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Dialog über einen FischjägerEinladung zum NABU/LBV Artschutzsymposium am 20. März in Ulm >>direkt zum Anmeldeformular beim NABU Kaum hatten NABU und LBV den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ erklärt, schlug den Verbänden heftiger Protest entgegen. Angler und Berufsfischer sprachen von einer Provokation, der Verband Deutscher Sportfischer in seiner Pressemitteilung gar von einem „Schlag in das Gesicht aller Demokraten und wirklichen Naturschützer“. NABU und LBV bewegten sich damit „außerhalb jeglicher Vernunft“. Unsere „Jahresvogeltagung“ am 20. März 2010 in Ulm soll dazu beitragen, mehr Verständnis für die Anliegen des Naturschutzes wie auch für berechtigte Interessen von Teichwirten und Berufsfischern zu wecken. NABU und LBV suchen dazu den Dialog und wollen gemeinsam über Lösungen diskutieren, die den Ansprüchen aller Seiten gerecht werden können. >>zum Programm |
Der neue "Falke" über den LBVNovember 09: Das 100. LBV Verbandsjubiläum hat das Journal für Vogelbeobachter, der FALKE, dazu genutzt, sein ganzes Heft dem LBV zu widmen: Lesen Sie aktuelle Berichte zur Geschichte des LBV, zum Rainer Wald, dem famosen Arche Noah Fonds, dem Einsatz der Ehrenamtlichen für die Wiesenweihe und einen schönen Artikel von Dr. Georg Sperber über die Buchenwälder des Steigerwaldes und seine artenreiche Vogelwelt. Das gesamte Heft finden Sie hier zum Download. >>Hier können Sie sich ein Exemplar bestellen. Oder noch besser: Sie schalten ein Abo! |
LBV und NABU küren Kormoran zum Vogel des Jahres 20109.10. Die Verbände wollen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu Tausenden geschossen und vertrieben wird. LBV-Vorsitzender Ludwig Sothmann: "Die Rückkehr des Kormorans ist ein Erfolg für den Vogelschutz, auf den wir stolz sein können. Kormorane vernichten keine natürlichen Fischbestände und gefährden auch langfristig keine Fischarten. Es kommt darauf an, sich für die ökologische Verbesserung unserer Gewässer einzusetzen". >> zur Pressemitteilung |
European Birdwatch 2009 - die ersten Ergebnisse liegen vor
06.10. Am Wochenende des Vogelzugs haben sich auch letztes Wochenende viele LBV- und NABU-Gruppen beteiligt. Bereits zum 13. Mal wurde diese Veranstaltung in mehr als 30 europäischen Ländern angeboten. Der Star wurde deutschlandweit am häufigsten gesichtet, gefolgt von Graugans und Kiebitz. Insgesamt wurden aber deutlich weniger Zugvögel beobachtet als im Vorjahr. In Bayern wurden 22 Termine angeboten. <<mehr zu den ersten Ergebnissen |
Durchwachsene Bilanz fürs Storchenjahr in Bayern
15.09. Leichte Bestandszunahme aber nur mäßiges Brutergebnis. Mit wenigen Ausnahmen zogen die meisten Störche bis Anfang September ab. "Über 20 Meldungen fehlen noch, aber die Tendenz ist klar, in Bayern gab es ein gemischtes Weißstorchjahr!“, so Storchenexpertin Oda Wieding vom LBV. Der Brutbestand ist erfreulicherweise weiter leicht angestiegen, rund 185 Storchenpaare haben ein Nest besetzt, aber einige haben nicht erfolgreich gebrütet. |
Hoffnung für Vogelwelt am Ismaninger Speichersee03.09.09.: Ab 1. September sollten die Graugänse rund um das europäische Vogelschutzreservat Ismaninger Speichersee abgeschossen werden. Möglich hätte das eine Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes München gemacht, die die gesetzlich geregelte Schonzeit für die Tiere aufgehoben hätte. Dramatische Auswirkungen auf die am Speichersee rastenden oder durchziehenden Vogelarten, darunter Seeadler, Kiebitz und Silberreiher, waren zu befürchten. Nun hat das Landratsamt diese Ausnahmeregelegung gestoppt und die Angelegenheit zur Prüfung an die Regierung von Oberbayern übergeben. [<< mehr] |
Ankunft des Kuckucks in Bayern 2009 - Ergebnisse liegen vor18.9. Als einer der ersten Zugvögel verkündet der Kuckuck mit seinem markanten Ruf den herannahenden Frühling. Mit Ihrer Hilfe möchten wir herausfinden, wann er genau er in Bayern eintrifft. Denn viele seiner Wirtsvögel haben sich an den Klimawandel angepasst und kommen immer früher aus den Überwinterungsgebieten zurück. Verliert er dadurch die Möglichkeit, seine Eier in fremde Nester zu legen? Darum haben wir in diesem Jahr zum 2. Mal dazu aufgerufen, den ersten Kuckuck des Jahres zu melden. 1.500 Menschen haben mitgemacht. Herzlichen Dank den vielen Teilnehmern! Ergebnisse: er ist dieses Jahr etwas früher gekommen. >>zu den Details |
Bayern Arche gestartet18.09. Das Bayerische Umweltministerium hat im Zuge der Umsetzung der Bayerischen Biodiversitätsstrategie die "Bayern Arche" gestartet. Der Freistaat will eine Samenbank für gefährdete heimische Wildpflanzen und Tiere als Genreserve einrichten, bestehende Artenhilfsprogramme besser vernetzen sowie weiter ausbauen. Ferner wird es einen, alle zwei Jahre ausgelobten Biodiversitätspreis geben und einen wissenschaftlichen Beirat, dem auch der LBV-Vorsitzende Ludwig Sothmann angehört. >>mehr |
Frühjahrsjagd auf Malta endgültig verboten11.09.09: Der deutschlandweite LBV-Partner Naturschutzbund (NABU) und BirdLife Malta freuen sich über das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, das die umstrittene Frühjahrsjagd untersagt. Nach jahrelangem Protest der Naturschutzverbände vor Ort wie auch in Brüssel ist damit eines der wichtigsten Ziele zum Schutz von Zugvögeln erreicht. Die Jagd auf Vögel, die sich auf dem Heimweg in ihre Brutgebiete befinden, gilt als besonders schädlich und bedroht die Bestände vieler Arten, die in Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern auf der Roten Liste stehen. <<mehr |
Vogelzug setzt einStorchenschwärme in Bayern unterwegs 19.08.09: Sehr früh setzt in diesem Jahr ein starker Vogelzug ein. So wurden dem LBV bereits aus mehreren Gegenden Bayerns ziehende Gänse und große Gruppen von Weißstörchen gemeldet. Dabei können sie durchaus auch an Orten auftauchen, an denen sie sonst nicht mehr vorkommen. So geschehen vergangene Nacht in Hilpoltstein in Mittelfranken, wo sich eine Gruppe von 25 Störchen auf Kirche und Amtsgericht niederließ. Sehr zur Freude der Menschen vor Ort, die mit Kameras und Ferngläsern vom Marktplatz aus den seltenen Besuch genossen. >>mehr |
Lerchenfenster für BayernErstmals gemeinsames Projekt von LBV und Bayerischem Bauernverband 13.08.09: Zur Förderung der Feldlerche haben der Bayerische Bauernverband (BBV) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) erstmals ein gemeinsames Projekt vereinbart. Die sogenannten "Lerchenfenster" (s.u.) sollen die Bedingungen für Feldlerche & Co. spürbar verbessern. LBV und BBV rufen daher alle Landwirte mit geeigneten Flächen zur Teilnahme auf. [zur gemeinsamen Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und -bilder] |
Protestaktion gegen Vogelfang in SpanienRegionalregierung deckt illegalen Singvogelfang in Urlaubsregion 12.08.09: Die Regionalregierung von Valencia will 1.500 Leimruten-Fanganlagen an der spanischen Mittelmeerküste wieder genehmigen. Die riesigen Fangplätze waren nach jahrzentelangen Protesten von Natur- und Tierschützern verboten, aber von den Vogelfängern dreist weiterbetrieben worden. Anstatt dem brutalen Vogelfang mit Hilfe der Polizei nun Einhalt zu gebieten, sollen die Wilderer künftig die "Traditionen" in der Region bewahren - über eine Million Singvögel sollen dafür wieder gefangen werden dürfen. >>zur Protestaktion |
Ein Auge auf die ganz besonderen VögelAG Seltene Brutvögel legt Jahresbericht vor 10.08.09: Sie bekommen Veränderungen als erste mit, auch darum ist ihre Arbeit so wichtig: Vogelspezialisten aus vier Organisationen, darunter dem LBV, untersuchen in Bayern die Vorkommen der seltensten Vogelarten. Diese - meist ehrenamtlich erhobenen - Daten sind ein wichtiger Beitrag zur Umweltbeobachtung, denn gerade die seltenen Arten reagieren als erste auf Veränderungen in ihrem und damit unserem Lebensumfeld. >>zum Download |
Sommerdrama in MünchenMünchner LBVler retten 19 jungen Mauerseglern das Leben 01.08.09: Das achtstöckige Hochhaus in Moosach wurde zu Sanierungszwecken eingerüstet. Die Fassadenverkleidung – große Natursteinplatten - waren nicht mehr sicher verankert und drohten herabzufallen. Doch ausgerechnet dieses Haus war Heimat einer großen Mauerseglerkolonie. Die Vögel befanden sich mitten in der Aufzucht Ihrer Jungen... Lesen Sie mehr vom Sommerdrama beim >>LBV München |
Wappenpflanzen im Dritten!Bericht über LBV-Aktion im BR 26.07.09: Im vergangenen Jahr fragte der LBV die Bayern nach ihren Lieblingspflanzen: Mit einer Internetabstimmung wählten sie für jeden Bezirk und abschließend für ganz Bayern eine Wappenpflanze. Der BR widmet diesen schönen Raritäten nun eine ganze Serie. >>mehr über die Wappenpflanzen |
Nachwuchs bei Bayernstörchen - wie siehts aus?22.07. In der Bundesausgabe von letzter Woche zitiert die SZ den NABU und den WWF mit der Befürchtung, dass bundesweit anstelle der 7.700 Jungstörche des Vorjahres dieses Jahr nur 5.500 flügge werden. Was Bayerns Storchenexpertin Oda Wieding über den Nachwuchs der Bayerischen Störche vermelden kann, finden sie >>hier. Diese Seite sowie unsere Karte mit den Nachwuchssmeldungen wird regelmässig aktualisiert. |
Wo bleibt Unterstützung für Bauern?
