurück. Gut, wenn für sie jetzt Laub-, Reisig- oder Totholzhaufen bereitstehen. Auch Igelburgen helfen ihnen, einen Unterschlupf zu finden. 

>> Was Sie  tun können

>> Zur Pressemitteilung mit Bild

Der Feldhamster: In Bayern bald ausgestorben!?

LBV-Schutzprojekt für stark bedrohte Art

05.10.10: Kaum zu glauben: Nur in Unterfranken leben noch Feldhamster. Dabei war er einst in Bayern weit verbreitet. Ein weiteres Opfer einer verfehlten Agrarpolitik!?

Doch Sie können ihm helfen - mit Ihrer Spende. Damit der Feldhamster in Bayern eine Chance hat.

>>mehr

"Perverses Gewinnspiel" gestoppt

(Bild: M. Bosch)

LBV-Erfolg für den Kormoran 

28.09.10: Das „Kormoran-Gewinnspiel“ ist gestoppt. Nach dem Bezirksverband Schwaben hat sich nun auch der Landesfischereiverband Bayern von der Aktion distanziert. LFV-Präsident Roese nannte sie „außerbayerisch“ und „geschmacklos“. Auch der Bayerische Jagdverband begrüßt das Aus für das Gewinnspiel mit Kopfprämie. Damit sei in der Kormoran-Frage nichts zu gewinnen - weder für Fischer noch für Jäger. Auslöser für die klaren Worte: der offene Brief des LBV.

 

Bio-Oskar für LBV Landshut

(Bild: C. Brummer)

Vorbildliche Gebietsbetreuung für Isarstauseen

21.09.10: Den Bayerischen Biodiversitätspreis mit 7.500 € erhalten die Landshuter LBVler für die Gebietsbetreuung der "Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen". Die Aktiven zählen die Vögel im Gebiet. Dabei arbeiten sie eng mit den Fachbehörden zusammen. Ihre gezielten Artenschutzmaßnahmen helfen zum Beispiel der Flussseeschwalbe. >>mehr

23.09.10: Heute Bericht in der BR-Abendschau!

Wolf fordert die Gesellschaft

(Bild: Tuschl)

LBV, BN und Wildland übernehmen Verantwortung

02.09.10: Große Beutegreifer leben schon seit mehreren Jahrzehnten in Bayern. Eine Zuwanderung von einzelnen Wölfen ist jederzeit möglich. Das zeigen die aktuellen Hinweise aus Oberbayern. Das Gleiche gilt für einzelne Bären. So entstehen immer wieder Konflikte. Gerade die aktuelle Einwanderung eines Wolfes in das Mangfallgebirge macht deutlich: Die Zusammenarbeit ist wichtig und dringend!
[zur Pressemeldung]

Allianzen im Gewässerschutz wichtiger als billige Polemik

(Bild: A. H. Klein)

LBV weist Forderung nach „Regulierung“ der Kormoranbestände zurück

01.09.10: Der LBV weist die Forderung des Deutschen Fischerei-Verbands (DFV) zurück, die Hälfte aller Kormorane in Deutsch­land solle „von der Bildfläche verschwinden“. Denn diese Forderung der Angler und Fischer lenkt nur von den wirklichen Problemen im Gewässerschutz ab. Und verbaut den Weg zu Allianzen zwischen den Fischerei­ und Naturschutz, in denen sich die drängenden Probleme im Gewässerschutz wirkungsvoll angehen ließen. [zur Pressemeldung] [alle Meldungen]

Schnelle Hilfe für verirrte Fledermäuse

(Bild: LBV)

Fledermaus-Notruf rettete 2009 über 1.000 Tiere

05.08.10: Ab jetzt verlassen junge Fledermäuse ihre Kinderstube und suchen sich ein eigenes Quartier. Dabei können sie sich schon mal verirren. Zum Schrecken einiger Menschen! Denn dann landen sie in Wohnungen, Klinikfluren oder Büroräumen. Für die Tiere wird es gefährlich, wenn die Bewohner im Urlaub sind und sie nicht mehr hinausfinden. Der LBV hilft Menschen und Fledermäusen weiter.

NEU: LBV-Information "Fledermäuse"! Jetzt kostenfrei bestellen.

Tiere am Haus schützen

(Bild: Z. Tunka)

Die LBV-Gebäudebrüterprojekte in München und Erlangen

24.07.10: In den dicht bebauten Zentren unserer Städte leben viele Vogelarten, die ursprünglich fast ausschließlich an Felsen brüteten. Sie haben die Städte und Dörfer als neuen Lebensraum entdeckt und gehören heute zum Stadtbild. Doch moderne Baustile, Dämmmaßnahmen zur Energieeinsparung und die Bekämpfung von Stadttauben machen es vielen von ihnen immer schwerer, geeignete Nistplätze zu finden. Der LBV will das ändern.

Zugvögel schützen auf Malta

(Bild: Z. Tunka)

Jetzt anmelden beim BirdLife-Camp!

19.07.10: Die illegale Jagd auf Zugvögel gilt auf Malta noch immer als eine Art Volkssport. Jahr für Jahr fallen ihr unzählige Fischadler, Wespenbussarde, Rohrweihen und andere Greife zum Opfer. Im Frühjahr und im Herbst organisiert BirdLife International, der Dachverband der Vogelschutzorganisationen, darum das internationale  „Raptor Camp“. Machen Sie mit vom 11. bis 26. September und retten Sie auf der zentralen Vogelzug-Route zwischen Europa und Afrika tausende Vögel, bevor sie weiterziehen.

Bayern muss Wiesen besser schützen!

(Bild: E. Pfeuffer)

LBV zur Novelle des Bayerischen Naturschutzgesetzes

05.07.10: Im Zuge der Föderalismusreform wird eine Anpassung des bayerischen Naturschutzgesetzes erforderlich. Der LBV fordert einen deutlich besseren Schutz des Grünlandes vor Umbruch und eine Stärkung der Naturschutzverwaltung. „Durch die weichen Bestimmungen würde Grünland in Bayern deutlich weniger geschützt“, kritisiert Ludwig Sothmann, Vorsitzender des LBV, die Vorlage des bayerischen Umweltministeriums.

[zur Pressemeldung] [LBV-Stellungnahme und weitere Dokumente]

Bienen und Agro-Gentechnik

Honigbiene bei der Arbeit
(Bild: A. v. Lindeiner)

Neue Imker-Plattform "für reinen Honig"

20.06.10: Anlässlich der Klagen von Imkern gegen den Anbau des gentechnisch veränderten Mais MON 810 hat Mellifera e.V. eine Internetplattform gestartet, auf der Sie Informationen über den Fortgang der Klagen, den politischen und rechtlichen Hintergrund sowie über Aktionen des Bündnisses zum Schutz der Bienen vor Agro-Gentechnik erhalten. >>mehr

Hände weg von Jungvögeln!

Junge Kernbeisser. (Bild: A. Giessler)

Nicht jeder Jungvogel ist hilflos…  

01.05.11: Jetzt beginnt die Zeit, in der die ersten Jungvögel ausfliegen. Der LBV bittet Tierfreunde, sie nicht mit nach Hause zu nehmen. Beim LBV häufen sich Anrufe von Vogelfreunden, die vermeintlich verlassene Jungvögeln bereits in Obhut genommen haben. Leider wird damit häufig mehr Schaden als Nutzen angerichtet. >>Wie Sie mit Jungvögeln umgehen sollten

Exkursion an die Rednitz

(Bild: B. Raab)

LBV und Umweltschutzamt Schwabach führen Besucher zur Keiljungfer

09.06.10: Am 8.6.2010 fand um 17 Uhr eine Exkursion zum Thema Grüne Keiljungfer an der Rednitz statt. Die Führung dabei übernahm Bernd Raab vom LBV, Projektmanager des LIFE-Projektes. Unterstützt wurde er von Monika Roder, Umweltschutzamt Schwabach. Das Hauptinteresse der Exkursion galt der Grünen Keiljungfer. Bernd Raab zeigte den Lebensraum der Libelle.

Tag der Artenvielfalt

(Bild: H. Werth)

LBV-Aktion bei Treuchtlingen

12.06.10: Alle Naturfreunde in Deutschland und den Nachbarländern sind am 12. GEO-Tag der Artenvielfalt dazu aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. Gesucht werden kann überall - im Schulgarten, auf der Wiese, im Feldgehölz, am Flussufer oder in der Kiesgrube. Eine Aktion mit LBV-Beteiligung findet statt im Möhrenbachtal bei Treuchtlingen

Luchs in Bayern

Gemeinsame Projektseite von Naturschutz und Jägern

07.06.10: Der Luchs wird in Bayern wieder heimisch. Doch nicht alle sind damit einverstanden. Um die Konflikte zu verringern, arbeitet der LBV zusammen mit BN und Wildland Stiftung an einer Aufklärung der Betroffenen. Dafür haben wir eine neue Internetseite gestartet, die umfassend über den Luchs informiert.

Außerdem gibt es natürlich unsere große, interaktive Wanderausstellung "Die Großen 4"

2 Tage Kormoran

(Bild: A.H. Klein)

Am Wochenende Aktionstage im Zoo Augsburg

28.05.10: Der „Vogel des Jahres 2010“ wird am 29. und 30. Mai im Augsburger Zoo gewürdigt. Groß und Klein erleben zwei Tage den Kormoran, der durch sein Verhalten so viele Diskussionen anregt. Wie und wo lebt er? Wie jagt er und wie pflanzt er sich fort? In speziellen Führungen können Kinder die Tiere genauer und vor allem näher - nämlich bei einer Entdeckungssafari in der Kormoran-Anlage – betrachten und vieles lernen. Ein Kinderquiz lockt mit tollen Preisen und am Mal- und Basteltisch kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Für die Eltern hat sich der Zoo etwas Besonderes überlegt...

Bussarde in der Rhön vergiftet

(Bild: Krämer).

Tierhasser verstreut Fleischbrocken mit dem Nervengift Carbofuran

25.05.10: Ein erschütternder Anblick: Die Kadaver von elf Greifvögeln lagen verstreut an einem Waldrand in der Rhön. Schulkinder der Hendunger Blumenwiese hatten die toten Vögel zufällig beim Waldtag entdeckt. Zehn tote Mäusebussarde und ein toter Turmfalke, vergiftet mit dem hochtoxischen Nervengift Carbofuran. Ein reiner Zufall, dass keines der Schulkinder zu Schaden kam. >>mehr

Alarmierender Report zur Biologischen Vielfalt

(Bild: B. Raab)

Wir brauchen einen Rettungsschirm für die biologische Vielfalt

22.05.10: Zum Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt heute hat BirdLife International eine mit seinen Partnerverbänden erarbeitete Biodiversitäts-Studie vorgestellt. Warum ist es der EU nicht gelungen, das Artensterben bis 2010 zu stoppen? Im Vergleich der 27 EU-Staaten landete Deutschland unter dem Durchschnitt, besonders wegen der Bestandssituation geschützter Lebensraumtypen und Arten, sowie weitgehend fehlender Managementpläne für die Natura 2000-Schutzgebiete. >>mehr zur Biologischen Vielfalt in Bayern

Hilfe für den Himmelsvogel

Lerchenfenster als Landebahn für die Feldlerche
(Bild: LBV)

Ökolandwirte legen 600 Lerchenfenster an

11.05.10: Kaum eine Vogelart hat in den letzten Jahrzehnten in Bayern solche Bestandseinbußen erlitten wie die Feldlerche. Zu leiden hat die wegen ihres in luftiger Höhe vorgetragenen Gesangs auch Himmelsvogel genannte Vogelart vor allem unter Pestizideinsatz und häufigen maschinellen Arbeitsgängen beim Getreideanbau. Jetzt haben Bayerns Ökolandwirte, die ohnehin auf Pestizide und Kunstdünger verzichten, eine Initiative zum Schutz der gefährdeten Tierart gestartet und über 600 Lerchenfenster angelegt.

Schwalben schützen - jetzt!

Die Schwalben brauchen Hilfe! (Bild: Z. Tunka)

Schnelle LBV Einsätze retten bedrohte Nester

Jetzt sind die Schwalben zurück in Bayern. Sie haben die Reise aus den Winterquartieren hinter sich und bauen an ihren Nestern oder haben sogar schon Eier gelegt. Doch die Schwalben nehmen ab! Eine versiegelte Landschaft, moderne Gebäude und immer weniger viehhaltende Betriebe machen ihnen schwer zu schaffen. Helfen sie mit, das zu ändern! Helfen Sie den Schwalben mit Ihrer Spende. >>mehr

Aktuell am 28.04.: Einsatz des LBV Lindau zusammen mit der Feuerwehr

Frohe Ostern für die Feldlerche: 600 Lerchenfenster von Bayerns Landwirten

(Bild: M. Bosch)

Kooperation von Landwirten und Naturschützern

01.04.10: Bayerische Landwirte haben der Feldlerche ein Ostergeschenk bereitet: Sie haben „Lerchenfenster“ zum Schutz des Frühlingsboten angelegt. Bei der Aussaat des Wintergetreides im Herbst 2009 hatten Landwirte in ganz Bayern auf über 160 Äckern rund 600 sog. Lerchenfenster angelegt. LBV und Bayerischer Bauernverband hoffen nun, dass die Landwirte auch bei der kommenden Maisaussaat weitere Fenster anlegen. Auf ausgewählten Flächen wird der Lerchenbestand beobachtet. >>mehr

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und -bilder]

Geben Sie der Liebe eine Chance!

