Kinder stark zu machen, bedeutet für uns, im Rahmen des offenen Hauses eine pädagogische Grundstruktur, die jede Entwicklung fördert, umzusetzen.
Dies beinhaltet insbesondere:
- die gemeinsame Gestaltung des Tages innerhalb
des offenen Hauses. Das gesamte Haus
und das Außengelände sehen wir
als vorbereitete Umgebung, in der sich die
Kinder ihre Entwicklungsanreize selbstständig
und in respektvoller Begleitung durch die
pädagogischen Fachkräfte suchen.
- Die Struktur der Raumaufteilung ermöglicht den
Kindern, Kontakte zu allen Altersgruppen
aufzubauen. Diese können sowohl auf der Interessensebene als auch auf der
emotionalen Ebene stattfinden. Jedes Kind lernt sich und seine Bedürfnisse im
Zusammenleben in einer sozialen Gemeinschaft besser kennen.
- Die 65 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren sind jeweils einer
altershomogenen Kleingruppe zugeordnet und haben in der Gruppenleiterin
eine feste Bezugsperson.
- Eine Gruppengröße von ca. 10-15 Kindern ermöglicht die individuelle
Begleitung und Förderung jedes Kindes.
- Im täglichen Morgenkreis und in den zweimal wöchentlich stattfindenden
Gruppenstunden erleben Kinder gruppendynamische Prozesse und sammeln
Erfahrungen im Miteinander lernen. Durch die Arbeit an Projekten setzen sich
die Kinder hier in altersspezifischer Weise mit den Projektinhalten
auseinander.
- Über die Kleingruppenarbeit zu den Projektthemen hinaus haben die Kinder
während der Freispielzeit die Möglichkeit, offene Angebote wahrzunehmen. Je
nach ihren individuellen Interessen können sie musizieren, gestalten,
Bewegungs- und Naturerfahrungen sammeln, sich im Rollenspiel treffen, bauen
und konstruieren.
- Am Nachmittag treffen sich interessierte Kinder zu Bildungsgelegenheiten wie
Englisch für die älteren Kinder, Psychomotorik, zur musikalischen
Früherziehung für Kinder von vier bis fünf Jahren, zur Kreativwerkstatt, zum
Forschernachmittag oder zum Yoga.
- Neben den Spiel- und Arbeitsbereichen des Hauses steht den Kindern zu
jeder Zeit des Tages ein gestaltetes Außengenlände zur Verfügung.
Harmonische Formen in der Gesamtanlage, eine Vielzahl einheimischer
Pflanzen und natürliche Erlebnisräume laden zu Aktivität, zum Verweilen und
zum Beobachten ein.
- Waldwochen zu jeder Jahreszeit und Naturtage komplettieren unser Angebot
und sind fester Bestandteil im Wochen- und Jahreslauf.
- Wir ermöglichen den Kindern größtmögliche Selbstständigkeit durch
Selbsttätigkeit. Dabei beachten wir die sensiblen Entwicklungsphasen der
Kinder.
In unserer pädagogischen Haltung orientieren wir uns an der Pädagogik von
Maria Montessori.