Kitzinger Aktionsbündnis verwundert über Ämter und Politik 11.07.09: Das Aktionsbündnis Gentechnikfreier Landkreis Kitzingen hat im Januar die „Kitzinger Empfehlung zum Maisanbau ohne Gentechnik“ veröffentlicht. Genmais MON810 ist verboten. Ministerpräsident Seehofer will ein gentechnikfreies Bayern. Daher wäre ein strategisches Vorgehen gegen Maiszünsler, Hauptschädling im Mais, in Bayern erforderlich. Doch zuständige Ämter, Politiker und der Bayerische Bauernverband verweigern die Unterstützung. >>mehr |
Gefahren für neue Seeadler in BayernProbleme mit Störungen, Bleivergiftung und Strommasten 08.07.09: Ein weiteres Seeadlerpaar hat sich erfolgreich am Inn angesiedelt. Gleich im ersten Jahr konnte es zwei Junge aufziehen. Damit steigt die Zahl der bayerischen Paare auf 5! Nun ist jedoch einer der beiden Jungvögel an einem Strommast verunglückt. Der LBV fordert die flächendeckende Sicherung und Überarbeitung der Richtlinien und bittet um Meldungen! >>mehr über Stromtod |
Deutschlandpremiere: Bleivergifteter Adler wieder fitLBV lässt Steinadler nach Bleivergiftung frei - Bilder und Bericht hier 06.07.09: Zum ersten Mal ist es in Deutschland gelungen, einen bleivergifteten Steinadler wieder gesund zu pflegen. Der LBV hat ihn heute in die Freiheit entlassen. Die Jagd mit bleihaltiger Kugelmunition, Hauptursache für die Vergiftung von Steinadlern, ist nicht verboten. Der LBV fordert deshalb erneut das Verbot. Denn v.a. junge Steinadler ernähren sich fast ausschließlich von Aas und nehmen das giftige Schwermetall auf. >>Bilder und Bericht |
III. Mauersegler – WorkshopPraxistipps für Hausbesitzer, Handwerker und Architekten 30.06.09: Der Mauersegler fasziniert wie wenig andere Vögel: Er verbingt sein Leben praktisch ausschließlich im Flug, kann vom Boden nicht starten, seine Jungen können bei schlechtem Wetter in tagelange Starre fallen... Kein Wunder, dass viele LBV-Gruppen ihn tatkräftig unterstützen. Die Rother Kreisgruppe führt daher am 3. Juli zum 3. Mal ihren praxisnahen Mauersegler-Workshop in Abenberg (Lkr. Roth) durch. >>mehr |
Fast alle Storchenhorste besetzt!Schon viel Nachwuchs in Bayern 11.06. 09: Einem erfolgreichen Storchenjahr steht eigentlich nichts mehr im Wege. Rund 191 besetzte Horste wurden bislang gemeldet, weitere Nester sind durch Einzelstörche besetzt. Damit wurde das Vorjahresergebnis erreicht. Jetzt gilt es noch die Schafskälte zu überstehen und zu hoffen, dass sich auch viel Nachwuchs einstellt. Aktuelle Infos, wo Sie in Bayern die Störche klappern hören, lesen Sie hier. Die webcam und ein Tagebuch der Störche aus Markt Schwaben finden sie hier. |
Das letzte Opfer Hitchcocks09.06.09: Vor allem die Saat- und die Rabenkrähe sind wegen ihrer lauten Stimme und einer Reihe von Ängsten, die zum Beispiel über den Hitchcock-Thriller „die Vögel“ vermittelt wurden, nicht gern gesehen. Naturschützer bezeichnen deshalb die gefährdete Saatkrähe bedauernd als „das letzte Opfer Hitchcocks“. In Ottobrunn hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die ein Bürgerbegehren gegen eine Saatkrähenkolonie in ihrer Nachbarschaft durchführen möchte. Dies hat die Kreisgruppe München zum Anlass genommen, einige Fakten über die Krähen zusammenzustellen, um ein differenziertes Bild über diese gefährdete Art zu ermöglichen. >>mehr
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Aktiv für den FeldhamsterEinblicke in ein Naturschutzprojekt vor Ihrer Haustür 08.06.09. Der Feldhamster ist eine Besonderheit der Ackerlandschaften zwischen Würzburg und Schweinfurt. Jedes Kind kennt ihn und doch: Die Zeiten, in denenen unsere Böden von Feldhamstern nur so wimmelten, sind vorbei – der Nager mit den großen Backentaschen ist seit Jahren in ganz Europa auf dem Rückzug. Auch in Bayern ist er fast überall ausgestorben und nur in Mainfranken hält sich eine letzte isolierte Population. Auch hier gehen die Bestände aber immer weiter zurück, wenn wir nicht jetzt für den Feldhamster aktiv werden, Informieren Sie sich auf drei Veranstaltung über diesen sympathischen Nager und was wir für ihn tun können >> mehr. |
Großveranstaltungen gegen Gentechnik in Neumarkt
19.06.09 Große Veranstaltungen gegen Agro-Gentechnik in Neumarkt: Das Bündnis Zivilcourage Neumarkt hat für heute, den 19.06.2009, die beiden Symbolfiguren im Kampf gegen die Agro-Gentechnik, Vandana Shiva und Percy Schmeiser, beide Träger des alternativen Nobelpreises, eingeladen. Sie klären in der Jurahalle Neumarkt über die Risiken der Agro-Gentechnik auf und sprechen über ihre Erfahrungen in Indien und Kanada. Los geht’s um 20:00 Uhr in der Jurahalle. >>weitere Infos |
EU-Wahlen: Kandidaten und Ihre Haltung zur Agro-GentechnikBefragung durch das Bündnis Bayern 25.05.09: Die EU-Wahlen stehen kurz bevor. Das Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft stellt heute daher auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse seiner Befragung der bayerischen Kandidaten für das EU-Parlament vor. Sprechen sich die Parteien und Kandidaten für oder gegen eine gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft aus? Ob und wie die Kandidaten geantwortet haben sehen Sie >>hier. |
Noch nie waren so viele Vögel vom Aussterben bedrohtLBV fordert Endspurt, um Artenschwund zu stoppen 20.05.09: Zum Tag der Artenvielfalt am Freitag fordert der LBV große Anstrengungen der bayerischen Politik, um das Artensterben bis 2010 zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Denn nach der großen Konferenz in Bonn vor einem Jahr ist nicht genug geschehen, um dieses Ziel zu erreichen. Die gute Nachricht: Naturschutz kann die Arten erhalten. |
Invasion der DistelfalterMillionen Schmetterlinge ziehen durch Bayern 18.05.09: Eilig überfliegen sie Gärten, Flüsse oder Straßen, stoppen allenfalls in blumenreichen Wiesen, um sich mit Nektar für die Weiterreise „vollzutanken“. Bayern erlebt einen ungewöhnlich starken Einflug des Distelfalters aus dem Süden. Gestern konnte man innerhalb weniger Minuten Hunderte beim Durchzug zählen. Hochgerechnet bedeutet das, dass in diesen Tagen Abermillionen der Tiere bei uns unterwegs sind! >>mehr |
Invasion der Distelfalter18.05.09: Eilig überfliegen sie Gärten, Flüsse oder Straßen, stoppen allenfalls in blumenreichen Wiesen, um sich mit Nektar für die Weiterreise „vollzutanken“. Bayern erlebt einen ungewöhnlich starken Einflug des Distelfalters aus dem Süden. Gestern konnte man innerhalb weniger Minuten Hunderte, z.T. bis zu 1.000 Falter beim Durchzug zählen. Hochgerechnet bedeutet das, dass in diesen Tagen Abermillionen der Tiere bei uns unterwegs sind! Der Distelfalter ist ein typischer „Wanderfalter“. Seine Heimat liegt eigentlich in Afrika nördlich der Sahara, von wo aus eine erste Wanderwelle Ende März das Mittelmeergebiet erreicht und sich dort fortpflanzt. Die Nachkommen dieser ersten Welle erreichen dann im Mai und Juni Mitteleuropa, um bei uns noch 1-2 Nachfolgegenerationen hervorzubringen. Deren Falter ziehen dann im Laufe des Sommers wieder nach Süden – für die zerbrechlichen Geschöpfe vor allem hinsichtlich einer zu meisternden Alpenüberquerung eine großartige Leistung! Die Raupe des Falter ernährt sich vielfältig und keineswegs nur von verschiedenen Distel-Arten, sondern z. B. auch von der Brennnessel. Was kann man tun? Der LBV rät: im eigenen Garten Wildkräuter wie Disteln oder Brennnesseln stehen lassen. Nicht nur für den Distelfalter eine große Hilfe! |
Fast 2.000 Kuckucke gemeldet
Auswertung hat begonnen 19.05.09: Fast 2.000 Kuckucke haben aufmerksame Bayern an den LBV gemeldet. Das ist mehr als dreimal so viel wie in 2008. Das zeigt, wie viele Menschen mit offenen Ohren unterwegs sind. Die Auswertung beginnt nun. Hintergrund: Während viele andere Zugvögel wegen der Klimaerwärmung immer früher zurückkehren, kommt der Kuckuck nicht früher. Oder doch? Das untersuchen wir. >>mehr zum Kuckuck und der Ankunft 2008 [zur Pressemitteilung] |
Genmais nein – Genkartoffel ja?!Keine klare Richtung bei Agro-Gentechnik 05.05.09: Der Anbau des Genmais Mon810 ist in Deutschland verboten – ein großer Etappensieg für die Gegner der Agro-Gentechnik! Die Genkartoffel Amflora von BASF, aber auch andere GVOs, dürfen dagegen weiterhin im Rahmen so genannter Freisetzungsversuchen angebaut werden. Auch in Bayern! Was der LBV dagegen unternimmt, damit auch Bayern gentechnikanbaufrei wird, sehen Sie >>hier. |
Monsanto darf Verbot nicht kippen!28.04.09: Ein großer Erfolg für die Anti-Gentechnikbewegung, ein herber Schlag für Monsanto: Mitte April hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner den Anbau des Genmais MON810 des Saatgutkonzerns Monsanto für 2009 verboten. Doch anstatt die von der Mehrheit der Bevölkerung getragene Entscheidung zu akzeptieren, hat der Konzern nun gegen Deutschland geklagt. >>mehr |
Riskante Agrogentechnik