Das wird wohl nix. Foto: Günther Bachmann

Amphibienwanderung setzt ein, LBV bittet Autofahrer um Rücksicht

17.03.10: Der Winter hat sich in weiten Teilen Bayerns wohl schon verabschiedet. Viele Kröten, Frösche und Molche beginnen jedenfalls jetzt ihre alljährliche Laichwanderung. Auf vielen Straßen schweben sie dabei jedoch in Lebensgefahr. Der LBV bittet daher Autofahrer um Rücksicht – auch für die zahlreichen Naturschützer, die den Tieren an besonders gefährlichen Straßenabschnitten helfen. >>mehr

Dialog über einen Fischjäger

Einladung zum NABU/LBV Artschutzsymposium am 20. März in Ulm

Kaum hatten NABU und LBV den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ erklärt, schlug den Verbänden heftiger Protest entgegen. Angler und Berufsfischer sprachen von einer Provokation, der Verband Deutscher Sportfischer in seiner Pressemitteilung gar von einem „Schlag in das Gesicht aller Demokraten und wirklichen Naturschützer“. NABU und LBV bewegten sich damit „außerhalb jeglicher Vernunft“.
Doch gute Gründe hatten zur Wahl des Kormorans geführt. So werden in Deutschland jährlich bereits wieder 15.000 Kormorane geschossen. Viele davon sind Wintergäste - Zugvögel, die aus Nord- und Osteuropa zu uns kommen. Spezielle Kormoran-Verordnungen der Bundesländer erlauben inzwischen eine weitreichende Verfolgung der nach geltendem Recht immer noch geschützten und nicht jagdbaren Vögel. Eingriffe in Brutkolonien werden immer öfter genehmigt, selbst innerhalb von Natur- und Vogelschutzgebieten.

Unsere „Jahresvogeltagung“ am 20. März 2010 in Ulm soll dazu beitragen, mehr Verständnis für die Anliegen des Naturschutzes wie auch für berechtigte Interessen von Teichwirten und Berufsfischern zu wecken. NABU und LBV suchen dazu den Dialog und wollen gemeinsam über Lösungen diskutieren, die den Ansprüchen aller Seiten gerecht werden können. >>zum Programm

 

Hoffnung für Kiebitz und Co.

Bedrohter Wiesenbrüter: der Kiebitz (Bild: M. Bosch)

Erfolgreiche Tagung liefert Bausteine für neue Wiesenbrüter-Agenda

01.03.10: Hochkarätige Vorträge und interessante Diskussionsbeiträge bestimmten die Wiesenbrüter-Tagung von LfU, LBV und Bio-Consult. So lieferte sie wichtige Bausteine für die neue Agenda zum Schutz der hochbedrohten Vögel. Zahlreiche Teilnehmer, darunter viele Experten, trugen ihr Wissen und ihre Praxiserfahrungen zusammen, um den Schutz der Wiesenbrüter in Bayern voranzubringen. Das gibt Hoffnung für Brachvogel, Kiebitz, Uferschnepfe und Co. >>mehr [>>zur Pressemeldung vom 27.02.10]

Sicherung der biologischen Vielfalt in Bayern: Versetzung gefährdet

21.1.2010

BUND und NABU legen heute einen Bericht vor, in dem die Maßnahmen der Bundesländer zur Sicherung der biologischen Vielfalt bewertet werden. Dabei wurde zum einen die - wenn vorhanden - Landesstrategie mit den Aktionsfeldern der Nationalen Strategie zur Sicherung der biologischen Vielfalt verglichen. In einem zweiten Schritt wurden anhand sieben vergleichbarer Paramter die Anstrenungen der Bundesländer bewertet. 

Ergebnis: Keines der Bundesländer erreicht mehr als die Hälfte der möglichen Punkte. Bayern erreicht mit 42% von max. 100% einen Platz im oberen Mittelfeld.

<< mehr

Der neue "Falke" über den LBV

November 09: Das 100. LBV Verbandsjubiläum hat das Journal für Vogelbeobachter, der FALKE, dazu genutzt, sein ganzes Heft dem LBV zu widmen: Lesen Sie aktuelle Berichte zur Geschichte des LBV, zum Rainer Wald, dem famosen Arche Noah Fonds, dem Einsatz der Ehrenamtlichen für die Wiesenweihe und einen schönen Artikel von Dr. Georg Sperber über die Buchenwälder des Steigerwaldes und seine artenreiche Vogelwelt. Das gesamte Heft finden Sie hier zum Download.

>>Hier können Sie sich ein Exemplar bestellen. Oder noch besser: Sie schalten ein Abo!

LBV und NABU küren Kormoran zum Vogel des Jahres 2010

9.10. Die Verbände wollen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu Tausenden geschossen und vertrieben wird. LBV-Vorsitzender Ludwig Sothmann: "Die Rückkehr des Kormorans ist ein Erfolg für den Vogelschutz, auf den wir stolz sein können. Kormorane vernichten keine natürlichen Fischbestände und gefährden auch langfristig keine Fischarten. Es kommt darauf an, sich für die ökologische Verbesserung unserer Gewässer einzusetzen".

>> zur Pressemitteilung
>> Daten, Fakten, Vorurteile zum Kormoran und zum Kormoranfilm von Gerhard Polt
>> Gemeinsame Kormoranfreundeseite von LBV und NABU
(Danke allen Kormoranfreunden für ihre sachlichen Beiträge!)

European Birdwatch 2009 - die ersten Ergebnisse liegen vor

(Bild: Saitner)
(Bild: Saitner)

06.10. Am Wochenende des Vogelzugs haben sich auch letztes Wochenende viele LBV- und NABU-Gruppen beteiligt. Bereits zum 13. Mal wurde diese Veranstaltung in mehr als 30 europäischen Ländern angeboten. Der Star wurde deutschlandweit am häufigsten gesichtet, gefolgt von Graugans und Kiebitz. Insgesamt wurden aber deutlich weniger Zugvögel beobachtet als im Vorjahr. In Bayern wurden 22 Termine angeboten. <<mehr zu den ersten Ergebnissen

Durchwachsene Bilanz fürs Storchenjahr in Bayern

(Bild: Z. Tunka)
(Bild: Z. Tunka)

15.09.  Leichte Bestands­zunahme aber nur mäßiges Brutergebnis. Mit wenigen Ausnahmen zogen die meisten Störche bis Anfang September ab. "Über 20 Meldungen fehlen noch, aber die Tendenz ist klar, in Bayern gab es ein gemischtes Weißstorchjahr!“, so Storchenexpertin Oda Wieding vom LBV. Der Brutbestand ist erfreulicherweise weiter leicht angestiegen, rund 185 Storchenpaare haben ein Nest besetzt, aber einige haben nicht erfolgreich gebrütet.
[zur Pressemeldung] <<mehr zum Storch

Hoffnung für Vogelwelt am Ismaninger Speichersee

Freut sich über die Ruhe: Grünschenkel (Bildautor: Tunka)

03.09.09.: Ab 1. September sollten die Graugänse rund um das europäische Vogelschutzreservat Ismaninger Speichersee abgeschossen werden. Möglich hätte das eine Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes München gemacht, die die gesetzlich geregelte Schonzeit für die Tiere aufgehoben hätte. Dramatische Auswirkungen auf die am Speichersee rastenden oder durchziehenden Vogelarten, darunter Seeadler, Kiebitz und Silberreiher, waren zu befürchten. Nun hat das Landratsamt diese Ausnahmeregelegung gestoppt und die Angelegenheit zur Prüfung an die Regierung von Oberbayern übergeben.   [<< mehr]

Ankunft des Kuckucks in Bayern 2009 - Ergebnisse liegen vor

Bild: Tunka

18.9. Als einer der ersten Zugvögel verkündet der Kuckuck mit seinem markanten Ruf den herannahenden Frühling. Mit Ihrer Hilfe möchten wir herausfinden, wann er genau er in Bayern eintrifft. Denn viele seiner Wirtsvögel haben sich an den Klimawandel angepasst und kommen immer früher aus den Überwinterungsgebieten zurück. Verliert er dadurch die Möglichkeit, seine Eier in fremde Nester zu legen? Darum haben wir in diesem Jahr zum 2. Mal dazu aufgerufen, den ersten Kuckuck des Jahres zu melden. 1.500 Menschen haben mitgemacht. Herzlichen Dank den vielen Teilnehmern! Ergebnisse: er ist dieses Jahr etwas früher gekommen. >>zu den Details

Bayern Arche gestartet

18.09. Das Bayerische Umweltministerium hat im Zuge der Umsetzung der Bayerischen Biodiversitätsstrategie die "Bayern Arche" gestartet. Der Freistaat will eine Samenbank für gefährdete heimische Wildpflanzen und Tiere als Genreserve einrichten, bestehende Artenhilfsprogramme besser vernetzen sowie weiter ausbauen. Ferner wird es einen, alle zwei Jahre ausgelobten Biodiversitätspreis geben und einen wissenschaftlichen Beirat, dem auch der LBV-Vorsitzende Ludwig Sothmann angehört. >>mehr

Frühjahrsjagd auf Malta endgültig verboten

Streng geschützt und jetzt auch auf Malta nicht mehr gejagt: Fischadler (Bild: Z. Tunka)

11.09.09: Der deutschlandweite LBV-Partner Naturschutzbund (NABU) und BirdLife Malta freuen sich über das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, das die umstrittene Frühjahrsjagd untersagt. Nach jahrelangem Protest der Naturschutzverbände vor Ort wie auch in Brüssel ist damit eines der wichtigsten Ziele zum Schutz von Zugvögeln erreicht. Die Jagd auf Vögel, die sich auf dem Heimweg in ihre Brutgebiete befinden, gilt als besonders schädlich und bedroht die Bestände vieler Arten, die in Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern auf der Roten Liste stehen. <<mehr

Lerchenfenster für Bayern

Feldlerche beim Sandbad (Bild: Z. Tunka)

Erstmals gemeinsames Projekt von LBV und Bayerischem Bauernverband

13.08.09:  Zur Förderung der Feldlerche haben der Bayerische Bauernverband (BBV) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) erstmals ein gemeinsames Projekt vereinbart. Die sogenannten "Lerchenfenster" (s.u.) sollen die Bedingungen für Feldlerche & Co. spürbar verbessern. LBV und BBV rufen daher alle Landwirte mit geeigneten Flächen zur Teilnahme auf.
14.08.09: Nach einem Tag schon mehrere Anmeldungen von Landwirten!  >>mehr

[zur gemeinsamen Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und -bilder]

Protestaktion gegen Vogelfang in Spanien

(Bild: www.accioecologista-agro.org)

Regionalregierung deckt illegalen Singvogelfang in Urlaubsregion

12.08.09: Die Regionalregierung von Valencia will 1.500 Leimruten-Fanganlagen an der spanischen Mittelmeerküste wieder genehmigen. Die riesigen Fangplätze waren nach jahrzentelangen Protesten von Natur- und Tierschützern verboten, aber von den Vogelfängern dreist weiterbetrieben worden. Anstatt dem brutalen Vogelfang mit Hilfe der Polizei nun Einhalt zu gebieten, sollen die Wilderer künftig die "Traditionen" in der Region bewahren - über eine Million Singvögel sollen dafür wieder gefangen werden dürfen. >>zur Protestaktion

Ein Auge auf die ganz besonderen Vögel

(Bild: Z. Tunka)

AG Seltene Brutvögel legt Jahresbericht vor

10.08.09: Sie bekommen Veränderungen als erste mit, auch darum ist ihre Arbeit so wichtig: Vogelspezialisten aus vier Organisationen, darunter dem LBV, untersuchen in Bayern die Vorkommen der seltensten Vogelarten. Diese - meist ehrenamtlich erhobenen - Daten sind ein wichtiger Beitrag zur Umweltbeobachtung, denn gerade die seltenen Arten reagieren als erste auf Veränderungen in ihrem und damit unserem Lebensumfeld. >>zum Download

Sommerdrama in München

Münchner LBVler retten 19 jungen Mauerseglern das Leben

01.08.09: Das achtstöckige Hochhaus in Moosach wurde zu Sanierungszwecken eingerüstet. Die Fassadenverkleidung – große Natursteinplatten - waren nicht mehr sicher verankert und drohten herabzufallen. Doch ausgerechnet dieses Haus war Heimat einer großen Mauerseglerkolonie. Die Vögel befanden sich mitten in der Aufzucht Ihrer Jungen... Lesen Sie mehr vom Sommerdrama beim >>LBV München

Wappenpflanzen im Dritten!

