Ergebnisse der Vorjahre

Endergebnis 2011

Geht es wieder aufwärts mit dem Spatz?

Knapp 9.000 bayerische Naturfreunde zählten 210.000 Vögel in 6.000 Gärten, Balkonen und Parks. Das ist die positive Bilanz der siebten Stunde der Gartenvögel in Bayern, die am zweiten Maiwochenende stattfand. Die Ergebnisse fallen dabei sehr unterschiedlich aus:

Der Spatz konnte nach jahrelangem Rückgang seinen Spitzenplatz in allen Regierungsbezirken wieder zurückerobern. Aber erst die nächsten Jahre werden zeigen, ob es sich dabei um einen positiven Trend handelt. Der Star provitiert durch durch das warme Frühjahr. Die Mehlschwalbe konnte den starken Einbruch von 2010 nicht ausgleichen. Der Buchfink verliert weiter an Boden, die Ursachen bleiben auch weiterhin unklar. Der Vogel des Jahres 2011, der Hausrotschwanz, erreicht sein Vorjahresniveau, was die Vogelschützer besonders freut. >> zur Ergebnistabelle

 

Endergebnis 2010

War 2010 stark geschwächt: der Bestand der Rauchschwalben

6.470 Teilnehmer meldeten bei der sechsten Stunde der Gartenvögel 137.041 Vögel aus 4.463 Gärten und Parks, eine Zunahme von 11% gegenüber 2009. Dabei konnte der Spatz seinen Spitzenplatz verteidigen. Er hat jedoch starke Rückgänge zu verzeichnen, ebenso wie Mehl- und Rauchschwalbe. Amsel und Kohlmeise sind am weitesten verbreitet. Der Star profitiert vom Klimawandel. >> zur Ergebnistabelle

 

Endergebnis 2009

Er fühlt sich in der Nähe der Menschen wohl, der Buntspecht

8.000 bayerische Naturfreunde meldeten bei der Stunde der Gartenvögel 120.000 Vögel. Der seit Jahren kontinuierliche Rückgang des Spatz war in diesem Jahr zwar bayernweit nicht feststellbar. Doch die Bestände des Haussperlings dünnen weiter aus. So lag er in Oberfranken und Oberbayern erstmalig an zweiter Stelle hinter der Amsel. Auch in München scheint sein Rückgang ungebremst. Nach den Zählungen der letzten Jahre hatte der LBV in diesem Frühjahr in München ein Schutzprojekt gestartet. „Auch wenn man es in den Zahlen noch nicht sieht: Ohne dieses Projekt wäre es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der Spatz aus den Münchner Biergärten verschwunden ist,“ so Pille weiter.

Positives gibt es dagegen von Mauersegler, Hausrotschwanz und Buntspecht zu berichten. Während sich beim Mauersegler möglicherweise schon der Erfolg der Schutzprojekte z.B. in München, Nürnberg, Erlangen oder Roth einstellt, sind Hausrotschwanz und Buntspecht sehr flexible Arten, die sich in der Nähe des Menschen immer wohler fühlen. Die Naturschützer stimmt auch zuversichtlich, dass Rauch- und Mehlschwalbe nicht weiter abgenommen haben. Es kann gut sein, dass sich der verstärkte Schutz ihrer Winterquartiere südlich der Sahara hier schon bemerkbar macht.>> zur Ergebnistabelle

 

Endergebnis 2008

Die Elster zieht vom Land in die Stadt um

Über das Pfingstwochenende vom 9.-12. Mai nahmen 5.532 begeisterte Vogelzähler teil. Dabei wurden insgesamt 94.367 Vögel gezählt, was rund 28 Individuen je Garten ausmacht. Erneuter Spitzenreiter mit rund 12.900 Sichtungen ist, wie in den Vorjahren, der Haussperling. Er kommt in gut 70 % aller Gärten vor. Platz 2 belegt die Amsel mit gut 11000 Meldungen; dabei ist sie in fast 97 % aller Gärten beheimatet. Auf den Rängen 3-5 folgen wie in 2006 und 2007 Kohlmeise, Star und Blaumeise. Insgesamt wurden während der Gartenvogelzählung 130 verschiedene Vogelarten gemeldet. Bei der Elster wird deutlich, dass sie von ihren Lebensräumen auf dem Land zunehmend in die Städte umsiedelt. >> zur Ergebnistabelle

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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Anne Schneider

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