21.04.09: Naturschützer jubeln: Die Aussaat des Genmais Mon810 wurde letzte Woche von Landwirtschaftsministerin Aigner für 2009 verboten. Dies sei jedoch keine grundsätzliche Entscheidung gegen die Agro-Gentechnik, wie Aigner betont. Warum wird aber immer wieder davor gewarnt? Erfahren Sie heute in Forchheim mehr zu den Methoden und Risiken der Agro-Gentechnik. >> mehr |
Großdemonstrationen für den Erhalt bäuerlicher StrukturenLBV: "Stoppt Patente auf Leben" 16.04.09: Für den Erhalt der ländlichen und regionalen Strukturen und gegen Patente auf Leben demonstrierte am 15.04.09 ein breites Bündnis von Verbrauchern, Landwirten und Umweltschützern. Am Europäischen Patentamt übergaben sie einen Waschkorb voller Einsprüche gegen ein Patent auf Schweine. >>mehr |
Ostermarsch gegen AgrogentechnikZahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen 09.04.09: Bald beginnt die Maisaussaat – auch für den Gen-Mais 810, der bisher immer noch nicht von Landwirtschaftsministerin Aigner verboten wurde. Aus diesem Grund rufen Verbände und Bündnisse gegen Gentechnik am Ostermontag zu einem Ostermarsch in Prichsenstadt auf. Auf dem Programm stehen eine ökumenische Andacht, Kundgebung und Ostermarsch mit anschließender Eiersuche auf einem Genmais-Acker. Aber auch nach Ostern können Sie aktiv werden, z.B. am 15. April in München. >>mehr |
Agrogentechnik und ArtenvielfaltNeues NABU-Faltblatt informiert über die Auswirkungen in Entwicklungsländern 06.04.09: Der Anbau von gentechnisch verändertem Soja, Mais, Raps und Baumwolle findet neben den USA vor allen in Entwicklungsländern statt. Dies hat gravierende Auswirkungen auf die Ökosysteme in diesen Ländern. Immer wieder wird behauptet, es sei noch kein einziger Fall weltweit dokumentiert, dass gv-Pflanzen Schaden anrichten. Der NABU hat jetzt bekannte Beispiele für Schäden in einer Broschüre aufgelistet. >>mehr |
Spannende Ergebnisse zum Eisvogel präsentiert03.04.09: Am 28. März 2009 trafen sich in Aschaffenburg 70 Ornithologen und Naturfreunde aus ganz Deutschland und der Schweiz anlässlich seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2009 zu einer gemeinsam von ANL, NABU und LBV organisierten Eisvogel-Fachtagung. Die Teilnehmer waren von den Vorträgen begeistert und nahmen viele neue Erkenntnisse mit nach Hause. >>mehr zum Eisvogel |
Aktiv gegen AgrogentechnikBündnis zeigt Gesicht bei CSU-Klausur in Banz 02.04.09: Aktionsbündnisse gegen Agrogentechnik, Imker und Naturschützer aus Lichtenfels, Oberfranken und der Metropolregion Nürnberg protestieren gemeinsam am Freitag, den 3. April 09, ab 13.30 Uhr für ein Verbot des gentechnisch veränderten Mais der Firma Monsanto. Das Bündnis überreicht Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Ministerpräsident Horst Seehofer eine Studie zu den wissenschaftlichen Risiken von Gen-Mais und zur rechtlichen Machbarkeit eines Anbauverbots. >>mehr |
30jähriges Bestehen der Vogelschutzrichtlinie
01.04.09: Am 2. April 1979, also vor genau 30 Jahren, verabschiedete die Europäische Union die Vogelschutzrichtlinie (VSchRL). Dieses Ereignis ist ein Meilenstein in der Geschichte des europäischen Naturschutzes, denn die VSchRL hat sich als wirksames Instrument für den Schutz der Vögel und ihrer Lebensräume erwiesen. Dennoch bleibt nach Ansicht des LBV auch in Bayern noch viel zu tun. >>mehr zum Wanderfalken |
Hier ist er: ein verlässlicher Fahrplan!23.03.09: Dank der Kollegen der Naturschutzstation Kranenburg haben wir es jetzt schwarz auf weiß: einen Fahrplan, auf den meist mehr Verlaß ist als auf den der Bahn: sehen Sie auf einen Blick, wann Sie sich auf die Rückkehr unserer Zugvögel freuen können, woher sie kommen und warum. Alle Angaben ohne Gewähr! Hier geht´s zum PDF-Download. |
Nur Kooperation hilft der Wiesenweihe
Ausstellung in Deggendorf eröffnet 20.03.09: Als Zeichen gemeinsamer Verantwortung von Landwirten, Jägern und Naturschutz für die Kulturlandschaft hat die Kreisgruppe Deggendorf des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) am Montagabend im Amt für Landwirtschaft und Forsten die Ausstellung „Artenhilfsprogramm Wiesenweihe – erfolgreiche Zusammenarbeit von Landwirtschaft, ehrenamtlichen Naturschützern und Behörden für einen seltenen Greifvogel“ eröffnet. Die Wiesenweihe galt in Bayern als ausgestorben, doch durch das Artenhilfsprogramm, in dem Landwirte bei der Getreideernte das Nest des Bodenbrüters aussparen, hat sie wieder eine Chance bekommen, erläuterte der LBV-Kreisgruppenvorsitzende Günter Schreib die gemeinsamen Bemühungen. >>mehr zur Wiesenweihe, >>mehr zur Ausstellung
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Nistkästen für StreuobstwiesenBerufsbildungszentrum kooperiert mit LBV 20.03.09: Im Fachbereich Holztechnik, Abteilung Zimmerer, boten die Schüler aus dem ersten Berufsgrundschuljahr am Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag eine besondere Aktion: Sie fertigten Holznistkästen für den Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV). Insgesamt zehn Spatzenhäuser und 20 Höhlenbrüterkästen (Meisenkästen) wurden an diesem Tag gefertigt, montiert und an die Vertreter des LBV überreicht.
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Hoffnung für tausende ZugvögelErfolg jahrelanger Proteste: Auf Malta wird Frühjahrsjagd verboten 19.03.09: Der deutschlandweite LBV-Partner Naturschutzbund (NABU) und BirdLife Malta freuen sich über die Ankündigung der maltesischen Regierung, endlich die Frühjahrsbejagung von Zugvögeln zu verbieten. Nach jahrelangem Protest der Naturschutzverbände vor Ort wie auch in Brüssel ist damit eines der wichtigsten Ziele zum Schutz von Zugvögeln erreicht. Die Jagd auf Vögel, die sich auf dem Heimweg in ihre Brutgebiete befinden, gilt als besonders schädlich und bedroht viele Arten der Roten Liste. >>mehr |
Hungrige Geier über BayernBartgeier im Allgäu gesichtet 17.03.09: Bartgeier waren in den Alpen schon ausgerottet. Dann gelang die Wiederansiedlung. Und aktuell werden Besucher der Allgäuer Alpen sogar gebeten, verstärkt auf Geier zu achten. Denn einzelne Gänse- und sogar Bartgeier, die individuell markiert sind, hielten sich in den letzten Wochen in Bayern auf. >>mehr |
Unterschreiben Sie online für Gentechnikfreiheit12.03.09: Die Zeit drängt: Bereits im April soll die Aussaat des Gen-Mais MON810 beginnen, der einzigen bisher bei uns kommerziell angebauten Gentechnik-Pflanze. Jetzt muss Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner für ein sofortiges Verbot von MON810 sorgen und damit die Aussaat des Gen-Mais verhindern. Das Online-Netzwerk Campact hat gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umwelt-, Bio- und Imkerverbänden eine dringende Online-Aktion an die Ministerin gestartet. >>mehr |
Jetzt zählt´s: Höchste Zeit für Nistkästen!Nistkastenverlosung und viele Tipps in Bayern1 12.03.09: In "Mittags in Franken" auf Bayern 1 gab ein LBV Ornithologe viele Tipps rund um die Anbringung, Pflege und Auswahl von Nistkästen. Zusätzlich werden drei LBV Patenschaften für Nistkästen verlost, die der LBV zur Verfügung stellt und betreuen wird. Paar sucht Wohnung für Familiengründung in guter, nicht zu sonniger Lage mit Blick nach Südost: Nach dem Winter geht es nun für viele Vögel zur nächsten Herausforderung - die Nistplatzsuche. Wer jetzt schnell noch Nistkästen für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter anbietet, kann sich bald über deren Gesang und Nachwuchs freuen. >>mehr zu Nistkästen [ganze Pressemeldung lesen (pdf)] [alle Pressemeldungen und -bilder] |
Amphibienwanderung beginnt in Kürze in BayernLBV bittet Autofahrer um Rücksicht 06.03.09: Nicht nur die Vögel hört man wieder überall zwitschern, auch Kröten, Frösche und Molche beginnen jetzt ihre alljährliche Laichwanderung. Auf vielen Straßen schweben sie dabei jedoch in Lebensgefahr. Der LBV bittet daher Autofahrer um Rücksicht – auch für die zahlreichen Naturschützer, die den Tieren an besonders gefährlichen Straßenabschnitten helfen. >>mehr [Pressemeldung (pdf)] [alle Pressemeldungen und -bilder] |
Jäger und LBV-Wiesenweihenschützer an einem Tisch 03.03.09: Zwischen „Die fressen uns die ganzen Hasen und Rebhühner…“ und „Ich freue mich schon darauf, wenn ich die Wiesenweihen wieder da sind und bin stolz darauf, dass ich in meinem Revier Brutpaare habe.“ schwankten die Meinungen in Gaukönigshofen im Ochsenfurter Gau. Etwa 150 Jagdpächter waren der Einladung von LBV und Jagdverband gefolgt. Die Veranstaltung endete versöhnlich, denn „statt Konfrontation sichert nur die Kooperation mit dem Naturschutz die Zukunft der Jagd.“ so der Vorsitzende des Jagdverbands Klingler. >>mehr |
So wirst du Klimaheld!Neue LBV Broschüre zum Mitmachen 02.03.09: Hallo, schon mal was von Klimawandel gehört? Ja?! Das ist gut. Aber ehrlich, weißt Du auch genau, was Klimawandel wirklich ist, wieso es ihn gibt und was seine Folgen sein können? Nein? Dann haben wir was für dich... Die LBV Broschüre "Wie wird man eigentlich ein Klimaheld?" beantwortet Fragen rund um den Klimawandel. Und sie gibt zehn Aktionsvorschläge, was man selbst tun kann. Der LBV München will damit junge Menschen zu Klimahelden machen, denn Klimaheld zu werden macht Spaß und ist gar nicht so schwierig. >>mehr |