(Bild: H. Werth)

Bericht über LBV-Aktion im BR

26.07.09: Im vergangenen Jahr fragte der LBV die Bayern nach ihren Lieblingspflanzen: Mit einer Internetabstimmung wählten sie für jeden Bezirk und abschließend für ganz Bayern eine Wappenpflanze. Der BR widmet diesen schönen Raritäten nun eine ganze Serie. >>mehr über die Wappenpflanzen

Nachwuchs bei Bayernstörchen - wie siehts aus?

Bild: Bria

22.07. In der Bundesausgabe von letzter Woche zitiert die SZ den NABU und den WWF mit der Befürchtung, dass bundesweit anstelle der 7.700 Jungstörche des Vorjahres dieses Jahr nur 5.500 flügge werden. Was Bayerns Storchenexpertin Oda Wieding über den Nachwuchs der Bayerischen Störche vermelden kann, finden sie >>hier. Diese Seite sowie unsere Karte mit den Nachwuchssmeldungen wird regelmässig aktualisiert.

Wo bleibt Unterstützung für Bauern?

(Bild: C. Bria)

 

Kitzinger Aktionsbündnis verwundert über Ämter und Politik

11.07.09: Das Aktionsbündnis Gentechnikfreier Landkreis Kitzingen hat im Januar die „Kitzinger Empfehlung zum Maisanbau ohne Gentechnik“ veröffentlicht. Genmais MON810 ist verboten. Ministerpräsident Seehofer will ein gentechnikfreies Bayern. Daher wäre ein strategisches Vorgehen gegen Maiszünsler, Hauptschädling im Mais, in Bayern erforderlich. Doch zuständige Ämter, Politiker und der Bayerische Bauernverband verweigern die Unterstützung. >>mehr

Gefahren für neue Seeadler in Bayern

Probleme mit Störungen, Bleivergiftung und Strommasten

08.07.09: Ein weiteres Seeadlerpaar hat sich erfolgreich am Inn angesiedelt. Gleich im ersten Jahr konnte es zwei Junge aufziehen. Damit steigt die Zahl der bayerischen Paare auf 5! Nun ist jedoch einer der beiden Jungvögel an einem Strommast verunglückt. Der LBV fordert die flächendeckende Sicherung und Überarbeitung der Richtlinien und bittet um Meldungen! >>mehr über Stromtod

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und -bilder]

Deutschlandpremiere: Bleivergifteter Adler wieder fit

(Bild: A. Hofmann)

LBV lässt Steinadler nach Bleivergiftung frei - Bilder und Bericht hier

06.07.09: Zum ersten Mal ist es in Deutschland gelungen, einen bleivergifteten Steinadler wieder gesund zu pflegen. Der LBV hat ihn heute in die Freiheit entlassen. Die Jagd mit bleihaltiger Kugelmunition, Hauptursache für die Vergiftung von Steinadlern, ist nicht verboten. Der LBV fordert deshalb erneut das Verbot. Denn v.a. junge Steinadler ernähren sich fast ausschließlich von Aas und nehmen das giftige Schwermetall auf. >>Bilder und Bericht

III. Mauersegler – Workshop

(Bild: Z. Tunka)

Praxistipps für Hausbesitzer, Handwerker und Architekten

30.06.09: Der Mauersegler fasziniert wie wenig andere Vögel: Er verbingt sein Leben praktisch ausschließlich im Flug, kann vom Boden nicht starten, seine Jungen können bei schlechtem Wetter in tagelange Starre fallen... Kein Wunder, dass viele LBV-Gruppen ihn tatkräftig unterstützen. Die Rother Kreisgruppe führt daher am 3. Juli zum 3. Mal ihren praxisnahen Mauersegler-Workshop in Abenberg (Lkr. Roth) durch. >>mehr

Fast alle Storchenhorste besetzt!

Auch in Markt Schwaben gibts schon Nachwuchs. Aufs Bild klicken und Sie sehen sie live.

Schon viel Nachwuchs in Bayern

11.06. 09: Einem erfolgreichen Storchenjahr steht eigentlich nichts mehr im Wege. Rund 191 besetzte Horste wurden bislang gemeldet, weitere Nester sind durch Einzelstörche besetzt. Damit wurde das Vorjahresergebnis erreicht. Jetzt gilt es noch die Schafskälte zu überstehen und zu hoffen, dass sich auch viel Nachwuchs einstellt.

Aktuelle Infos, wo Sie in Bayern die Störche klappern hören, lesen Sie hier.
Oder Sie besuchen unsere bayerischen Störche. Wo? Rechts finden Sie alle besetzten Storchennester im Freistaat. >> zur Pressemitteilung

Die webcam und ein Tagebuch der Störche aus Markt Schwaben finden sie hier.

Das letzte Opfer Hitchcocks

Saatkrähe. Bildautor: Tunka

09.06.09: Vor allem die Saat- und die Rabenkrähe sind wegen ihrer lauten Stimme und einer Reihe von Ängsten, die zum Beispiel über den Hitchcock-Thriller „die Vögel“ vermittelt wurden, nicht gern gesehen. Naturschützer bezeichnen deshalb die gefährdete Saatkrähe bedauernd als „das letzte Opfer Hitchcocks“. In Ottobrunn hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die ein Bürgerbegehren gegen eine Saatkrähenkolonie in ihrer Nachbarschaft durchführen möchte. Dies hat die Kreisgruppe München zum Anlass genommen, einige Fakten über die Krähen zusammenzustellen, um ein differenziertes Bild über diese gefährdete Art zu ermöglichen. >>mehr


Aktiv für den Feldhamster

Autor: Zinnecker

Einblicke in ein Naturschutzprojekt vor Ihrer Haustür

08.06.09. Der Feldhamster ist eine Besonderheit der Ackerlandschaften zwischen Würzburg und Schweinfurt. Jedes Kind kennt ihn und doch: Die Zeiten, in denenen unsere Böden von Feldhamstern nur so wimmelten, sind vorbei – der Nager mit den großen Backentaschen ist seit Jahren in ganz Europa auf dem Rückzug. Auch in Bayern ist er fast überall ausgestorben und nur in Mainfranken hält sich eine letzte isolierte Population. Auch hier gehen die Bestände aber immer weiter zurück, wenn wir nicht jetzt für den Feldhamster aktiv werden,  Informieren Sie sich auf drei Veranstaltung über diesen sympathischen Nager und was wir für ihn tun können >> mehr.

Großveranstaltungen gegen Gentechnik in Neumarkt

Großveranstaltung in Neumarkt

19.06.09 Große Veranstaltungen gegen Agro-Gentechnik in Neumarkt:

Das Bündnis Zivilcourage Neumarkt hat für heute, den 19.06.2009, die beiden Symbolfiguren im Kampf gegen die Agro-Gentechnik, Vandana Shiva und Percy Schmeiser, beide Träger des alternativen Nobelpreises, eingeladen. Sie klären in der Jurahalle Neumarkt über die Risiken der Agro-Gentechnik auf und sprechen über ihre Erfahrungen in Indien und Kanada. Los geht’s um 20:00 Uhr in der Jurahalle.  >>weitere Infos


EU-Wahlen: Kandidaten und Ihre Haltung zur Agro-Gentechnik

(Bild: T. Staab)

Befragung durch das Bündnis Bayern

25.05.09: Die EU-Wahlen stehen kurz bevor. Das Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft stellt heute daher auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse seiner Befragung der bayerischen Kandidaten für das EU-Parlament vor. Sprechen sich die Parteien und Kandidaten für oder gegen eine gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft aus? Ob und wie die Kandidaten geantwortet haben sehen Sie >>hier.

Noch nie waren so viele Vögel vom Aussterben bedroht

(Bild: U. Lanz)

LBV fordert Endspurt, um Artenschwund zu stoppen

20.05.09: Zum Tag der Artenvielfalt am Freitag fordert der LBV große Anstrengungen der bayerischen Politik, um das Artensterben bis 2010 zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Denn nach der großen Konferenz in Bonn vor einem Jahr ist nicht genug geschehen, um dieses Ziel zu erreichen. Die gute Nachricht: Naturschutz kann die Arten erhalten.

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen]

Invasion der Distelfalter

Distelfalter (Bild: Stierstorfer)

Millionen Schmetterlinge ziehen durch Bayern

18.05.09: Eilig überfliegen sie Gärten, Flüsse oder Straßen, stoppen allenfalls in blumenreichen Wiesen, um sich mit Nektar für die Weiterreise „vollzutanken“. Bayern erlebt einen ungewöhnlich starken Einflug des Distelfalters aus dem Süden. Gestern konnte man innerhalb weniger Minuten Hunderte beim Durchzug zählen. Hochgerechnet bedeutet das, dass in diesen Tagen Abermillionen der Tiere bei uns unterwegs sind! >>mehr

Invasion der Distelfalter

Distelfalter (Bild: Stierstorfer)

18.05.09: Eilig überfliegen sie Gärten, Flüsse oder Straßen, stoppen allenfalls in blumenreichen Wiesen, um sich mit Nektar für die Weiterreise „vollzutanken“. Bayern erlebt einen ungewöhnlich starken Einflug des Distelfalters aus dem Süden. Gestern konnte man innerhalb weniger Minuten Hunderte, z.T. bis zu 1.000 Falter beim Durchzug zählen. Hochgerechnet bedeutet das, dass in diesen Tagen Abermillionen der Tiere bei uns unterwegs sind!

Der Distelfalter ist ein typischer „Wanderfalter“. Seine Heimat liegt eigentlich in Afrika nördlich der Sahara, von wo aus eine erste Wanderwelle Ende März das Mittelmeergebiet erreicht und sich dort fortpflanzt. Die Nachkommen dieser ersten Welle erreichen dann im Mai und Juni Mitteleuropa, um bei uns noch 1-2 Nachfolgegenerationen hervorzubringen. Deren Falter ziehen dann im Laufe des Sommers wieder nach Süden – für die zerbrechlichen Geschöpfe vor allem hinsichtlich einer zu meisternden Alpenüberquerung eine großartige Leistung! Die Raupe des Falter ernährt sich vielfältig und keineswegs nur von verschiedenen Distel-Arten, sondern z. B. auch von der Brennnessel.

Was kann man tun? Der LBV rät: im eigenen Garten Wildkräuter wie Disteln oder Brennnesseln stehen lassen. Nicht nur für den Distelfalter eine große Hilfe!

Fast 2.000 Kuckucke gemeldet

Foto: Tuschl

Auswertung hat begonnen

19.05.09: Fast 2.000 Kuckucke haben aufmerksame Bayern an den LBV gemeldet. Das ist mehr als dreimal so viel wie in 2008. Das zeigt, wie viele Menschen mit offenen Ohren unterwegs sind. Die Auswertung beginnt nun.

Hintergrund: Während viele andere Zugvögel wegen der Klimaerwärmung immer früher zurückkehren, kommt der Kuckuck nicht früher. Oder doch? Das untersuchen wir. >>mehr zum Kuckuck und der Ankunft 2008 [zur Pressemitteilung]

Genmais nein – Genkartoffel ja?!

(Bild: C. Bria)

Keine klare Richtung bei Agro-Gentechnik

05.05.09: Der Anbau des Genmais Mon810 ist in Deutschland verboten – ein großer Etappensieg für die Gegner der Agro-Gentechnik! Die Genkartoffel Amflora von BASF, aber auch andere GVOs, dürfen dagegen weiterhin im Rahmen so genannter Freisetzungsversuchen angebaut werden. Auch in Bayern! Was der LBV dagegen unternimmt, damit auch Bayern gentechnikanbaufrei wird, sehen Sie >>hier.

Monsanto darf Verbot nicht kippen!