Frühlingsboten im Jubiläumsjahr: Erste Störche in Bayern
Nester in Straubing und Langquaid besetzt / LBV wird 100 26.02.09: Die ersten Störche kehren aus ihren Winterquartieren in Spanien oder Afrika zurück. Trotz des Schnees gibt es für sie bei uns genügend Nahrung: Sie finden auf Wiesen und Äckern Feldmäuse und halten auch einige Tage ohne Futter aus. Einige Weißstörche verbringen mittlerweile den Winter bei uns. >>mehr Für den LBV läuten die Rückkehrer das 100-jährige Jubiläum des Verbandes ein. >>mehr zum Jubiläum |
"Ilse Aigner kneift in Brüssel!"Anzeigenkampagne zu Gentechnik-Entscheidungen der Bundesregierung 28.02.09: "Ilse Aigner kneift in Brüssel" stand in sechs Zeitungsausgaben in Ilse Aigners Wahlkreis: Die Anzeige des Bündnisses Campact. Denn was die Bundeslandwirtschaftsministerin gerade in Brüssel getan hat, war nicht das, was sie zuhause verkündet hatte: Die Abstimmung hat sie schlichtweg nicht besucht. Vergessen? Unwahrscheinlich. Die Enthaltung der Bundesregierung kommt einer Zustimmung zu den Gen-Mais-Sorten gleich. Und am Montag steht die nächste wichtige Abstimmung an! >>mehr |
Kormoran als Sündenbock im WiesenttalNaturferne Gewässer und Störungen sind Hauptproblem für Fische 21.02.09: Gastronome und Hoteliers aus dem Wiesenttal sehen das ökologische Gleichgewicht in den Fließgewässern der Fränkischen Schweiz gestört. Ihrer Ansicht nach ist einzig der Kormoran für den Rückgang der heimischen Fischarten verantwortlich. Diese Einschätzung greift nach Ansicht des LBV viel zu kurz und verhindert den Blick auf die wahren (und komplexen) Probleme. Dass der Kormoran in Teichwirtschaften wirtschaftliche Schäden anrichten kann, bestreitet der LBV dagegen nicht, und unterstützt daher Abwehrmaßnahmen. >>mehr |
LBV: Nein zur Agro-GentechnikSothmann begrüßt Haltung von Umweltminister Söder zur Gentechnik 12.02.09: Am Mittwoch verkündete der bayerische Umweltminister Markus Söder, dass er ab 2010 den Versuchsanbau von gentechnisch veränderten Pflanzen nur noch in Gewächshäusern zulassen wolle. Auch sei geplant, den Sicherheitsabstand zu Schutzgebieten auf 1000m zu erhöhen. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) begrüßt die Entscheidung des Kabinetts. [mehr] |
LBV begrüßt Aus für Fichtelgebirgsautobahn 11.02.09: Der LBV hat sich seit Jahren gegen eine zusätzliche Ost-West-Verbindung durch das Fichtelgebirge wegen des fehlenden verkehrlichen Bedarfes ausgesprochen. Auch massive Eingriffe in Natur und Landschaft, die Zunahme von Lärm und Luftschadstoffen sowie negative Auswirkungen auf Wohnqualität und Fremdenverkehr sprachen von Anfang an gegen das Projekt. Mit der jetzigen Entscheidung sieht sich der LBV in seiner jahrelangen Ablehnung einer Autobahn durch das Fichtelgebirge bestätigt. Der LBV fordert, dass freiwerdende Mittel für Lärmschutz an der B 303 und für den Ausbau des Schienen- und Personennahverkehrs verwendet werden. [mehr] |
"Es ist durchaus wahrscheinlich, dass ich dagegen sein könnte."LBV-Protest für ein Verbot des Genmais MON 810 05.02.09: "Frau Aigner, verbieten Sie sofort den Anbau der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 in Deutschland!" Mit dieser Forderung wurde Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner vor dem Kloster Andechs von über 200 Aktiven aus Naturschutzverbänden, biologischen Anbauverbänden, politischen Parteien, Landwirten und Imkern konfrontiert. Unter ihnen befanden sich auch LBV-Aktive aus den Landkreisen Miesbach, Bad Tölz, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und sechs Mitglieder der LBV-Silbermöwen aus München. >>mehr |
Schwarzer Tag für Umweltrecht in DeutschlandEchtes Bundesnaturschutzgesetz jetzt auf den Weg bringen 02.02.09: Nach dem Scheitern des geplanten Koalitionsvorhabens Umweltgesetzbuch haben NABU und LBV der CDU/CSU umwelt- wie wirtschaftspolitische Kurzsichtigkeit vorgeworfen und mit der zügigen Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes neue Perspektiven im Umweltrecht gefordert. >>mehr |
"Wir brauchen Leuchtturmprojekte für die Artenvielfalt"01.02.09: ...sagte Umweltminister Markus Söder anlässlich des Hilpoltsteiner Naturschutzgesprächs am Freitag. Naturschutz sei anlässlich der momentanen Wirtschaftskrise ein wesentlicher Zukunftszweig für neue Arbeitsplätze, die Umweltbildung das zentrale Instrument für die Vermittlung des Naturschutzgedankens in der Bevölkerung. Der LBV Vorsitzende Ludwig Sothmann sicherte dem Minister die Unterstützung des LBV bei der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie zu. |
Bär! Wolf! Und Luchs!24./25.01.09: Die Großen Drei kehren zurück nach Bayern. Wenn Bär, Wolf und Luchs aber bei uns überhaupt eine Chance haben sollen, dauerhaft Fuß zu fassen, dann hängt das ab vom Vierten im Bunde - dem Menschen. Der LBV hat daher eine Wanderausstellung konzipiert, die schon ca. 50.000 Menschen in Bayern gesehen haben. Lassen auch Sie sich begeistern von den Großen Drei! Vom 13.02. bis zum 28.03. sind sie in Rosenheim. >>mehr |
Hier jagt der Eisvogel23.01.09: Haben Sie schon mal einem Eisvogel bei der Jagd zugeschaut? Nicht? Dann tun Sie es hier! In einem kurzen Ausschnitt aus der beeindruckenden Eisvogel-DVD "Die Jagd nach dem fliegenden Diamanten". Die DVD können Sie auch >>hier bestellen. Oder Sie werden >>Mitglied und bekommen sie gratis als Begrüßungsgeschenk. |
Amphibienwanderung beginnt in Kürze in BayernKaum ist der Winter in weiten Teilen Bayerns verschwunden, wird auch die Tierwelt wieder aktiv. Nicht nur die Vögel hört man wieder überall zwitschern, auch Kröten, Frösche und Molche beginnen jetzt ihre alljährliche Laichwanderung. Auf vielen Straßen schweben sie dabei jedoch in Lebensgefahr. Der LBV bittet daher Autofahrer um Rücksicht – auch für die zahlreichen Naturschützer, die den Tieren an besonders gefährlichen Straßenabschnitten helfen. >>mehr |
LBV begrüsst Söders Nein zu Gentechnik
[12.02.] "Wenn zukünftig im Umkreis von 1000 Metern um Umweltschutzgebiete keine gentechnisch veränderten Pflanzen mehr angebaut werden dürften, wären die Anbaumöglichkeiten in Bayern weitgehend eingeschränkt“, freut sich der Vorsitzende des LBV, Ludwig Sothmann. „Die Staatsregierung setzt damit ein wichtiges Zeichen in Sachen Gentechnik.“ Auch mit der Entscheidung, den Anbau zu Forschungszwecken auf Gewächshäuser zu beschränken, handelt das Umweltministerium entsprechend dem Wunsch der bayerischen Wähler nach einem gentechnikanbaufreien Bayern. „Den Ankündigungen müssen nun aber auch Taten folgen“, betont Sothmann. „Das Ziel ist ein Bayern ohne Agro-Gentechnik.“[mehr zu Gen] |
Invasion von Seidenschwänzen in Bayern30.12.08: Es ist wohl gerade sehr kalt in Sibirien, und Beeren gibt es auch keine mehr. Denn Seidenschwänze werden in großer Zahl in Bayern beobachtet. Täglich gehen bei uns Ihre Meldungen von großen Trupps der faszinierenden Wintergäste ein: 60 in Rosenheim, 60 in Trudering, 300 bei Ingolstadt... Der Invasionsvogel kommt nicht jeden Winter zu uns. Dafür muss es in seiner Heimat, der sibirischen Taiga, schon sehr unwirtlich sein. Mehr über den schönen Wintergast lesen Sie in unseren >>Wintervogel-Steckbriefen. Wie stark die Invasion wirklich ist, und welche Wintervögel sonst noch bei uns sind, das wollen wir mit Ihrer Hilfe am 6. Januar herausfinden. >>mehr |
Neues Abkommen zum Schutz ziehender Greifvögel
LBV fordert konsequenten Schutz von Großvögeln 09.12.08: BirdLife International, die weltweite Dachorganisation der Vogelschutzverbände, hat als erste nicht-staatliche Organisation ein neues Abkommen zum Schutz wandernder Greifvögel unterzeichnet. Ziel dieses Abkommens ist der Schutz wandernder Greifvö-gel und Eulen vor Lebensraumzerstörung, Verfolgung, tödlichen Unfällen, z.B. an Mit-telspannungsleitungen, und den Auswirkungen des Klimawandels. |
Alarmierender EU-Bericht für biologische Vielfalt17.12.08: NABU, LBV und ihre Partnerverbände des Netzwerkes BirdLife International haben den Zwischenbericht der Europäischen Kommission zur Rettung der biologischen Vielfalt als alarmierendes Signal gewertet. Der Bericht zieht eine ernüchternde Zwischenbilanz der Umsetzung des im Mai 2006 verabschiedeten Aktionsplanes, mit dessen Umsetzung das Artensterben bis zum Jahr 2010 gestoppt werden soll. Dieses ambitionierte Ziel hatten die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten schon auf ihrem Gipfel in Göteborg 2001 beschlossen. >>mehr |
Defektes Navigationssystem bei Miesbacher Auerhahn?13.11.08: Ein Auerhahn fühlt sich derzeit sehr wohl in der Zivilisation und spaziert durch Ortschaften im Landkreis Miesbach. Der Vogel hält sogar die Polizei in Atem. Der Miesbacher LBV-Vorsitzende Gerhard Kinshofer vermutet wetterbedingte Frühlingsgefühle und rät, den Auerhahn einfach in Ruhe zu lassen. >>mehr |