(Bild: www.campact.de)

28.04.09: Ein großer Erfolg für die Anti-Gentechnikbewegung, ein herber Schlag für Monsanto: Mitte April hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner den Anbau des Genmais MON810 des Saatgutkonzerns Monsanto für 2009 verboten. Doch anstatt die von der Mehrheit der Bevölkerung getragene Entscheidung zu akzeptieren, hat der Konzern nun gegen Deutschland geklagt. >>mehr

Riskante Agrogentechnik

(Bild: T. Staab)

21.04.09: Naturschützer jubeln: Die Aussaat des Genmais Mon810 wurde letzte Woche von Landwirtschaftsministerin Aigner für 2009 verboten. Dies sei jedoch keine grundsätzliche Entscheidung gegen die Agro-Gentechnik, wie Aigner betont. Warum wird aber immer wieder davor gewarnt? Erfahren Sie heute in Forchheim mehr zu den Methoden und Risiken der Agro-Gentechnik. >> mehr

Großdemonstrationen für den Erhalt bäuerlicher Strukturen

(Bild: U. Dopheide)

LBV: "Stoppt Patente auf Leben"

16.04.09: Für den Erhalt der ländlichen und regionalen Strukturen und gegen Patente auf Leben demonstrierte am 15.04.09 ein breites Bündnis von Verbrauchern, Landwirten und Umweltschützern. Am Europäischen Patentamt übergaben sie einen Waschkorb voller Einsprüche gegen ein Patent auf Schweine. >>mehr

Ostermarsch gegen Agrogentechnik

(Bild: T. Staab)

Zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen

09.04.09: Bald beginnt die Maisaussaat – auch für den Gen-Mais 810, der bisher immer noch nicht von Landwirtschaftsministerin Aigner verboten wurde. Aus diesem Grund rufen Verbände und Bündnisse gegen Gentechnik am Ostermontag zu einem Ostermarsch in Prichsenstadt auf. Auf dem Programm stehen eine ökumenische Andacht, Kundgebung und Ostermarsch mit anschließender Eiersuche auf einem Genmais-Acker. Aber auch nach Ostern können Sie aktiv werden, z.B. am 15. April in München. >>mehr

Agrogentechnik und Artenvielfalt

Neues NABU-Faltblatt informiert über die Auswirkungen in Entwicklungsländern

06.04.09: Der Anbau von gentechnisch verändertem Soja, Mais, Raps und Baumwolle findet neben den USA vor allen in Entwicklungsländern statt. Dies hat gravierende Auswirkungen auf die Ökosysteme in diesen Ländern. Immer wieder wird behauptet, es sei noch kein einziger Fall weltweit dokumentiert, dass gv-Pflanzen Schaden anrichten. Der NABU hat jetzt bekannte Beispiele für Schäden in einer Broschüre aufgelistet. >>mehr

Spannende Ergebnisse zum Eisvogel präsentiert

03.04.09: Am 28. März 2009 trafen sich in Aschaffenburg 70 Ornithologen und Naturfreunde aus ganz Deutschland und der Schweiz anlässlich seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2009 zu einer gemeinsam von ANL, NABU und LBV organisierten Eisvogel-Fachtagung. Die Teilnehmer waren von den Vorträgen begeistert und nahmen viele neue Erkenntnisse mit nach Hause. >>mehr zum Eisvogel

[zur Pressemitteilung] [alle Pressemitteilungen]

Aktiv gegen Agrogentechnik

Bündnis zeigt Gesicht bei CSU-Klausur in Banz

02.04.09: Aktionsbündnisse gegen Agrogentechnik, Imker und Naturschützer aus Lichtenfels, Oberfranken und der Metropolregion Nürnberg protestieren gemeinsam am Freitag, den 3. April 09, ab 13.30 Uhr für ein Verbot des gentechnisch veränderten Mais der Firma Monsanto. Das Bündnis überreicht Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Ministerpräsident Horst Seehofer eine Studie zu den wissenschaftlichen Risiken von Gen-Mais und zur rechtlichen Machbarkeit eines Anbauverbots. >>mehr

30jähriges Bestehen der Vogelschutzrichtlinie

Von den Schutzmaßnahmen im Rahmen der Vogelschutzrichtlinie hat auch der Wanderfalke sehr profitiert.

01.04.09: Am 2. April 1979, also vor genau 30 Jahren, verabschiedete die Europäische Union die Vogelschutzrichtlinie (VSchRL). Dieses Ereignis ist ein Meilenstein in der Geschichte des europäischen Naturschutzes, denn die VSchRL hat sich als wirksames Instrument für den Schutz der Vögel und ihrer Lebensräume erwiesen. Dennoch bleibt nach Ansicht des LBV auch in Bayern noch viel zu tun. >>mehr zum Wanderfalken

[zur Pressemitteilung] [alle Pressemitteilungen]

Nur Kooperation hilft der Wiesenweihe

Der Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe, Günter Schreib, mit Werner Oertel, MDL Bernd Sibler, Peter Erl, stellvertretender Landrat, und Dr. Heinrich Niedermeier vom Amt für Landwirtschaft (v.l.) (Foto Summer)

Ausstellung in Deggendorf eröffnet

20.03.09: Als Zeichen gemeinsamer Verantwortung von Landwirten, Jägern und Naturschutz für die Kulturlandschaft hat die Kreisgruppe Deggendorf des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) am Montagabend im Amt für Landwirtschaft und Forsten die Ausstellung „Artenhilfsprogramm Wiesenweihe – erfolgreiche Zusammenarbeit von Landwirtschaft, ehrenamtlichen Naturschützern und Behörden für einen seltenen Greifvogel“ eröffnet. Die Wiesenweihe galt in Bayern als ausgestorben, doch durch das Artenhilfsprogramm, in dem Landwirte bei der Getreideernte das Nest des Bodenbrüters aussparen, hat sie wieder eine Chance bekommen, erläuterte der LBV-Kreisgruppenvorsitzende Günter Schreib die gemeinsamen Bemühungen. >>mehr zur Wiesenweihe>>mehr zur Ausstellung

 

Nistkästen für Streuobstwiesen

(Bild: M. Sitkewitz)

Berufsbildungszentrum kooperiert mit LBV 

20.03.09: Im Fachbereich Holztechnik, Abteilung Zimmerer, boten die Schüler aus dem ersten Berufsgrundschuljahr am Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag eine besondere Aktion: Sie fertigten Holznistkästen für den Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV). Insgesamt zehn Spatzenhäuser und 20 Höhlenbrüterkästen (Meisenkästen) wurden an diesem Tag gefertigt, montiert und an die Vertreter des LBV überreicht.
Fachkundige Informationen zum Vogel- und Naturschutz lieferte der Infostand des LBV am Eingang der Zimmererwerkstatt. >>mehr

 

Hoffnung für tausende Zugvögel

(Bild: Z. Tunka)

Erfolg jahrelanger Proteste: Auf Malta wird Frühjahrsjagd verboten

19.03.09: Der deutschlandweite LBV-Partner Naturschutzbund (NABU) und BirdLife Malta freuen sich über die Ankündigung der maltesischen Regierung, endlich die Frühjahrsbejagung von Zugvögeln zu verbieten. Nach jahrelangem Protest der Naturschutzverbände vor Ort wie auch in Brüssel ist damit eines der wichtigsten Ziele zum Schutz von Zugvögeln erreicht. Die Jagd auf Vögel, die sich auf dem Heimweg in ihre Brutgebiete befinden, gilt als besonders schädlich und bedroht viele Arten der Roten Liste. >>mehr

Hungrige Geier über Bayern

(Bild: M. Grabher)

Bartgeier im Allgäu gesichtet

17.03.09: Bartgeier waren in den Alpen schon ausgerottet. Dann gelang die Wiederansiedlung. Und aktuell werden Besucher der Allgäuer Alpen sogar gebeten, verstärkt auf Geier zu achten. Denn einzelne Gänse- und sogar Bartgeier, die individuell markiert sind, hielten sich in den letzten Wochen in Bayern auf. >>mehr

Unterschreiben Sie online für Gentechnikfreiheit

Hier geht's zum Unterschreiben.

12.03.09: Die Zeit drängt: Bereits im April soll die Aussaat des Gen-Mais MON810 beginnen, der einzigen bisher bei uns kommerziell angebauten Gentechnik-Pflanze. Jetzt muss Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner für ein sofortiges Verbot von MON810 sorgen und damit die Aussaat des Gen-Mais verhindern. Das Online-Netzwerk Campact hat gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umwelt-, Bio- und Imkerverbänden eine dringende Online-Aktion an die Ministerin gestartet. >>mehr


Amphibienwanderung beginnt in Kürze in Bayern

(Bild: LBV)

LBV bittet Autofahrer um Rücksicht

06.03.09: Nicht nur die Vögel hört man wieder überall zwitschern, auch Kröten, Frösche und Molche beginnen jetzt ihre alljährliche Laichwanderung. Auf vielen Straßen schweben sie dabei jedoch in Lebensgefahr. Der LBV bittet daher Autofahrer um Rücksicht – auch für die zahlreichen Naturschützer, die den Tieren an besonders gefährlichen Straßenabschnitten helfen. >>mehr

[Pressemeldung (pdf)] [alle Pressemeldungen und -bilder]


Jäger und LBV-Wiesenweihenschützer an einem Tisch

(Bild: C. Pürckhauer)

03.03.09: Zwischen „Die fressen uns die ganzen Hasen und Rebhühner…“ und „Ich freue mich schon darauf, wenn ich die Wiesenweihen wieder da sind und bin stolz darauf, dass ich in meinem Revier Brutpaare habe.“ schwankten die Meinungen in Gaukönigshofen im Ochsenfurter Gau. Etwa 150 Jagdpächter waren der Einladung von LBV und Jagdverband gefolgt. Die Veranstaltung endete versöhnlich, denn „statt Konfrontation sichert nur die Kooperation mit dem Naturschutz die Zukunft der Jagd.“ so der Vorsitzende des Jagdverbands Klingler. >>mehr

So wirst du Klimaheld!

Neue LBV Broschüre zum Mitmachen

02.03.09: Hallo, schon mal was von Klimawandel gehört? Ja?! Das ist gut. Aber ehrlich, weißt Du auch genau, was Klimawandel wirklich ist, wieso es ihn gibt und was seine Folgen sein können? Nein? Dann haben wir was für dich...

Die LBV Broschüre "Wie wird man eigentlich ein Klimaheld?" beantwortet Fragen rund um den Klimawandel. Und sie gibt zehn Aktionsvorschläge, was man selbst tun kann. Der LBV München will damit junge Menschen zu Klimahelden machen, denn Klimaheld zu werden macht Spaß und ist gar nicht so schwierig. >>mehr

Frühlingsboten im Jubiläumsjahr: Erste Störche in Bayern

(Bild: Z. Tunka)

Nester in Straubing und Langquaid besetzt / LBV wird 100

26.02.09: Die ersten Störche kehren aus ihren Winterquartieren in Spanien oder Afrika zurück. Trotz des Schnees gibt es für sie bei uns genügend Nahrung: Sie finden auf Wiesen und Äckern Feldmäuse und halten auch einige Tage ohne Futter aus. Einige Weißstörche verbringen mittlerweile den Winter bei uns. >>mehr

Für den LBV läuten die Rückkehrer das 100-jährige Jubiläum des Verbandes ein. >>mehr zum Jubiläum

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und -bilder]

"Ilse Aigner kneift in Brüssel!"

Anzeigenkampagne zu Gentechnik-Entscheidungen der Bundesregierung

28.02.09: "Ilse Aigner kneift in Brüssel" stand in sechs Zeitungsausgaben in Ilse Aigners Wahlkreis: Die Anzeige des Bündnisses Campact. Denn was die Bundeslandwirtschaftsministerin gerade in Brüssel getan hat, war nicht das, was sie zuhause verkündet hatte: Die Abstimmung hat sie schlichtweg nicht besucht. Vergessen? Unwahrscheinlich. Die Enthaltung der Bundesregierung kommt einer Zustimmung zu den Gen-Mais-Sorten gleich. Und am Montag steht die nächste wichtige Abstimmung an! >>mehr

Kormoran als Sündenbock im Wiesenttal

(Bild: LBV)

Naturferne Gewässer und Störungen sind Hauptproblem für Fische

21.02.09: Gastronome und Hoteliers aus dem Wiesenttal sehen das ökologische Gleichgewicht in den Fließgewässern der Fränkischen Schweiz gestört. Ihrer Ansicht nach ist einzig der Kormoran für den Rückgang der heimischen Fischarten verantwortlich. Diese Einschätzung greift nach Ansicht des LBV viel zu kurz und verhindert den Blick auf die wahren (und komplexen) Probleme. Dass der Kormoran in Teichwirtschaften wirtschaftliche Schäden anrichten kann, bestreitet der LBV dagegen nicht, und unterstützt daher Abwehrmaßnahmen. >>mehr

LBV: Nein zur Agro-Gentechnik

Sothmann begrüßt Haltung von Umweltminister Söder zur Gentechnik

12.02.09: Am Mittwoch verkündete der bayerische Umweltminister Markus Söder, dass er ab 2010 den Versuchsanbau von gentechnisch veränderten Pflanzen nur noch in Gewächshäusern zulassen wolle. Auch sei geplant, den Sicherheitsabstand zu Schutzgebieten auf 1000m zu erhöhen. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) begrüßt die Entscheidung des Kabinetts. [mehr]

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen]

LBV begrüßt Aus für Fichtelgebirgsautobahn

11.02.09: Der LBV hat sich seit Jahren gegen eine zusätzliche Ost-West-Verbindung durch das Fichtelgebirge wegen des fehlenden verkehrlichen Bedarfes ausgesprochen. Auch massive Eingriffe in Natur und Landschaft, die Zunahme von Lärm und Luftschadstoffen sowie negative Auswirkungen auf Wohnqualität und Fremdenverkehr sprachen von Anfang an gegen das Projekt. Mit der jetzigen Entscheidung sieht sich der LBV in seiner jahrelangen Ablehnung einer Autobahn durch das Fichtelgebirge bestätigt. Der LBV fordert, dass freiwerdende Mittel für Lärmschutz an der B 303 und für den Ausbau des Schienen- und Personennahverkehrs verwendet werden. [mehr]

"Es ist durchaus wahrscheinlich, dass ich dagegen sein könnte."