Der Eisvogel ist Vogel des Jahres 200910.10.08: LBV und NABU haben am Freitag in Berlin den Eisvogel zum „Vogel des Jahres 2009” gekürt. Der Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen. Die Verbände setzen damit ein Zeichen für sauberes Wasser, naturnahe Bäche, Flüsse und Seen sowie artenreiche Talauen. Wo Sie den Eisvogel in Bayern beobachten können und wie es ein Eisvogelpaar schafft, mit drei Bruten 21 Junge aufzuziehen, erfahren Sie >>hier. |
Bär, Wolf, Luchs in Miesbach03.11.08: Die Großen Drei einmal hautnah erleben? Auf der Wanderausstellung des LBV, die in Hausham, Landkreis Miesbach, Station macht, ist das kein Problem. Riechen wie ein Bär, sehen wie ein Wolf und hören wie ein Luchs, das sind nur einige der Erfahrungen, die dort möglich werden. Nebenbei erfahren die Besucher viel Wissenswertes über die großen Rückkehrer, u.a. wie man sich am besten verhält, wenn man einem Bären begegnet... >>mehr |
Neu: Der europäische Naturschutz-Newsletter auf deutsch!Der LBV bietet die deutsche Version des beliebten und informativen, englischsprachigen Newsletters von BirdLife Europa an. Der Newsletter berichtet aktuell über die neuesten Entwicklungen, Personen, Projekte und Partner im europäischen Naturschutz. Damit bleiben Sie auf dem Laufenden. Die Ausgaben Juli/August und September finden Sie schon in unserem Archiv. Damit Sie auch alle weiteren Ausgaben erhalten, >bestellen Sie hier den Newsletter. Der deutsche BirdLife-Newsletter ist eine Gemeinschaftsaktion von NABU, Deutschem Rat für Vogelschutz (DRV) und LBV. |
Wer will denn patentiertes Leben?28.10.08: Vermutlich kaum jemand. Zusammen mit mehreren hundert Demonstranten aus Natur- und Umweltschutzverbänden, bäuerlichen und kirchlichen Organisationen protestierte daher der LBV vor dem Europäischen Patentamt in München gegen Patente auf Leben. Denn Lebewesen zu patentieren, ist grundsätzlich ethisch nicht vertretbar. Hier werden Lebewesen umdeklariert zu Erfindungen, die man patentieren kann, obwohl per Züchtung ja nur eine minimale vom Menschen beigetragene Veränderungen in dem jeweiligen Lebewesen stecken. >>mehr |
Kormoranjagd in Bayern korrekt? Bitte um Mithilfe.23.10.08: Der LBV sieht Bejagung von Kormoranen kritisch. Denn sie ist nach wie vor nicht in ein umfassendes Kormorankonzept eingebunden. Damit werden Abschüsse zu einer Dauermaßnahme, ohne dass am eigentlichen ökologischen Problem, der schlechten Gewässerstruktur, etwas geändert wird. Außerdem kommt es häufig zu Störungen in Rastgebieten von Wasservögeln. Daher bittet der LBV um Mithilfe: Wenn Sie Abschüsse in Schutzgebieten, an Schlafplätzen oder in Kolonien beobachten, informieren Sie uns bitte sofort. >>mehr |
Babyboom bei bayerischen Weißstörchen:21.10.08: Rund 180 Paare und über 360 Junge sind ein Rekordergebnis für die regelmäßige Zählung aller Storchenpaare in Bayern, die der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) im Auftrag des bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) durchführt. Mehr zum Storch [hier] |
„Staubsauger“ im Garten – Muss das sein?
Auf den ersten Blick scheinen die inzwischen fast überall erhältlichen Laubsauger recht praktisch zu sein. Sie versprechen im herbstlichen Garten eine gründliche Aufräumarbeit bei geringstem Arbeitsaufwand. Dennoch fordert der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) die Gartenbesitzer und Kommunen auf, diese Geräte aus Gründen des Umweltschutzes nicht zu verwenden. |
BirdWatch: 2,3 Millionen Zugvögel gezählt!14.10.2008: Noch nie wurden so viele Zugvögel beim Birdwatch gezählt. Mit 193 verschiedenen Vogelarten zeigte sich dabei eine außergewöhnliche Vielfalt. „Nach den schlechten Nachrichten über Veränderungen in der Vogelwelt tut es richtig gut, solche Zahlen zu hören“, kommentierte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow die Bilanz des Vogelzugwochenendes. Einsame Spitze bei den Beobachtungen war der Star, überaschend gefolgt von der Brandgans. Mehr: BirdWatch |
Igel suchen Winterquartiere - Was können Sie tun?11.10.08: Jetzt ist es wieder soweit: Mit den ersten kalten Nächten und nassen Tagen beginnt für junge Igel eine harte Zeit. Wer solch einen kleinen Stachelpelz findet, hat oft viele Fragen. Soll ich ihn aufnehmen? Habe ich dann nicht unheimlich viel Dreck und Arbeit? Und ist er draußen nicht viel besser aufgehoben? Was Sie tun können, wenn ein kleiner Igel bei Ihnen auftaucht, haben wir >>hier für Sie zusammengestellt. [zur Pressemeldung] [alle Pressemeldungen und Bilder] |
Ein Viertel der Säugetiere vom Aussterben bedroht!
07.10.08: Die Zahlen der Internationalen Naturschutzorganisation IUCN sind schockierend: Fast jedes vierte Säugetier ist vom Aussterben bedroht. 1.141 von 4.500 bekannten Saugetierarten stehen inzwischen auf der Roten Liste. Insgesamt wurden 44.800 Tier- und Pflanzenarten bewertet, von denen rund 16.900 in Gefahr sind. Damit wuchs die Rote Liste im Vergleich zum Vorjahr um 1.300 Spezies. >>mehr |
Neues Artenhilfsprogramm Wechselkröte des LBV gestartet
24.09.08: Mit dem neuen Schutzprojekt 'Wechselkröte' wurde das gesteckte Ziel von 350 'BayernNetz Natur'-Projekten bis 2008 erreicht. Dies betonte Bayerns Umweltminister Otmar Bernhard heute in München zum Projekt-Start. Gemeinsam mit dem Münchener Bürgermeister Monatzeder und dem LBV Vorsitzenden Sothmann wurde mit einem symbolischen Spatenstich der Auftakt für das neue Umsetzungsprojekt begangen. >>mehr |
Für „Zivilisationsflüchter“ wird die Luft immer dünner19.09.08: Zusammen mit dem Kreisjagdverband Oberallgäu startet der LBV in den Allgäuer Alpen ein Schutzprojekt für das Birkhuhn. Henning Werth, Gebietsbetreuer Allgäuer Hochalpen, hielt zum Beginn einen Vortrag bei den Jägern. Gemeinsam wollen Jäger und Naturschützer die Qualität der Lebensräume sichern. >>mehr |
Lerchenfenster – 1. Hilfe für die bedrohte Feldlerche18.09.2008: Die Feldlerche nimmt stark ab. Doch Landwirte können ihr unkompliziert helfen: Bei der Aussaat des Wintergetreides, die nun bevorsteht, können sie so genannte „Lerchenfenster“ anlegen. Damit schaffen sie dringend notwendigen Brutraum für das nächste Frühjahr. Die Fenster sind sehr einfach zu schaffen und verursachen dem Landwirt in der Folge keine Probleme. In vielen Regionen in Bayern legen Landwirte zusammen mit dem LBV schon solche Fenster an. >>mehr |
Neue Vogelschutz-Bilanz 12.09.08: Der Vogelschutz in Deutschland kann Erfolge vorweisen, verzeichnet aber auch weitere Rückschläge. Das zeigt die neue „Rote Liste der Brutvögel Deutschlands“, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Gezielte Maßnahmen des Artenschutzes sind erfolgreich, wie die LBV-Artenhilfsprogramme. Die Bestände anderer Arten sind jedoch zusammengebrochen, so dass nach wie vor 110 Arten auf der Roten Liste stehen. >>mehr und Bestellung |
Honig für Prince Charles11.09.08: In einem Interview mit der Zeitung „Daily Telegraph“ äußerte Prinz Charles scharfe Kritik an der Agro-Gentechnik und an den Exzessen der industriellen Landwirtschaft. Der LBV freut sich, von so prominenter Stelle Unterstützung für eines unserer Anliegen – eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft – zu erhalten. Stärken Sie Prinz Charles den Rücken und schicken Sie ihm ein Glas Honig als Zeichen Ihrer Unterstützung. >>mehr |
Glasscheiben – unsichtbare Todesfallen für Vögel10.09.08: Gerade jetzt, zur Zeit des Vogelzuges, verunglücken europaweit hunderttausende Vögel an Fensterscheiben oder verglasten Fassaden. Gefährliche Glasscheiben können jedoch mit einfachen Mitteln entschärft werden. Bei Neubauten kann auf gut sichtbare Glassorten oder eine entsprechende Markierung zurückgegriffen werden. >>mehr |
Wiesenweihen sind auf nach Afrika05.09.08: Die bayerischen Wiesenweihen sind nun aus ihren Brutgebieten abgezogen und auf dem Weg nach Afrika. Jahr für Jahr kehren sie dann im Frühjahr in großer Zahl wieder nach Bayern zurück. Eine Diplomarbeit der Universität Würzburg soll klären, warum das so ist. >>mehr |
Schutz für Rhöner Rotmilane04.09.08: Der Rotmilan geht zurück, auch in der Rhön. Nun liegen jedoch erste Ergebnisse eines LBV-Glückspiralenprojektes vor: Die LBVler kartierten die Reviere des Rotmilans im bayerischen Teil des Biosphärenreservats. Aus diesen Daten erarbeiten sie nun ein Schutzkonzept, um zusammen mit den Waldeigentümern bzw. -bewirtschaftern sowohl die Horstbäume schützen als auch Ruhezonen einrichten zu können. >>mehr |
Neue Fledermausbroschüre erschienen!25.08.08: Die gemeinsam von LBV und Landesamt für Umwelt (LfU) herausgegebene Broschüre "Fledermäuse" erscheint nunmehr in der dritten, neu bearbeiteten Auflage. Knapp und reich bebildert finden Sie hier alle relevanten Informationen zur Lebensweise, zur Gefährdung und praktische Hinweise zum Schutz der einheimischen Fledermäuse. >>mehr |
Vogelstation in Schwaben vor dem Aus?Jedes Mal, wenn wir verletzte Vögel nach Memmingen gebracht bekommen, wird es uns richtig schwer um’s Herz. Wird das Tier jemals wieder in Freiheit leben können? Werden wir es schaffen, es wieder fit zu machen? Häufig fliegen die Tiere in Autos und sind schon richtig ausgezehrt und schwach. Wir geben ihnen überlebenswichtige Medikamente, schienen gebrochene Flügel... Bis wir sie wieder in Freiheit entlassen können. Aus ganz Schwaben werden Tiere in unsere Obhut gebacht. Aber die Zukunft sieht düster aus.......... |
Uhus am Sender20.08.08: Dem Vogel des Jahres 2005 geht es nicht gut. Der Uhu befindet sich in einigen Regionen Deutschlands im Sturzflug in eine Krise. Mit Förderung durch die DBU bestückt der LBV nun Uhus mit Minisendern. Aus den Daten wird ein Schutzkonzept erarbeitet. Hauptursachen für den geringen Bruterfolg der bayerischen Uhus sind die Landnutzung, Störungen und ungesicherte Strommasten, an denen jährlich rund 20 Uhus in Bayern verenden. >>mehr. |
Gen-Mais MON 810 verbieten!31.08.08: Mit dieser Forderung konfrontierten die LBV-Silbermöwen Bundeslverbraucherminister Seehofer. Zusammen weiteren Umweltschutzverbänden und Bio-Unternehmen forderten sie ihn im Vorfeld einer CSU-Wahlkampfveranstaltung im Münchner Hofbräukeller auf, dem Beispiel von inzwischen sechs EU-Ländern zu folgen und den Anbau der Genmaissorte MON 810 auch in Deutschland zu verbieten. >>mehr |
LBV fordert Jäger zum Schutz von rastenden Wasservögeln auf14.08.2008: Am 16.8. beginnt wieder die alljährliche „Kormoranvergrämungssaison“. Der LBV fordert die Jäger auf, dabei die Bestimmungen der EU-Vogelschutzrichtlinie sorgfältig zu beachten und Abschüsse in Schutzgebieten bzw. in Bereichen mit Ansammlungen rastender Wasservögel zu vermeiden, damit diese so ungestört wie möglich mausern und Energiereserven für den Winter anlegen können.>>mehr |
Notruftelefon für verirrte Fledermäuse
06.08.08: Ab Anfang August verlassen junge Fledermäuse ihre Kinderstube und suchen sich ein eigenes Quartier. Dabei können sie sich schon mal verirren und landen in Wohnungen oder Büroräumen. Die Tiere sind harmlos. Wer aber Hilfe benötig, kann sich wie schon in den letzten Jahren an den LBV wenden. >>mehr |
Besorgnis über Stromopfer reißt nicht ab06.08.2008: Nach Meldung eines an einem Strommast verunglückten Seeadlers gehen beim LBV beinahe täglich weitere Meldungen von verunglückten Vögeln aus ganz Bayern ein. >>mehr |
LBV-Expedition erfolgreich: Gobibär gesichtet!Mongolisch-deutsche Gobibär-Expedition zeigt erste Erfolge 29.07.08: Am frühen Morgen des 28. Juli konnte ein Teilnehmer der gerade laufenden Expedition vom LBV und der Nationalen Universität der Mongolei eine der seltensten Tierarten der Erde, den Gobibären, beobachten. 15 deutsche und mongolische Fachleute erarbeiten derzeit in der abgelegenen Wüste Gobi ein Schutzkonzept für die bedrohte Art. Hintergrundinformationen bei >>gobibaer.de |
Wann rief’s „Kuckuck“?
17.07.08 Der Kuckuck ist einer der bekanntesten Frühlingsboten. Er wird vermutlich aber auch einer der Vögel sein, die am meisten unter dem Klimawandel leiden. Denn er hat sich noch nicht an den immer eher beginnenden Frühling angepasst. Aus diesem Grund hatte der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) dazu aufgerufen, die Ankunft des Jahresvogels 2008 zu melden. Die eingegangenen Daten liefern ein sehr genaues Bild von der diesjährigen Rückkehr des Kuckucks. Der LBV erkennt erste Anzeichen für eine Anpassung des Kuckucks an den Klimawandel. >>mehr |
Wiesenweihe: Brutsaison geht zu Ende28.07.08: Die Wiesenweihen-Brutsaison nähert sich ihrem Ende. Warum es bei fast so vielen Brutpaaren wie im Vorjahr deutlich weniger Jungvögel gibt, lesen Sie >>hier. |
Luchse in Füssen!13.07.08: Vor einer Woche wurde ein Luchs im Spessart gesichtet! Seit gestern liegen auch aus Füssen Beweise vor: Zumindest mit der Ausstellung DieGroßen4 sind Luchse auch dort angekommen. Um seinen realen Geschwistern und den anderen großen Beutegreifern Wolf und Bär eine erfolgreiche Rückkehr nach Bayern zu ermöglichen, setzt der LBV auf Information. Wichtiger Baustein dafür ist die LBV-Ausstellung "Die Grossen4", die aktuell in Füssen zu sehen ist. >>mehr |
Allergiker leiden unter Globalisierung der PflanzenweltLBV legt Liste invasiver Pflanzenarten vor 09.07.08: Mit der Blütezeit der Ambrosie stehen Allergikern schlimme Zeiten bevor. Nun beginnt auch wieder die Diskussion um die Gefahren durch pflanzliche Neubürger(Neophyten). Damit bei möglichen Problemarten frühzeitig gehandelt werden kann, legt der LBV nun zwei Pflanzenlisten vor, die aktuelle und zukünftige pflanzlicheGefahren zeigen. >>mehr |
Hoher Besuch bei Mittelfrankens Wappenpflanze08.07.08: Bayerns Bürger haben die Wappenpflanzen gewählt, in Mittelfranken die Grasnelke. Nun besuchte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch zusammen mit LBV-Vorsitzendem Ludwig Sothmann eine Sandmagerrasenfläche in Nürnberg-Reichelsdorf, um die mittelfränkische Wappenpflanze „live“ in Augenschein zu nehmen. >>mehr |
Lizenz zum Bienen töten
26.06.08: Noch haben sich die Bienenvölker in Baden-Württemberg und Bayern nicht von dem Massensterben erholt, welches durch das Insektengift Clothianidin ausgelöst worden war, da erteilte überraschenderweise das Bundesministerium für Verbraucherschutz und Lebensmittel (BVL) erneut die Zulassung für Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff –trotz gegenteiliger Untersuchungsergebnisse. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) kritisiert diese Entscheidung massiv und warnt vor verheerenden Folgen für den gesamten Naturhaushalt. |
Stunde der Gartenvögel: Ausführliche Ergebnisse und Besonderheiten jetzt onlineMittlerweile wurden die Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel eingehend von NABU- und LBV-Experten analysiert und stehen nun online bereit. Hier findet sich auch eine Liste aller besonderen gemeldeten Vogelarten. Eine sehr ausführliche Übersicht, die einen ersten Vergleich der Entwicklung der letzten Jahre ermöglicht, können Sie hier anfordern |
E.ON stoppt Bundesadler - Seeadler stirbt an ungesichertem Strommast17.06.08: Wie erst jetzt bekannt wurde, verunglückte Anfang Mai ein männlicher Seeadler im Landkreis Schwandorf an einem ungesicherten Strommast. Die Ansiedlung des dritten Brutpaars in Bayern ist damit gestoppt, weil der Stromversorger das Naturschutzgesetz nur schleppend umsetzt >>mehr |
Naturschützer und Steinbruchbetreiber ziehen an einem StrangSo selten wie die bedrohten Tierarten selbst ist das neue Glücksspiralenprojekt der LBV-Kreisgruppe Hassberge. „Nutzer und Naturschützer arbeiten hier ohne Konflikte für die Erhaltung der Lebensräume zusammen“, lobte Geschäftsstellenleiter Marc Sitkewitz die Kooperation mit den Steinbruchbetreibern und besonders der Firma FGV Steinmetz „Hier ist ohne Auflagen etwas für den Erhalt unsere Artenvielfalt zu erreichen." Im Rahmen des Abbaubetriebes werden freiwillige Maßnahmen integriert. >>mehr |
Größter privater Naturschutzpreis an Wiesenweihenschützer!Die ehrenamtlichen LBV-Wiesenweihenschützer haben Anfang Juni in Frankfurt den Schubert-Preis erhalten. Einige Preisträger vor ihnen: Jaques Cousteau, Klaus Töpfer, Jochen Flasbarth. Den größten privaten Naturschutzpreis Deutschlands erhielten sie für ihr herausragendes Engagement für die mainfränkischen Wiesenweihen. >>mehr |
Enzian steht für Bayern1.200 Bürger haben gewählt; der Stengellose Enzian (Gentiana clusii) hat gewonnen. Aus den sieben Wappenpflanzen der Bezirke wurde er als die Pflanze gewählt, die Bayern am besten repräsentiert. Auf Platz zwei kam mit 20 % der Stimmen die unterfränkische Wappenpflanze, der Diptam. Den dritten Platz eroberte mit 16 % die Türkenbundlilie. >>mehr |
Gänsegeier in den Allgäuer HochalpenEine seltene Beobachtung machte LBV-Gebietsbetreuer Henning Werth am 01.06. im Oytal: Oberhalb des Schattenberges segelte ein „sehr großer Vogel“. Ein Blick durchs Fernrohr brachte den Beweis: ein Gänsegeier! Der Gänsegeier ist bei uns seit 150 Jahren ausgestorben. Allerdings ist seine Rückkehr kein gutes Zeichen (mehr) |
Stunde der Gartenvögel: Der Spatz hat es wieder geschafft-Abstand zur Amsel wird knapper. Gewinner online
Der Haussperling konnte auch dieses Jahr wieder seinen Spitzenplatz verteidigen. Mit 12.955 Sichtungen ist er weiterhin Bayerns häufigster Gartenvogel. Auf den Plätzen 2-5 folgen Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise. Auch diese Reihenfolge konnte heuer bestätigt werden. Dieses Jahr beteiligten sich knapp 5.000 Vogelfreunde, die 3.400 Einzelbeobachtungen meldeten. LBV-Aktive boten parallel zur Stunde der Gartenvögel 30 Veranstaltungen am Pfingstwochenende an. Mehr zur Aktion und zu den glücklichen Gewinnern: [mehr] |
Eon schlampt - Wanderfalken sterbenIm Landkreis Bayreuth hat die Eon April fünf Wanderfalken sterben lassen. Der Grund: Ein Mittelspannungsmast war schlecht gesichert. Und das, obwohl hier schon mehrfach Todesfälle gemeldet worden waren. Außerdem hat der LBV bereits 2003 eine Prioritätenkarte geliefert, wo die Eon ihre Leitungen am dringendsten sichern muss. Dies zeigt: Der Stromversorger nimmt das Bundesnaturschutzgesetz nicht ernst, wonach alle Masten bis 2012 gesichert sein müssen. Davon ist die Eon Bayern weiter entfernt als andere EVU (mehr).