(Bild: U. Dopheide)

LBV-Protest für ein Verbot des Genmais MON 810

05.02.09: "Frau Aigner, verbieten Sie sofort den Anbau der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 in Deutschland!" Mit dieser Forderung wurde  Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner vor dem Kloster Andechs von über 200 Aktiven aus Naturschutzverbänden, biologischen Anbauverbänden, politischen Parteien, Landwirten und Imkern konfrontiert. Unter ihnen befanden sich auch LBV-Aktive aus den Landkreisen Miesbach, Bad Tölz, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und sechs Mitglieder der LBV-Silbermöwen aus München. >>mehr

Schwarzer Tag für Umweltrecht in Deutschland

(Bild: H. Werth)

Echtes Bundesnaturschutzgesetz jetzt auf den Weg bringen

02.02.09: Nach dem Scheitern des geplanten Koalitionsvorhabens Umweltgesetzbuch haben NABU und LBV der CDU/CSU umwelt- wie wirtschaftspolitische Kurzsichtigkeit vorgeworfen und mit der zügigen Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes neue Perspektiven im Umweltrecht gefordert. >>mehr

"Wir brauchen Leuchtturmprojekte für die Artenvielfalt"

Der Vorsitzende des LBV, Ludwig Sothmann, mit dem Bayerischen Umweltminister Markus Söder am Rothsee

01.02.09: ...sagte Umweltminister Markus Söder anlässlich des Hilpoltsteiner Naturschutzgesprächs am Freitag. 

Naturschutz sei anlässlich der momentanen Wirtschaftskrise ein wesentlicher Zukunftszweig für neue Arbeitsplätze, die Umweltbildung das zentrale Instrument für die Vermittlung des Naturschutzgedankens in der Bevölkerung. Der LBV Vorsitzende Ludwig Sothmann sicherte dem Minister die Unterstützung des LBV bei der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie zu. 

Bär! Wolf! Und Luchs!

(Bild: K.-H. Schindlatz)

24./25.01.09: Die Großen Drei kehren zurück nach Bayern. Wenn Bär, Wolf und Luchs aber bei uns überhaupt eine Chance haben sollen, dauerhaft Fuß zu fassen, dann hängt das ab vom Vierten im Bunde - dem Menschen. Der LBV hat daher eine Wanderausstellung konzipiert, die schon ca. 50.000 Menschen in Bayern gesehen haben. Lassen auch Sie sich begeistern von den Großen Drei! Vom 13.02. bis zum 28.03. sind sie in Rosenheim. >>mehr

Hier jagt der Eisvogel

(Bild: A. Hartl)

23.01.09: Haben Sie schon mal einem Eisvogel bei der Jagd zugeschaut? Nicht? Dann tun Sie es hier! In einem kurzen Ausschnitt aus der beeindruckenden Eisvogel-DVD "Die Jagd nach dem fliegenden Diamanten". Die DVD können Sie auch >>hier bestellen. Oder Sie werden >>Mitglied und bekommen sie gratis als Begrüßungsgeschenk. 

>>zum Eisvogel-Film

Amphibienwanderung beginnt in Kürze in Bayern

Kaum ist der Winter in weiten Teilen Bayerns verschwunden, wird auch die Tierwelt wieder aktiv. Nicht nur die Vögel hört man wieder überall zwitschern, auch Kröten, Frösche und Molche beginnen jetzt ihre alljährliche Laichwanderung. Auf vielen Straßen schweben sie dabei jedoch in Lebensgefahr. Der LBV bittet daher Autofahrer um Rücksicht – auch für die zahlreichen Naturschützer, die den Tieren an besonders gefährlichen Straßenabschnitten helfen. >>mehr

LBV begrüsst Söders Nein zu Gentechnik

öd und gen? Bild: Bria

[12.02.] "Wenn zukünftig im Umkreis von 1000 Metern um Umweltschutzgebiete keine gentechnisch veränderten Pflanzen mehr angebaut werden dürften, wären die Anbaumöglichkeiten in Bayern weitgehend eingeschränkt“, freut sich der Vorsitzende des LBV, Ludwig Sothmann. „Die Staatsregierung setzt damit ein wichtiges Zeichen in Sachen Gentechnik.“ Auch mit der Entscheidung, den Anbau zu Forschungszwecken auf Gewächshäuser zu beschränken, handelt das Umweltministerium entsprechend dem Wunsch der bayerischen Wähler nach einem gentechnikanbaufreien Bayern. „Den Ankündigungen müssen nun aber auch Taten folgen“, betont Sothmann. „Das Ziel ist ein Bayern ohne Agro-Gentechnik.“[mehr zu Gen]

Invasion von Seidenschwänzen in Bayern

(Bild: H. Tuschl)

30.12.08: Es ist wohl gerade sehr kalt in Sibirien, und Beeren gibt es auch keine mehr. Denn Seidenschwänze werden in großer Zahl in Bayern beobachtet. Täglich gehen bei uns Ihre Meldungen von großen Trupps der faszinierenden Wintergäste ein: 60 in Rosenheim, 60 in Trudering, 300 bei Ingolstadt... Der Invasionsvogel kommt nicht jeden Winter zu uns. Dafür muss es in seiner Heimat, der sibirischen Taiga, schon sehr unwirtlich sein. Mehr über den schönen Wintergast lesen Sie in unseren >>Wintervogel-Steckbriefen.

Wie stark die Invasion wirklich ist, und welche Wintervögel sonst noch bei uns sind, das wollen wir mit Ihrer Hilfe am 6. Januar herausfinden. >>mehr

Neues Abkommen zum Schutz ziehender Greifvögel

(Bild: Z. Tunka)

LBV fordert konsequenten Schutz von Großvögeln

09.12.08: BirdLife International, die weltweite Dachorganisation der Vogelschutzverbände, hat als erste nicht-staatliche Organisation ein neues Abkommen zum Schutz wandernder Greifvögel unterzeichnet. Ziel dieses Abkommens ist der Schutz wandernder Greifvö-gel und Eulen vor Lebensraumzerstörung, Verfolgung, tödlichen Unfällen, z.B. an Mit-telspannungsleitungen, und den Auswirkungen des Klimawandels.

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen]

Alarmierender EU-Bericht für biologische Vielfalt

(Bild: H. Zinnecker)

17.12.08: NABU, LBV und ihre Partnerverbände des Netzwerkes BirdLife International haben den Zwischenbericht der Europäischen Kommission zur Rettung der biologischen Vielfalt als alarmierendes Signal gewertet. Der Bericht zieht eine ernüchternde Zwischenbilanz der Umsetzung des im Mai 2006 verabschiedeten Aktionsplanes, mit dessen Umsetzung das Artensterben bis zum Jahr 2010 gestoppt werden soll. Dieses ambitionierte Ziel hatten die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten schon auf ihrem Gipfel in Göteborg 2001 beschlossen. >>mehr

Defektes Navigationssystem bei Miesbacher Auerhahn?

13.11.08: Ein Auerhahn fühlt sich derzeit sehr wohl in der Zivilisation und spaziert durch Ortschaften im Landkreis Miesbach. Der Vogel hält sogar die Polizei in Atem. Der Miesbacher LBV-Vorsitzende Gerhard Kinshofer vermutet wetterbedingte Frühlingsgefühle und rät, den Auerhahn einfach in Ruhe zu lassen. >>mehr

Der Eisvogel ist Vogel des Jahres 2009

(Bild: A. H. Klein)

10.10.08: LBV und NABU haben am Freitag in Berlin den Eisvogel zum „Vogel des Jahres 2009” gekürt. Der Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen. Die Verbände setzen damit ein Zeichen für sauberes Wasser, naturnahe Bäche, Flüsse und Seen sowie artenreiche Talauen. Wo Sie den Eisvogel in Bayern beobachten können und wie es ein Eisvogelpaar schafft, mit drei Bruten 21 Junge aufzuziehen, erfahren Sie >>hier.

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und Bilder]

Bär, Wolf, Luchs in Miesbach

(Bild: K.-H. Schindlatz)

03.11.08: Die Großen Drei einmal hautnah erleben? Auf der Wanderausstellung des LBV, die in Hausham, Landkreis Miesbach, Station macht, ist das kein Problem. Riechen wie ein Bär, sehen wie ein Wolf und hören wie ein Luchs, das sind nur einige der Erfahrungen, die dort möglich werden. Nebenbei erfahren die Besucher viel Wissenswertes über die großen Rückkehrer, u.a. wie man sich am besten verhält, wenn man einem Bären begegnet... >>mehr

Birdlife Newsletter

Der BirdLife Newsletter auf deutsch. >>Jetzt abonnieren!

LIFE-Projekt

Neu: Der europäische Naturschutz-Newsletter auf deutsch!

Der LBV bietet die deutsche Version des beliebten und informativen, englischsprachigen Newsletters von BirdLife Europa an. Der Newsletter berichtet aktuell über die neuesten Entwicklungen, Personen, Projekte und Partner im europäischen Naturschutz. Damit bleiben Sie auf dem Laufenden. Die Ausgaben Juli/August und September finden Sie schon in unserem Archiv. Damit Sie auch alle  weiteren Ausgaben erhalten, >bestellen Sie hier den Newsletter.

Der deutsche BirdLife-Newsletter ist eine Gemeinschaftsaktion von NABU, Deutschem Rat für Vogelschutz (DRV) und LBV. 

Wer will denn patentiertes Leben?

28.10.08: Vermutlich kaum jemand. Zusammen mit mehreren hundert Demonstranten aus Natur- und Umweltschutzverbänden, bäuerlichen und kirchlichen Organisationen protestierte daher der LBV vor dem Europäischen Patentamt in München gegen Patente auf Leben. Denn Lebewesen zu patentieren, ist grundsätzlich ethisch nicht vertretbar. Hier werden Lebewesen umdeklariert zu Erfindungen, die man patentieren kann, obwohl per Züchtung ja nur eine minimale vom Menschen beigetragene Veränderungen in dem jeweiligen Lebewesen stecken. >>mehr

Kormoranjagd in Bayern korrekt? Bitte um Mithilfe.

23.10.08: Der LBV sieht Bejagung von Kormoranen kritisch. Denn sie ist nach wie vor nicht in ein umfassendes Kormorankonzept eingebunden. Damit werden Abschüsse zu einer Dauermaßnahme, ohne dass am eigentlichen ökologischen Problem, der schlechten Gewässerstruktur, etwas geändert wird. Außerdem kommt es häufig zu Störungen in Rastgebieten von Wasservögeln. Daher bittet der LBV um Mithilfe: Wenn Sie Abschüsse in Schutzgebieten, an Schlafplätzen oder in Kolonien beobachten, informieren Sie uns bitte sofort. >>mehr

Babyboom bei bayerischen Weißstörchen:

21.10.08: Rund 180 Paare und über 360 Junge sind ein Rekordergebnis für die regelmäßige Zählung aller Storchenpaare in Bayern, die der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) im Auftrag des bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) durchführt. Mehr zum Storch [hier]

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und Bilder]

„Staubsauger“ im Garten – Muss das sein?

Bild: Thomas Staab

Auf den ersten Blick scheinen die inzwischen fast überall erhältlichen Laubsauger recht praktisch zu sein. Sie versprechen im herbstlichen Garten eine gründliche Aufräumarbeit bei geringstem Arbeitsaufwand. Dennoch fordert der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) die Gartenbesitzer und Kommunen auf, diese Geräte aus Gründen des Umweltschutzes nicht zu verwenden.

BirdWatch: 2,3 Millionen Zugvögel gezählt!