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Sauberes Saatgut und Europa ohne GentechnikDas Wetter spielte am letzten Maiwochenende nicht mit. Dennoch waren einige hundert Menschen von verschiedenen Umweltschutzverbänden gekommen, um auf dem Odeonsplatz in München zu demonstrieren: „Für sauberes Saatgut und ein Europa ohne Gentechnik“. Mit dabei: Die LBV-Silbermöwen (mehr) |
Artenvielfalt: Auch in der StadtLBV startet Schutzprojekt für Gebäudebrüter: Viele Vogel- und Fledermausarten leben heute auch in Städten. Doch moderne Bauweisen, Renovierungen und Dämmmaßnahmen machen es ihnen immer schwerer, geeignete Kinderstuben zu finden. Viele Arten, die auf menschliche Gebäude angewiesen sind, nehmen deshalb ab. Der LBV geht in Erlangen mit einem interaktiven Projekt dagegen an (mehr). |
Wo Bayern am buntesten blüht
Der vielfältigste Landkreis ist Oberallgäu mit 2093 Pflanzenarten. Regensburg hält mit 222 Arten den Rekord beim Vorkommen der meisten stark gefährdeten Pflanzen. Zur Weltnaturschutzkonferenz in Bonn zeigt der LBV damit, wo die Pflanzenvielfalt in Bayern am effektivsten erhalten werden kann (mehr). |
UN-WeltnaturschutzkonferenzWichtiger Impuls von Merkel: Millionen für Naturschutz (mehr) Pflanzenvielfalt in Bayern effektiv erhalten (mehr) Bilder vom Tagungsgelände (mehr) Das aktuelle LBV-Mitgliedermagazin ist ein Themenheft zur UN-Weltnaturschutzkonferenz. Sie können es hier anschauen oder bestellen. |
UN-Weltnaturschutzkonferenz: Natura 2000 ist das ehrgeizigste Schutzgebietssystem der WeltLBV begrüßt Rückendeckung durch Bundesregierung. [Zur Pressemitteilung] [Alle Pressemitteilungen]
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Wiesenweihen sind zurückNun sind sie wieder da! Die Wiesenweihen sind aus dem Winterquartier in ihre bayerischen Brutgebiete zurückgekehrt. Die LBV-Aktiven vor Ort sind jetzt unterwegs, um die Brutpaare zu finden. Gerade jetzt ist das noch möglich: Die Paare machen spektakuläre, weithin sichtbare Balzflüge (mehr). |
Wohnungsbau für Mehlschwalben
Der LBV-Nürnberg hat imi Herzen der Stadt ein Mehlschwalbenhaus errichtet. So bietet er dem seltener werdenden Vogel Brutraum an, sichert die Population um den Wöhrder See und informiert über die faszinierenden Flieger. Die Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg hat das Mehlschwalbenhaus, das zweite seiner Art in Bayern, unterstützt (mehr). |
Weißstorch-Jahr 2007: Hier die kompletten InformationenDie ersten Störche sind wieder da. Passend dazu finden Sie im akteullen Weißstorch-Rundbrief die kompletten Daten des vergangenen Jahres: neu besetzte und aufgegebene Horste, Überwinterer und Horstkämpfe, Jungvögel und Todesfälle. Alle Daten können wir nur zusammenstellen, weil die vielen freiwilligen Horstbetreuer in ganz Bayern sie sammeln und in die "Zentrale" schicken. Dafür vielen Dank! [zum LBV-Weißstorchschutz] [direkt zum Rundbrief] |
LBV-Rebhuhnprojekt in HofZusammen mit Jägern, Landwirten, dem bayerischen Landwirtschafts- und dem Umweltministerium hat der LBV im Landkreis Hof ein fachübergreifendes Vorhaben zum Schutz des Rebhuhns gestartet. Das Projekt ist gut angelaufen. Naturliebhaber, Landwirte und Jäger werden gebeten, Rebhuhn-Beobachtungen im Landkreis Hof an den LBV zu melden. Mehr |
Albi und Cilla......heißen die Seeadler am Chiemsee. Die LBVler vor Ort entschieden sich aus über 70 Namensvorschlägen für die Idee zweier 17-jähriger Ornithologen der LBV-Jugendgruppe. Nun bleibt nur zu hoffen, dass das Seeadlerpärchen auch mit der Brut beginnt. Nistmaterial tragen sie jedenfalls schon kräftig durch die Lüfte (mehr) |
Im Wiesenweihen-WinterquartierDie bayerischen Wiesenweihen überwintern südlich der Sahara. Der hochbedrohte Vogel nimmt in Bayern zu, sonst europaweit ab. Hängt das mit dem Winterquartier zusammen? Wie sieht ihr Lebenraum dort aus? Wovon leben sie? Die Koordinatorin des LBV-Artenhilfsprogramms sucht im Senegal Antworten auf diese spannenden Fragen. Einen kurzen Bericht lesen Sie hier. |
Drastische Rückgänge bei Insekten fressenden VögelnKanadische Wissenschaftler schlagen Alarm: In den letzten 20 Jahren haben die Bestände von häufigen Insekten fressenden Vogelarten dort um bis zu 70% abgenommen. Ein deutliches Alarmsignal, denn diese Vögel ernähren sich von Insekten, die auch Nutzpflanzen bestäuben. Ihr Rückgang ist daher ein Anzeiger für Auswirkungen, die auch uns Menschen treffen können. Der LBV fordert ausreichende Mittel für Beobachtungsprogramme. [Diese Pressemeldung] [Alle Pressemeldungen und Bilder] [Zum DDA-Monitoring] |
Wanderfalkenbeobachtung restlos ausgebucht!Unser Aufruf zur Unterstützung der Wanderfalkenbeobachtung in Matting (Lk Regensburg) war ein voller Erfolg. Die Station ist nun vollständig besetzt durch ehrenamtliche Vogelfreunde aus dem gesamten Bundesgebiet (!). Das Weibchen hat am 06.03. das 2. Ei gelegt, das Brutgeschäft ist also in vollem Gange! Kommen Sie vorbei und werfen Sie einen Blick auf den Überwachungsmonitor Mehr |
EU-Vorschläge zur Agrareform schützen Klima und Artenvielfalt nichtVergangene Woche hat die EU ihre Vorschläge für den so genannten "Gesundheitscheck" der Agrarpolitik vorgelegt. BirdLife International und LBV kritisieren, dass hier erneut eine Chance vertan wurde, die umweltpolitischen Weichen für Klimaschutz und Sicherung der Artenvielfalt zu stellen. Der LBV fordert den Bauernverband daher auf, die Biodiversitätsstrategie mit zu tragen (mehr) [zu den Pressemeldungen] |
Geben Sie der Liebe eine Chance!Amphibienwanderung setzt ein, LBV bittet Autofahrer um Rücksicht Der Winter hat sich in weiten Teilen Bayerns wohl schon verabschiedet. Viele Kröten, Frösche und Molche beginnen jedenfalls jetzt ihre alljährliche Laichwanderung. Auf vielen Straßen schweben sie dabei jedoch in Lebensgefahr. Der LBV bittet daher Autofahrer um Rücksicht – auch für die zahlreichen Naturschützer, die den Tieren an besonders gefährlichen Straßenabschnitten helfen. [mehr] |
Neues Storchennest in SulzbachDie Miltenberger LBVler haben ein neues Storchennest installiert. Zusammen mit anderen Vereinen und der großzügigen Unterstützung örtlicher Firmen schafften sie die Voraussetzung, dass sich Meister Adebar ganz im Nordwesten Bayerns wieder ansiedeln kann. Jetzt heißt es hoffen und abwarten. Mehr |
"Fledermäuse willkommen" in SpaltIm mittelfränkischen Spalt sind Fledermäuse willkommen: Hier steht die artenreichste Kirche des Landkreises Roth. Wochenstuben von Großem Mausohr, Breitflügelfledermaus und Langohr waren bekannt, bei der alljährlichen Januarkontrolle fanden die LBV-Aktiven nun sogar Überwinterer im vorbildlich renovierten Dachstuhl. Dafür verliehen sie der Kirche die Plakette "Fledermäuse willkommen" (mehr) |
LBV fordert Staatsregierung auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden EU-Umweltkommissar Dimas hat anlässlich der Vorstellung des Klimaatlas der europäischen Brutvögel festgestellt, dass der Verlust der Biologischen Vielfalt noch immer nicht mit dem erforderlichen Nachdruck angegangen werde. Nur wenn das Thema auf die Agenda der europäischen Regierungschefs rücke, bestehe eine Chance auf Umsetzung durchschlagender Maßnahmen.
[Zur Pressemeldung] [Zur Rede von EU-Umweltkommissar Dimas]
LBV fordert: Agrarzahlungen stärker an ökologische Leistungen koppelnDie Landwirtschaft erhält jährlich von der EU Direktzahlungen in Milliardenhöhe. Zu Zeiten höchster Agrarpreise sind diese Subventionen aber nicht mehr in diesem Umfang gerechtfertigt. Außerdem erhalten relativ wenige, rationalisierte Betriebe den Großteil der Zahlungen, insbesondere kleinere, bäuerliche Betriebe haben das Nachsehen. Der LBV fordert daher zusammen mit anderen Naturschutzverbänden, dass die Agrarzahlungen stärker an die erbrachten ökologischen Leistungen eines Betriebes gekoppelt werden. Diese Koppelung kann durch eine Verlagerung der Gelder für die Direktzahlungen in den Topf zur Förderung der ländlichen Entwicklung erreicht werden. |
2008: Biologische Vielfalt im FokusDas Jahr 2008 steht ganz unter dem Zeichen der Biologischen Vielfalt. Neben der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn gibt es in Bayern die Bayerische Klimawoche, die Wasserkampagne der Umweltbildungsstationen, BayernTourNatur und die Stunde der Gartenvögel. Einen kurzen Überblick, worum es dabei geht, finden Sie hier. |
Weltweite Initiative zur Sicherung der Biologischen Vielfalt - LBV ist einziger bayerischer PartnerDie internationale Staatengemeinschaft hat sich verpflichtet, den Rückgang der Biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2010 zu stoppen. Der LBV ist nun als erster bayerischer Partner der Countdown-2010-Initiative des Weltnaturschutzorganisation IUCN beigetreten. Damit will der LBV parallel zur Weltnaturschutzkonferenz in Bonn dieses Ziel in Bayern voranbringen. |
Erfolgreiche Stunde der Wintervögel: Ergebnisse hier!Deutschlands größte Wintervogelzählung, über 100.000 gezählte Vögel, 2.900 Bürger als Wissenschaftler, 17.405 Kohlmeisen... Die Stunde der Wintervögel in München und Umgebung war nicht nur zahlenmässig beeindruckend. Sie erbrachte auch interessante Ergebnisse: So scheint der Spatz die Stadt zu verlassen, während der Buntspecht stark ins Stadtzentrum einwandert. Auffällig waren aber auch die Folgen vom milden Winterwetter und langfristige Änderungen des Zugverhaltens (mehr) |
LBV erfasst Saatkrähen in BayernSaatkrähen - wie andere Rabenvögel auch haben sie ein schlechtes Image. Denn sie sind nicht nur schwarz, sondern treten oft auch in großen Schwärmen auf. Hitchcock lässt grüßen. In Wirklichkeit ist die Saatkrähe gefährdet. Deswegen erfassen wir sie in ganz Bayern. Machen Sie mit! Mehr zur Saatkrähe, anderen Rabenvögeln und zur Kartierung erfahren Sie hier. |
Wundervolle Wintervögel - Der KernbeißerIm Winter finden sich bei uns zahlreiche Vögel ein, die hier nicht brüten. Diese Wintergäste finden in ihren heimischen Revieren aufgrund extremer Temperatur- und Witterungsverhältnisse nur noch wenig bzw. keine Nahrung mehr. Aus diesem Grund können Sie derzeit auch bei uns häufiger Trupps von Kernbeißern beobachten... mehr |
Wundervolle Wintervögel - Der BergfinkJetzt sind sie wieder da: die seltenen Wintergäste. Darum halten Sie die Augen offen: Derzeit können Sie auch bei uns Trupps von Bergfinken beobachten. Solche Trupps können aus mehr als 1.000.000 Vögeln bestehen. Aber auch einzeln sind die wunderschönen Vögel ein toller Anblick. [mehr] |
Wundervolle Wintervögel - Der SeidenschwanzJetzt sind sie wieder da: die seltenen Wintergäste. Sie finden in ihren heimischen Revieren wegen extremer Temperatur- und Witterungsverhältnisse nur noch wenig oder keine Nahrung mehr. Darum halten Sie die Augen offen: Derzeit können Sie auch bei uns Trupps von Seidenschwänzen beobachten. Schade, dass diese schönen Vögel nur im Winter hier sind... [mehr] |
Deutliche Erfolge von VogelschutzprogrammenLBV: Erster nationaler Statusbericht zeigt aber auch starke Abnahmen häufiger Vogelarten
Der erste Lagebericht „Vögel in Deutschland“, herausgegeben vom Dachverband der deutschen Avifaunisten (DDA), zeigt: Seltene Vogelarten nehmen zu, wenn sie besonders geschützt werden. Viele ehemals häufige Arten leiden dagegen unter intensiver Land- und Forstwirtschaft. Gewinner und Verlierer gibt es auch durch den Klimawandel. |
Poster zum Vogel des Jahres 2008 erschienenDer Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) haben den Kuckuck zum „Vogel des Jahres 2008” gekürt. Der Kuckuck (Cuculus canorus), der seinen Namen nach seinem eingängigen Ruf erhalten hat, ist vielerorts verschwunden, weil sein Lebensraum verloren geht – in Deutschland genauso wie im afrikanischen Winterquartier. Das Poster kann beim LBV bestellt werden. [zur Pressemitteilung] [zum Statement Ludwig Sothmann, Vorsitzender des LBV] |
2007: Spitzenjahr für die WiesenweiheDie Saison 2007 ist die erfolgreichste seit Beginn des systematischen Wiesenweihenschutzes in Bayern 1994. Noch nie gab es so viele Brutpaare, noch nie so viele Jungvögel. Der Grund: Ein besonders gutes Mäusejahr in Mainfranken. Dort ist der wichtigste bayerische Bestand. Dass die Weihen ihre viele Jungvögel auch zum Ausfliegen bringen konnten, liegt an der guten Zusammenarbeit mit den Landwirten in allen Wiesenweihengebieten Bayerns. (mehr) |
Lebensraum Kirchturm Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), NABU und die Kirchen in Deutschland geben den Startschuss für ein gemeinsames Engagement für bedrohte Tierarten. Mit der Vorstellung ihrer Aktion "Lebensraum Kirchturm" richten die Vertreter der Naturschutzverbände und der Kirchen einen Appell an ihre Mitglieder und Gemeinden, den immer seltener werdenden Turmfalken, Schleiereulen und Fledermäusen neue Lebensmöglichkeiten zu schaffen. |
Neue Gebäudebrüterausstellung fertig!Auf sieben Tafeln finden Sie alles, was Sie schon immer über einer der engsten Mitbewohner der Menschen erfahren wollten:
Die Ausstellung kann beim LBV ausgeliehen oder für 150 € (+ Mwst) bestellt werden. [Voransicht] |
15 Jahre FFH Richtlinie – ein zentraler Baustein zur Sicherung der biologischen Vielfalt in EuropaSeit dem 21.5.2007 ist die europäische Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen – bekannt als FFH-Richtlinie – genau 15 Jahre in Kraft. Sie stellt zusammen mit der bereits 1979 verabschiedeten Vogelschutzrichtlinie das wichtigste Element zur Sicherung der biologischen Vielfalt (Biodiversität) in Europa dar. Ludwig Sothmann, Vorsitzender des LBV fordert die bayerische Staatsregierung und die beteiligten Nutzergruppen zu diesem Anlass auf, gemeinsam konstruktiv an einer zügigen und Ziel führenden Umsetzung zu arbeiten. [mehr] |
Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt Verlorengegangene Vielfalt lässt sich nicht wiederherstellen. Deshalb wurde 1992 bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro ein Übereinkommen zur Sicherung der biologischen Vielfalt geschlossen, dem bis heute 187 Staaten und die Europäische Gemeinschaft beigetreten sind. In diesem Übereinkommen ist geregelt, dass die einzelnen Vertragsstaaten, also auch die Bundesrepublik, eine nationale Strategie, aber auch Pläne und Programme zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt entwickeln müssen. Seit Mitte Mai liegt ein Entwurf einer nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt vor. Wir beginnen damit, einzelne Schwerpunkte darzustellen und starten mit dem Kapitel " Nationale Dimension der Gefährdung der biologischen Vielfalt". |
Klimawandel und Vogelzug
Der von Wissenschaftlern vorhergesagte Klimawandel ist in den vergangenen Monaten zum alles bestimmenden Thema im Natur- und Umweltschutz geworden. Während den befürchteten gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen große Aufmerksamkeit geschenkt wird, werden die Folgen für den Natur- und Artenschutzoftmals außer acht gelassen – obwohl Wissenschaftler das größte Artensterben seit der Zeit der Dinosaurier befürchten. Dr. Norbert Schäffer, Artenschutzexperte der Royal Society of Birds (RSPB) beschreibt Dimension und Komplexität des Klimawandels auf die Vogelwelt. [mehr] |