Der Star des Birdwatch. (Bild: Tunka)

14.10.2008:  Noch nie wurden so viele Zugvögel beim Birdwatch gezählt. Mit 193 verschiedenen Vogelarten zeigte sich dabei eine außergewöhnliche Vielfalt. „Nach den schlechten Nachrichten über Veränderungen in der Vogelwelt tut es richtig gut, solche Zahlen zu hören“, kommentierte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow die Bilanz des Vogelzugwochenendes. Einsame Spitze bei den Beobachtungen war der Star, überaschend gefolgt von der Brandgans. Mehr: BirdWatch

Igel suchen Winterquartiere - Was können Sie tun?

(Bild: C. Geidel)

11.10.08: Jetzt ist es wieder soweit: Mit den ersten kalten Nächten und nassen Tagen beginnt für junge Igel eine harte Zeit. Wer solch einen kleinen Stachelpelz findet, hat oft viele Fragen. Soll ich ihn aufnehmen? Habe ich dann nicht unheimlich viel Dreck und Arbeit? Und ist er draußen nicht viel besser aufgehoben? Was Sie tun können, wenn ein kleiner Igel bei Ihnen auftaucht, haben wir >>hier für Sie zusammengestellt.

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und Bilder]

Ein Viertel der Säugetiere vom Aussterben bedroht!

(Bild: R. Groß)

07.10.08: Die Zahlen der Internationalen Naturschutzorganisation IUCN sind schockierend: Fast jedes vierte Säugetier ist vom Aussterben bedroht. 1.141 von 4.500 bekannten Saugetierarten stehen inzwischen auf der Roten Liste. Insgesamt wurden 44.800 Tier- und Pflanzenarten bewertet, von denen rund 16.900 in Gefahr sind. Damit wuchs die Rote Liste im Vergleich zum Vorjahr um 1.300 Spezies. >>mehr

Neues Artenhilfsprogramm Wechselkröte des LBV gestartet

(Bild: v. Lindeiner)

24.09.08: Mit dem neuen Schutzprojekt 'Wechselkröte' wurde das gesteckte Ziel von 350 'BayernNetz Natur'-Projekten bis 2008 erreicht. Dies betonte Bayerns Umweltminister Otmar Bernhard heute in München zum Projekt-Start. Gemeinsam mit dem Münchener Bürgermeister Monatzeder und dem LBV Vorsitzenden Sothmann wurde mit einem symbolischen Spatenstich der Auftakt für das neue Umsetzungsprojekt begangen. >>mehr

Für „Zivilisationsflüchter“ wird die Luft immer dünner

(Bild: H. Werth)

19.09.08: Zusammen mit dem Kreisjagdverband Oberallgäu startet der LBV in den Allgäuer Alpen ein Schutzprojekt für das Birkhuhn. Henning Werth, Gebietsbetreuer Allgäuer Hochalpen, hielt zum Beginn einen Vortrag bei den Jägern. Gemeinsam wollen Jäger und Naturschützer die Qualität der Lebensräume sichern. >>mehr

Lerchenfenster – 1. Hilfe für die bedrohte Feldlerche

18.09.2008: Die Feldlerche nimmt stark ab. Doch Landwirte können ihr unkompliziert helfen: Bei der Aussaat des Wintergetreides, die nun bevorsteht, können sie so genannte „Lerchenfenster“ anlegen. Damit schaffen sie dringend notwendigen Brutraum für das nächste Frühjahr. Die Fenster sind sehr einfach zu schaffen und verursachen dem Landwirt in der Folge keine Probleme. In vielen Regionen in Bayern legen Landwirte zusammen mit dem LBV schon solche Fenster an. >>mehr

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und Bilder]

Neue Vogelschutz-Bilanz

12.09.08: Der Vogelschutz in Deutschland kann Erfolge vorweisen, verzeichnet aber auch weitere Rückschläge. Das zeigt die neue „Rote Liste der Brutvögel Deutschlands“, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Gezielte Maßnahmen des Artenschutzes sind erfolgreich, wie die LBV-Artenhilfsprogramme. Die Bestände anderer Arten sind jedoch zusammengebrochen, so dass nach wie vor 110 Arten auf der Roten Liste stehen. >>mehr und Bestellung

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen]

Honig für Prince Charles

(Bild: T. Staab)

11.09.08: In einem Interview mit der Zeitung „Daily Telegraph“ äußerte Prinz Charles scharfe Kritik an der Agro-Gentechnik und an den Exzessen der industriellen Landwirtschaft. Der LBV freut sich, von so prominenter Stelle Unterstützung für eines unserer Anliegen – eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft – zu erhalten. Stärken Sie Prinz Charles den Rücken und schicken Sie ihm ein Glas Honig als Zeichen Ihrer Unterstützung. >>mehr

Glasscheiben – unsichtbare Todesfallen für Vögel

10.09.08: Gerade jetzt, zur Zeit des Vogelzuges, verunglücken europaweit hunderttausende Vögel an Fensterscheiben oder verglasten Fassaden. Gefährliche Glasscheiben können jedoch mit einfachen Mitteln entschärft werden. Bei Neubauten kann auf gut sichtbare Glassorten oder eine entsprechende Markierung zurückgegriffen werden. >>mehr


[Zur Pressemitteilung] [Alle Pressemitteilung]

Wiesenweihen sind auf nach Afrika

05.09.08: Die bayerischen Wiesenweihen sind nun aus ihren Brutgebieten abgezogen und auf dem Weg nach Afrika. Jahr für Jahr kehren sie dann im Frühjahr in großer Zahl wieder nach Bayern zurück. Eine Diplomarbeit der Universität Würzburg soll klären, warum das so ist. >>mehr

Schutz für Rhöner Rotmilane

(Bild: Tunka)

04.09.08: Der Rotmilan geht zurück, auch in der Rhön. Nun liegen jedoch erste Ergebnisse eines LBV-Glückspiralenprojektes vor: Die LBVler kartierten die Reviere des Rotmilans im bayerischen Teil des Biosphärenreservats. Aus diesen Daten erarbeiten sie nun ein Schutzkonzept, um zusammen mit den Waldeigentümern bzw. -bewirtschaftern sowohl die Horstbäume schützen als auch Ruhezonen einrichten zu können. >>mehr

Neue Fledermausbroschüre erschienen!

25.08.08: Die gemeinsam von LBV und Landesamt für Umwelt (LfU) herausgegebene Broschüre "Fledermäuse" erscheint nunmehr in der dritten, neu bearbeiteten Auflage. Knapp und reich bebildert finden Sie hier alle relevanten Informationen zur Lebensweise, zur Gefährdung und praktische Hinweise zum Schutz der einheimischen Fledermäuse. >>mehr

Vogelstation in Schwaben vor dem Aus?

Dem Turmfalken konnte der LBV helfen

Jedes Mal, wenn wir verletzte Vögel nach Memmingen gebracht bekommen, wird es uns richtig schwer um’s Herz. Wird das Tier jemals wieder in Freiheit leben können? Werden wir es schaffen, es wieder fit zu machen? Häufig fliegen die Tiere in Autos und sind schon richtig ausgezehrt und schwach. Wir geben ihnen überlebenswichtige Medikamente, schienen gebrochene Flügel... Bis wir sie wieder in Freiheit entlassen können. Aus ganz Schwaben werden Tiere in unsere Obhut gebacht. Aber die Zukunft sieht düster aus..........

Die Kosten für Medikamente und die ärztliche Versorgung wachsen uns über den Kopf, staatliche Stellen haben ihre Unterstützung gestrichen.

Können Sie helfen? [mehr]

Uhus am Sender

(Bild: Tunka)

20.08.08: Dem Vogel des Jahres 2005 geht es nicht gut. Der Uhu befindet sich in einigen Regionen Deutschlands im Sturzflug in eine Krise. Mit Förderung durch die DBU bestückt der LBV nun Uhus mit Minisendern. Aus den Daten wird ein Schutzkonzept erarbeitet. Hauptursachen für den geringen Bruterfolg der bayerischen Uhus sind die Landnutzung, Störungen und ungesicherte Strommasten, an denen jährlich rund 20 Uhus in Bayern verenden. >>mehr.

Gen-Mais MON 810 verbieten!

(Bild: Dopheide)

31.08.08: Mit dieser Forderung konfrontierten die LBV-Silbermöwen Bundeslverbraucherminister Seehofer. Zusammen weiteren Umweltschutzverbänden und Bio-Unternehmen forderten sie ihn im Vorfeld einer CSU-Wahlkampfveranstaltung im Münchner Hofbräukeller auf, dem Beispiel von inzwischen sechs EU-Ländern zu folgen und den Anbau der Genmaissorte MON 810 auch in Deutschland zu verbieten. >>mehr

LBV fordert Jäger zum Schutz von rastenden Wasservögeln auf

14.08.2008: Am 16.8. beginnt wieder die alljährliche „Kormoranvergrämungssaison“. Der LBV fordert die Jäger auf, dabei die Bestimmungen der EU-Vogelschutzrichtlinie sorgfältig zu beachten und Abschüsse in Schutzgebieten bzw. in Bereichen mit Ansammlungen rastender Wasservögel zu vermeiden, damit diese so ungestört wie möglich mausern und Energiereserven für den Winter anlegen können.>>mehr

[Zur Pressemitteilung] [Alle Pressemitteilungen]

Notruftelefon für verirrte Fledermäuse

(Bild: B. Fuchs)

06.08.08: Ab Anfang August verlassen junge Fledermäuse ihre Kinderstube und suchen sich ein eigenes Quartier. Dabei können sie sich schon mal verirren und landen in Wohnungen oder Büroräumen. Die Tiere sind harmlos. Wer aber Hilfe benötig, kann sich wie schon in den letzten Jahren an den LBV wenden. >>mehr

Besorgnis über Stromopfer reißt nicht ab

(Bild: Ziegler)

06.08.2008: Nach Meldung eines an einem Strommast verunglückten Seeadlers gehen beim LBV beinahe täglich weitere Meldungen von verunglückten Vögeln aus ganz Bayern ein. >>mehr

[Zur Pressemitteilung] [Alle Pressemitteilungen]

LBV-Expedition erfolgreich: Gobibär gesichtet!

(Bild: NUM/Archiv)

Mongolisch-deutsche Gobibär-Expedition zeigt erste Erfolge      

29.07.08: Am frühen Morgen des 28. Juli konnte ein Teilnehmer der gerade laufenden  Expedition vom LBV und der Nationalen Universität der Mongolei eine der seltensten Tierarten der Erde, den Gobibären, beobachten. 15 deutsche und mongolische Fachleute erarbeiten derzeit in der abgelegenen Wüste Gobi ein Schutzkonzept für die bedrohte Art. Hintergrundinformationen bei  >>gobibaer.de  

[Zur Pressemitteilung] [Alle Pressemitteilungen]

Wann rief’s „Kuckuck“?

(Bild: Z. Tunka)

17.07.08 Der Kuckuck ist einer der bekanntesten Frühlingsboten. Er wird vermutlich aber auch einer der Vögel sein, die am meisten unter dem Klimawandel leiden. Denn er hat sich noch nicht an den immer eher beginnenden Frühling angepasst. Aus diesem Grund hatte der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) dazu aufgerufen, die Ankunft des Jahresvogels 2008 zu melden. Die eingegangenen Daten liefern ein sehr genaues Bild von der diesjährigen Rückkehr des Kuckucks. Der LBV erkennt erste Anzeichen für eine Anpassung des Kuckucks an den Klimawandel. >>mehr

[zur Pressemmiteilung] [alle Pressemiteilungen]

Wiesenweihe: Brutsaison geht zu Ende

(Bild: Z. Tunka)

28.07.08: Die Wiesenweihen-Brutsaison nähert sich ihrem Ende. Warum es bei fast so vielen Brutpaaren wie im Vorjahr deutlich weniger Jungvögel gibt, lesen Sie >>hier.

Luchse in Füssen!

(Bild: H. Werth)

13.07.08: Vor einer Woche wurde ein Luchs im Spessart gesichtet! Seit gestern liegen auch aus Füssen Beweise vor: Zumindest mit der Ausstellung DieGroßen4 sind Luchse auch dort angekommen. Um seinen realen Geschwistern und den anderen großen Beutegreifern Wolf und Bär eine erfolgreiche Rückkehr nach Bayern zu ermöglichen, setzt der LBV auf Information. Wichtiger Baustein dafür ist die LBV-Ausstellung "Die Grossen4", die aktuell in Füssen zu sehen ist. >>mehr

Allergiker leiden unter Globalisierung der Pflanzenwelt

(Bild: T. Staab)

LBV legt Liste invasiver Pflanzenarten vor

09.07.08: Mit der Blütezeit der Ambrosie stehen Allergikern schlimme Zeiten bevor. Nun beginnt auch wieder die Diskussion um die Gefahren durch pflanzliche Neubürger(Neophyten). Damit bei möglichen Problemarten frühzeitig gehandelt werden kann, legt der LBV nun zwei Pflanzenlisten vor, die aktuelle und zukünftige pflanzlicheGefahren zeigen. >>mehr

[zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen]

Hoher Besuch bei Mittelfrankens Wappenpflanze

(Bild: B.Raab)

08.07.08: Bayerns Bürger haben die Wappenpflanzen gewählt, in Mittelfranken die Grasnelke. Nun besuchte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch zusammen mit LBV-Vorsitzendem Ludwig Sothmann eine Sandmagerrasenfläche in Nürnberg-Reichelsdorf, um die mittelfränkische Wappenpflanze „live“ in Augenschein zu nehmen.   >>mehr

Lizenz zum Bienen töten

(Bild: von Lindeiner)

26.06.08: Noch haben sich die Bienenvölker in Baden-Württemberg und Bayern nicht von dem Massensterben erholt, welches durch das Insektengift Clothianidin ausgelöst worden war, da erteilte überraschenderweise das Bundesministerium für Verbraucherschutz und Lebensmittel (BVL) erneut die Zulassung für Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff –trotz gegenteiliger Untersuchungsergebnisse. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) kritisiert diese Entscheidung massiv und warnt vor verheerenden Folgen für den gesamten Naturhaushalt. 

[Zur Pressemitteilung] [Alle Pressemitteilungen]

Stunde der Gartenvögel: Ausführliche Ergebnisse und Besonderheiten jetzt online

Auch der Neuntöter wurde im Rahmen der SdG gesichtet (Bild: Tunka)

Mittlerweile wurden die Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel eingehend von NABU- und LBV-Experten analysiert und stehen nun online bereit. Hier findet sich auch eine Liste aller besonderen gemeldeten Vogelarten. Eine sehr ausführliche Übersicht, die einen ersten Vergleich der Entwicklung der letzten Jahre ermöglicht, können Sie hier anfordern

E.ON stoppt Bundesadler - Seeadler stirbt an ungesichertem Strommast

(Bild: Nerb)

17.06.08: Wie erst jetzt bekannt wurde, verunglückte Anfang Mai ein männlicher Seeadler im Landkreis Schwandorf an einem ungesicherten Strommast. Die Ansiedlung des dritten Brutpaars in Bayern ist damit gestoppt, weil der Stromversorger das Naturschutzgesetz nur schleppend umsetzt >>mehr

[Zur Pressemitteilung] [Alle Pressemitteilungen]

Naturschützer und Steinbruchbetreiber ziehen an einem Strang

(Bild: Sitkewitz)

So selten wie die bedrohten Tierarten selbst ist das neue Glücksspiralenprojekt der LBV-Kreisgruppe Hassberge. „Nutzer und Naturschützer arbeiten hier ohne Konflikte für die Erhaltung der Lebensräume zusammen“, lobte Geschäftsstellenleiter Marc Sitkewitz die Kooperation mit den Steinbruchbetreibern und besonders der  Firma FGV Steinmetz „Hier ist ohne Auflagen etwas für den Erhalt unsere Artenvielfalt zu erreichen." Im Rahmen des Abbaubetriebes werden freiwillige Maßnahmen integriert. >>mehr

Größter privater Naturschutzpreis an Wiesenweihenschützer!

(Bild: C. Pürckhauer)

Die ehrenamtlichen LBV-Wiesenweihenschützer haben Anfang Juni in Frankfurt den Schubert-Preis erhalten. Einige Preisträger vor ihnen: Jaques Cousteau, Klaus Töpfer, Jochen Flasbarth. Den größten privaten Naturschutzpreis Deutschlands erhielten sie für ihr herausragendes Engagement für die mainfränkischen Wiesenweihen. >>mehr

Enzian steht für Bayern

Stengelloser Enzian (Bild: Pfeuffer)

1.200 Bürger haben gewählt; der Stengellose Enzian (Gentiana clusii) hat gewonnen. Aus den sieben Wappenpflanzen der Bezirke wurde er als die Pflanze gewählt, die Bayern am besten repräsentiert. Auf Platz zwei kam mit 20 % der Stimmen die unterfränkische Wappenpflanze, der Diptam. Den dritten Platz eroberte mit 16 % die Türkenbundlilie. >>mehr

[zur Pressemitteilung] [alle Pressemitteilungen]

Gänsegeier in den Allgäuer Hochalpen

(Bild: H. Werth)

Eine seltene Beobachtung machte LBV-Gebietsbetreuer Henning Werth am 01.06. im Oytal: Oberhalb des Schattenberges segelte ein „sehr großer Vogel“. Ein Blick durchs Fernrohr brachte den Beweis: ein Gänsegeier! Der Gänsegeier ist bei uns seit 150 Jahren ausgestorben. Allerdings ist seine Rückkehr kein gutes Zeichen (mehr)

Stunde der Gartenvögel: Der Spatz hat es wieder geschafft-Abstand zur Amsel wird knapper. Gewinner online

The winner is.............Spatz, Bildautor: Dr. von Lindeiner

Der Haussperling konnte  auch dieses Jahr wieder seinen Spitzenplatz verteidigen. Mit 12.955 Sichtungen ist er weiterhin Bayerns häufigster Gartenvogel. Auf den Plätzen 2-5 folgen Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise. Auch diese Reihenfolge konnte heuer bestätigt werden. Dieses Jahr beteiligten sich knapp 5.000 Vogelfreunde, die 3.400 Einzelbeobachtungen meldeten. LBV-Aktive boten parallel zur Stunde der Gartenvögel 30 Veranstaltungen am Pfingstwochenende an. 

Mehr zur Aktion und zu den glücklichen Gewinnern: [mehr]

[Zur Pressemitteilung] [Alle Pressemitteilungen]

Eon schlampt - Wanderfalken sterben

(Bild: H. Beran)

Im Landkreis Bayreuth hat die Eon April fünf Wanderfalken sterben lassen. Der Grund: Ein Mittelspannungsmast war schlecht gesichert. Und das, obwohl hier schon mehrfach Todesfälle gemeldet worden waren. Außerdem hat der LBV bereits 2003 eine Prioritätenkarte geliefert, wo die Eon ihre Leitungen am dringendsten sichern muss. Dies zeigt: Der Stromversorger nimmt das Bundesnaturschutzgesetz nicht ernst, wonach alle Masten bis 2012 gesichert sein müssen. Davon ist die Eon Bayern weiter entfernt als andere EVU (mehr).

 

Sauberes Saatgut und Europa ohne Gentechnik

(Bild: U. Dopheide)

Das Wetter spielte am letzten Maiwochenende nicht mit. Dennoch waren einige hundert Menschen von verschiedenen Umweltschutzverbänden gekommen, um auf dem Odeonsplatz in München zu demonstrieren: „Für sauberes Saatgut und ein Europa ohne Gentechnik“. Mit dabei: Die LBV-Silbermöwen (mehr)

Artenvielfalt: Auch in der Stadt

(Bild: LBV)

LBV startet Schutzprojekt für Gebäudebrüter: Viele Vogel- und Fledermausarten leben heute auch in Städten. Doch moderne Bauweisen, Renovierungen und Dämmmaßnahmen machen es ihnen immer schwerer, geeignete Kinderstuben zu finden. Viele Arten, die auf menschliche Gebäude angewiesen sind, nehmen deshalb ab. Der LBV geht in Erlangen mit einem interaktiven Projekt dagegen an (mehr).

Wo Bayern am buntesten blüht

(Foto: C. Niederbichler)

Der vielfältigste Landkreis ist Oberallgäu mit 2093 Pflanzenarten. Regensburg hält mit 222 Arten den Rekord beim Vorkommen der meisten stark gefährdeten Pflanzen. Zur Weltnaturschutzkonferenz in Bonn zeigt der LBV damit, wo die Pflanzenvielfalt in Bayern am effektivsten erhalten werden kann (mehr).
[Zur Pressemitteilung] [Alle Pressemitteilungen]

UN-Weltnaturschutzkonferenz

Wichtiger Impuls von Merkel: Millionen für Naturschutz (mehr)

Pflanzenvielfalt in Bayern effektiv erhalten (mehr)

Bilder vom Tagungsgelände (mehr)

Das aktuelle LBV-Mitgliedermagazin ist ein Themenheft zur UN-Weltnaturschutzkonferenz. Sie können es hier anschauen oder bestellen.

UN-Weltnaturschutzkonferenz: Natura 2000 ist das ehrgeizigste Schutzgebietssystem der Welt

LBV begrüßt Rückendeckung durch Bundesregierung.
Zusammen mit den Partnerverbänden BirdLife International und NABU begrüßt der LBV das klare Statement von führenden Teilnehmern der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur UN-Konven-tion über die Biologische Vielfalt (CBD). Es bezeichnet das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000 als eine der größten Errungenschaften der europäischen Umweltpolitik.

[Zur Pressemitteilung] [Alle Pressemitteilungen]

Wiesenweihen sind zurück

(Bild: Z. Tunka)

Nun sind sie wieder da! Die Wiesenweihen sind aus dem Winterquartier in ihre bayerischen Brutgebiete zurückgekehrt. Die LBV-Aktiven vor Ort sind jetzt unterwegs, um die Brutpaare zu finden. Gerade jetzt ist das noch möglich: Die Paare machen spektakuläre, weithin sichtbare Balzflüge (mehr).

Wohnungsbau für Mehlschwalben

(Bild: H. Klemke)

Der LBV-Nürnberg hat imi Herzen der Stadt ein Mehlschwalbenhaus errichtet. So bietet er dem seltener werdenden Vogel Brutraum an, sichert die Population um den Wöhrder See und informiert über die faszinierenden Flieger. Die Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg hat das Mehlschwalbenhaus, das zweite seiner Art in Bayern, unterstützt (mehr). 

Weißstorch-Jahr 2007: Hier die kompletten Informationen

(Bild: P. Bria)

Die ersten Störche sind wieder da. Passend dazu finden Sie im akteullen Weißstorch-Rundbrief die kompletten Daten des vergangenen Jahres: neu besetzte und aufgegebene Horste, Überwinterer und Horstkämpfe, Jungvögel und Todesfälle. Alle Daten können wir nur zusammenstellen, weil die vielen freiwilligen Horstbetreuer in ganz Bayern sie sammeln und in die "Zentrale" schicken. Dafür vielen Dank! [zum LBV-Weißstorchschutz] [direkt zum Rundbrief]

LBV-Rebhuhnprojekt in Hof

(Bild: Z. Tunka)

Zusammen mit Jägern, Landwirten, dem bayerischen Landwirtschafts- und dem Umweltministerium hat der LBV im Landkreis Hof ein fachübergreifendes Vorhaben zum Schutz des Rebhuhns gestartet. Das Projekt ist gut angelaufen. Naturliebhaber, Landwirte und Jäger werden gebeten, Rebhuhn-Beobachtungen im Landkreis Hof an den LBV zu melden. Mehr 

Albi und Cilla...

Albi und Cilla am Chiemsee (Bild: H. Zimmermann)

...heißen die Seeadler am Chiemsee. Die LBVler vor Ort entschieden sich aus über 70 Namensvorschlägen für die Idee zweier 17-jähriger Ornithologen der LBV-Jugendgruppe.  Nun bleibt nur zu hoffen, dass das Seeadlerpärchen auch mit der Brut beginnt. Nistmaterial tragen sie jedenfalls schon kräftig durch die Lüfte (mehr)

Im Wiesenweihen-Winterquartier

Bild: Pürckhauer

Die bayerischen Wiesenweihen überwintern südlich der Sahara. Der hochbedrohte Vogel nimmt in Bayern zu, sonst europaweit ab. Hängt das mit dem Winterquartier zusammen? Wie sieht ihr Lebenraum dort aus? Wovon leben sie? Die Koordinatorin des LBV-Artenhilfsprogramms sucht im Senegal Antworten auf diese spannenden Fragen. Einen kurzen Bericht lesen Sie hier.

Drastische Rückgänge bei Insekten fressenden Vögeln

Mauersegler (M. Delpho)

Kanadische Wissenschaftler schlagen Alarm: In den letzten 20 Jahren haben die Bestände von häufigen Insekten fressenden Vogelarten dort um bis zu 70% abgenommen. Ein deutliches Alarmsignal, denn diese Vögel ernähren sich von Insekten, die auch Nutzpflanzen bestäuben. Ihr Rückgang ist daher ein Anzeiger für Auswirkungen, die auch uns Menschen treffen können. Der LBV fordert ausreichende Mittel für Beobachtungsprogramme. [Diese Pressemeldung] [Alle Pressemeldungen und Bilder] [Zum DDA-Monitoring]

Wanderfalkenbeobachtung restlos ausgebucht!

Bild: Z. Tunka

Unser Aufruf zur Unterstützung der Wanderfalkenbeobachtung in Matting (Lk Regensburg) war ein voller Erfolg. Die Station ist nun vollständig besetzt durch ehrenamtliche Vogelfreunde aus dem gesamten Bundesgebiet (!). Das Weibchen hat am 06.03. das 2. Ei gelegt, das Brutgeschäft ist also in vollem Gange! Kommen Sie vorbei und werfen Sie einen Blick auf den Überwachungsmonitor  Mehr

EU-Vorschläge zur Agrareform schützen Klima und Artenvielfalt nicht

(Bild: A. Pille)

Vergangene Woche hat die EU ihre Vorschläge für den so genannten "Gesundheitscheck" der Agrarpolitik vorgelegt. BirdLife International und LBV kritisieren, dass hier erneut eine Chance vertan wurde, die umweltpolitischen Weichen für Klimaschutz und Sicherung der Artenvielfalt zu stellen. Der LBV fordert den Bauernverband daher auf, die Biodiversitätsstrategie mit zu tragen (mehr) [zu den Pressemeldungen]

Neues Storchennest in Sulzbach

(Bild: T. Staab)

Die Miltenberger LBVler haben ein neues Storchennest installiert. Zusammen mit anderen Vereinen und der großzügigen Unterstützung örtlicher Firmen schafften sie die Voraussetzung, dass sich Meister Adebar ganz im Nordwesten Bayerns wieder ansiedeln kann. Jetzt heißt es hoffen und abwarten. Mehr

"Fledermäuse willkommen" in Spalt

Braunes Langohr (Bild: A. Zahn)

Im mittelfränkischen Spalt sind Fledermäuse willkommen: Hier steht die artenreichste Kirche des Landkreises Roth. Wochenstuben von Großem Mausohr, Breitflügelfledermaus und Langohr waren bekannt, bei der alljährlichen Januarkontrolle fanden die LBV-Aktiven nun sogar Überwinterer im vorbildlich renovierten Dachstuhl. Dafür verliehen sie der Kirche die Plakette "Fledermäuse willkommen" (mehr)

EU-Umweltkommissar Dimas: Schutz der Biologischen Vielfalt muss verstärkt werden!

LBV fordert Staatsregierung auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden EU-Umweltkommissar Dimas hat anlässlich der Vorstellung des Klimaatlas der europäischen Brutvögel festgestellt, dass der Verlust der Biologischen Vielfalt noch immer nicht mit dem erforderlichen Nachdruck angegangen werde. Nur wenn das Thema auf die Agenda der europäischen Regierungschefs rücke, bestehe eine Chance auf Umsetzung durchschlagender Maßnahmen.

[Zur Pressemeldung] [Zur Rede von EU-Umweltkommissar Dimas]

LBV fordert: Agrarzahlungen stärker an ökologische Leistungen koppeln

Landwirtschaft kann zu einer vielfältigen Landschaft beitragen (Bild: LBV-Archiv)

Die Landwirtschaft erhält jährlich von der EU Direktzahlungen in Milliardenhöhe. Zu Zeiten höchster Agrarpreise sind diese Subventionen aber nicht mehr in diesem Umfang gerechtfertigt. Außerdem erhalten relativ wenige, rationalisierte Betriebe den Großteil der Zahlungen, insbesondere kleinere, bäuerliche Betriebe haben das Nachsehen. Der LBV fordert daher zusammen mit anderen Naturschutzverbänden, dass die Agrarzahlungen stärker an die erbrachten ökologischen Leistungen eines Betriebes gekoppelt werden. Diese Koppelung kann durch eine Verlagerung der Gelder für die Direktzahlungen in den Topf zur Förderung der ländlichen Entwicklung erreicht werden. 

[Zur Pressemeldung]


2008: Biologische Vielfalt im Fokus

Das Jahr 2008 steht ganz unter dem Zeichen der Biologischen Vielfalt. Neben der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn gibt es in Bayern die Bayerische Klimawoche, die Wasserkampagne der Umweltbildungsstationen, BayernTourNatur und die Stunde der Gartenvögel. Einen kurzen Überblick, worum es dabei geht, finden Sie hier.

Weltweite Initiative zur Sicherung der Biologischen Vielfalt - LBV ist einziger bayerischer Partner

Die internationale Staatengemeinschaft hat sich verpflichtet, den Rückgang der Biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2010 zu stoppen. Der LBV ist nun als erster bayerischer Partner der Countdown-2010-Initiative des Weltnaturschutzorganisation IUCN beigetreten. Damit will der LBV parallel zur Weltnaturschutzkonferenz in Bonn dieses Ziel in Bayern voranbringen.

[Zur Pressemeldung] [Mehr Informationen]

Erfolgreiche Stunde der Wintervögel: Ergebnisse hier!

Überraschung über München: Ein Trupp Kraniche! (Bild: H. Lutschak)

Deutschlands größte Wintervogelzählung, über 100.000 gezählte Vögel, 2.900 Bürger als Wissenschaftler, 17.405 Kohlmeisen... Die Stunde der Wintervögel in München und Umgebung war nicht nur zahlenmässig beeindruckend. Sie erbrachte auch interessante Ergebnisse: So scheint der Spatz die Stadt zu verlassen, während der Buntspecht stark ins Stadtzentrum einwandert. Auffällig waren aber auch die Folgen vom milden Winterwetter und langfristige Änderungen des Zugverhaltens (mehr)

LBV erfasst Saatkrähen in Bayern

Saatkrähe (Bild: Fünfstück)

Saatkrähen - wie andere Rabenvögel auch haben sie ein schlechtes Image. Denn sie sind nicht nur schwarz, sondern treten oft auch in großen Schwärmen auf. Hitchcock lässt grüßen. In Wirklichkeit ist die Saatkrähe gefährdet. Deswegen erfassen wir sie in ganz Bayern. Machen Sie mit! Mehr zur Saatkrähe, anderen Rabenvögeln und zur Kartierung erfahren Sie hier.

Wundervolle Wintervögel - Der Kernbeißer

Kernbeißer (Bild: Lutschak)

Im Winter finden sich bei uns zahlreiche Vögel ein, die hier nicht brüten. Diese Wintergäste finden in ihren heimischen Revieren aufgrund extremer Temperatur- und Witterungsverhältnisse nur noch wenig bzw. keine Nahrung mehr. Aus diesem Grund können Sie derzeit auch bei uns häufiger Trupps von Kernbeißern beobachten... mehr

Wundervolle Wintervögel - Der Bergfink

Bergfink (Bild: W. Pilz)

Jetzt sind sie wieder da: die seltenen Wintergäste. Darum halten Sie die Augen offen: Derzeit können Sie auch bei uns Trupps von Bergfinken beobachten. Solche Trupps können aus mehr als 1.000.000 Vögeln bestehen. Aber auch einzeln sind die wunderschönen Vögel ein toller Anblick. [mehr]

Wundervolle Wintervögel - Der Seidenschwanz

Seidenschwanz (Bild: Tuschl)

Jetzt sind sie wieder da: die seltenen Wintergäste. Sie finden in ihren heimischen Revieren wegen extremer Temperatur- und Witterungsverhältnisse nur noch wenig oder keine Nahrung mehr. Darum halten Sie die Augen offen: Derzeit können Sie auch bei uns Trupps von Seidenschwänzen beobachten. Schade, dass diese schönen Vögel nur im Winter hier sind... [mehr]

Deutliche Erfolge von Vogelschutzprogrammen

LBV: Erster nationaler Statusbericht zeigt aber auch starke Abnahmen häufiger Vogelarten

Der erste Lagebericht „Vögel in Deutschland“, herausgegeben vom Dachverband der deutschen Avifaunisten (DDA), zeigt: Seltene Vogelarten nehmen zu, wenn sie besonders geschützt werden. Viele ehemals häufige Arten leiden dagegen unter intensiver Land- und Forstwirtschaft. Gewinner und Verlierer gibt es auch durch den  Klimawandel.
[LBV- Pressemitteilung]
[Statements zum Statusreport von der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz und dem DDA-Vorsitzenden]
[Statusreport 2007 eBook]
[Die bayerische Datenbasis: Das DDA-Monitoring im LBV]

Poster zum Vogel des Jahres 2008 erschienen

Kuckuck Altvogel (NABU/Zeininger)

Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) haben den Kuckuck zum „Vogel des Jahres 2008” gekürt. Der Kuckuck (Cuculus canorus), der seinen Namen nach seinem eingängigen Ruf erhalten hat, ist vielerorts verschwunden, weil sein Lebensraum verloren geht – in Deutschland genauso wie im afrikanischen Winterquartier. Das Poster kann beim LBV bestellt werden.  [zur Pressemitteilung]

[zum Statement Ludwig Sothmann, Vorsitzender des LBV]
[Pressefotos]
[ausführliche Informationen zum Kuckuck]

2007: Spitzenjahr für die Wiesenweihe

Die Saison 2007 ist die erfolgreichste seit Beginn des systematischen Wiesenweihenschutzes in Bayern 1994. Noch nie gab es so viele Brutpaare, noch nie so viele Jungvögel.

Der Grund: Ein besonders gutes Mäusejahr in Mainfranken. Dort ist der wichtigste bayerische Bestand. Dass die Weihen ihre viele Jungvögel auch zum Ausfliegen bringen konnten, liegt an der guten Zusammenarbeit mit den Landwirten in allen Wiesenweihengebieten Bayerns. (mehr)

Lebensraum Kirchturm

Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), NABU und die Kirchen in Deutschland geben den Startschuss für ein gemeinsames Engagement für bedrohte Tierarten. Mit der Vorstellung ihrer Aktion "Lebensraum Kirchturm" richten die Vertreter der Naturschutzverbände und der Kirchen einen Appell an ihre Mitglieder und Gemeinden, den immer seltener werdenden Turmfalken, Schleiereulen und Fledermäusen neue Lebensmöglichkeiten zu schaffen.
Die Broschüren können kostenlos beim LBV bestellt werden.
[mehr]

Neue Gebäudebrüterausstellung fertig!

Auf sieben Tafeln finden Sie alles, was Sie schon immer über einer der engsten  Mitbewohner der Menschen erfahren wollten:

  • Einführung
  • Gebäudebrüter auf dem Land , in der Stadt, im Eigenheim, in Kirchen und Burgen, 
  • Fledermäuse,
  • Problemen und Abhilfemaßnahmen.

Die Ausstellung kann beim LBV ausgeliehen oder für 150 € (+ Mwst) bestellt werden. [Voransicht]

15 Jahre FFH Richtlinie – ein zentraler Baustein zur Sicherung der biologischen Vielfalt in Europa

Seit dem 21.5.2007 ist die europäische Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen – bekannt als FFH-Richtlinie – genau 15 Jahre in Kraft. Sie stellt zusammen mit der bereits 1979 verabschiedeten Vogelschutzrichtlinie das wichtigste Element zur Sicherung der biologischen Vielfalt (Biodiversität) in Europa dar. Ludwig Sothmann, Vorsitzender des LBV fordert die bayerische Staatsregierung und die beteiligten Nutzergruppen zu diesem Anlass auf, gemeinsam konstruktiv an einer zügigen und Ziel führenden Umsetzung zu arbeiten. [mehr]

Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt

Verlorengegangene Vielfalt lässt sich nicht wiederherstellen. Deshalb wurde 1992 bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro ein Übereinkommen zur Sicherung der biologischen Vielfalt geschlossen, dem bis heute 187 Staaten und die Europäische Gemeinschaft beigetreten sind. In diesem Übereinkommen ist  geregelt, dass die einzelnen Vertragsstaaten, also auch die Bundesrepublik, eine nationale Strategie, aber auch Pläne und Programme zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt entwickeln müssen. Seit Mitte Mai liegt ein Entwurf einer nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt vor.  Wir beginnen damit,  einzelne Schwerpunkte darzustellen und starten mit dem Kapitel " Nationale Dimension der Gefährdung der biologischen Vielfalt". 

Klimawandel und Vogelzug

Die Rauchschwalbe hat sich an den Klimawandel angepasst. Photo: Zinnecker

Der von Wissenschaftlern vorhergesagte Klimawandel ist in den vergangenen Monaten zum alles bestimmenden Thema im Natur- und Umweltschutz geworden. Während den befürchteten gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen große Aufmerksamkeit geschenkt wird, werden die Folgen für den Natur- und Artenschutzoftmals außer acht gelassen – obwohl Wissenschaftler das größte Artensterben seit der Zeit der Dinosaurier befürchten. Dr. Norbert Schäffer, Artenschutzexperte der Royal Society of Birds (RSPB) beschreibt Dimension und Komplexität des Klimawandels auf die Vogelwelt. [mehr]