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Alle Daten finden Sie in der Ergebnistabelle.
Trotz großer Verluste: Spatz bleibt häufigster Vogel in Bayern
Auch Schwalben nehmen ab / Star profitiert von Klimawandel / Erneut mehr Teilnehmer in Bayern 21.05.2010: 6.470 Teilnehmer meldeten bei der sechsten Stunde der Gartenvögel 137.041 Vögel aus 4.463 Gärten und Parks, eine Zunahme von 11% gegenüber 2009. Dabei konnte der Spatz seinen Spitzenplatz verteidigen. Er hat jedoch starke Rückgänge zu verzeichnen, ebenso wie Mehl- und Rauchschwalbe. Amsel und Kohlmeise sind am weitesten verbreitet. Der Star profitiert vom Klimawandel. |
Wie gehts weiter mit dem Haussperling?Der Haussperling/Spatz bleibt Spitze, jedoch – wie in den Jahren vorher - nur unter großen Verlusten. Der bundesweite Bestandsrückgang ist mittlerweile so stark, dass sogar lange Zeit die Amsel vor ihm lag und er sich erst gegen Ende der Aktion auf den ersten Platz vorschieben konnte. In München ist der Spatz sogar auf Rang 7 zurückgefallen. Lag sein Anteil an allen Vögeln noch 2005 bei 18%, sind es nun nur noch 13,9%. |
Gewinner und VerliererBesonders starke Rückgänge verzeichnen auch Rauch- und Mehlschwalbe. Selbst in der „Mehlschwalbenhochburg“ Unterfranken lag die Art weit unter dem Ergebnis von 2009. Mit dem kühlen Wetter am Zählwochenende lässt sich dieser Rückgang nicht vollständig erklären. Denn der Mauersegler, den es ebenso hätte treffen müssen, konnte seinen Vorjahreswert fast halten. Erfreulich ist die Zunahme des Feldsperlings, der von den zahlreichen Winterfütterungen profitiert haben könnte. Gleiches gilt für Kohl- und Blaumeise. Einige Zugvögel, wie der Star, beginnen mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits von ihrem geänderten Zugverhalten zu profitieren. Aufgrund des Klimawandels sparen sie sich zunehmend den gefährlichen Vogelzug und können daher in Bayern früher und erfolgreicher brüten. Eine weitere interessante Antwort brachte die Aktion im Bezug zum langen und kalten Winter: Weder Rotkehlchen noch Zaunkönig haben nennenswerte Rückgänge zu verzeichnen, obwohl beide Arten sehr unter solcher Witterung leiden. Der am weitesten verbreitete Vogel in Bayern bleibt die Amsel, die in über 95 % der Gärten vorkommt. Ihr folgt die Kohlmeise in 85 % der Gärten. Die Daten sind die Basis einer bundesweiten Langzeitstudie. So können Bestandsveränderungen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Da die Qualität der Daten wesentlich von der Anzahl der Meldungen abhängt, wertet der LBV die Teilnehmerzahlen als großen Erfolg. Mit den 4.463 Meldungen, die zu zwei Dritteln online eingingen, belegt Bayern im Vergleich der Bundesländer den ersten Platz und konnte gegenüber dem Vorjahr erneut eine deutliche Zunahme verzeichnen. |
In der Ergebnistabelle finden sich nur die Top 20 der Arten. Hier finden Sie den Rest:
Rang Name Anzahl Prozent
21. Kleiber 1.283 0,90% (war 2009 in den Top 20)
22. Buntspecht 1.261 0,88%
23. Stieglitz 1.224 0,86%
24. Stockente 1.124 0,79%
25. Strassentaube 1.084 0,76%
26. Zilpzalp 1.059 0,74%
27. Saatkrähe 975 0,68%
28. Gartenrotschwanz 893 0,63%
29. Zaunkönig 685 0,48%
30. Mäusebussard 682 0,48%
31. Wacholderdrossel 670 0,47%
32. Turmfalke 618 0,43%
33. Goldammer 587 0,41%
34. Girlitz 539 0,38%
35. Dohle 429 0,30%
36. Erlenzeisig 429 0,30%
37. Lachmöwe 424 0,30%
38. Schwanzmeise 418 0,29%
39. Singdrossel 397 0,28%
40. Gimpel 387 0,27%
41. Tannenmeise 381 0,27%
42. Feldlerche 372 0,26%
43. Kuckuck 353 0,25%
44. Gartengrasmücke 326 0,23%
45. Graureiher 317 0,22%
46. Grünspecht 301 0,21%
47. Sumpfmeise 258 0,18%
48. Haubenmeise 250 0,18%
49. Gartenbaumläufer 238 0,17%
50. Rotmilan 232 0,16%
51. Heckenbraunelle 190 0,13%
52. Sperber 180 0,13%
53. Fitis 179 0,13%
54. Kernbeisser 169 0,12%
55. Klappergrasmücke 161 0,11%
56. Bluthänfling 159 0,11%
57. Weißstorch 151 0,11%
58. Trauerschnäpper 120 0,08%
59. Nachtigall 113 0,08%
60. Grauschnäpper 111 0,08%
In Oberfranken lag die Beteiligung deutlich über dem Vorjahr. Die Amsel ist ganz am Schluss noch auf den ersten Platz gerutscht. Mit ganzen 11 Zählern Vorsprung. Grund: Der starke Rückgang des Spatz. Der Star ist auf 3 hoch, und zwar mit deutlichem Vorsprung.
In Unterfranken haben ebenfalls mehr Menschen mitgemacht als 2009. Der Spatz hat erfreulicherweise stark zugenommen und seinen Vorsprung gegenüber 2009 deutlich ausgebaut. Krass ist hier der Abfall der Mehlschwalbe von Platz 4 auf 6.
Die Mittelfranken haben auch häufiger gezählt als 2009. Die Kohlmeise hat den Star auf Platz 4 verdrängt, den er 2009 innehatte. Stark abgefallen ist der Mauersegler, von Platz 5 auf 8.
Schwaben hat mit fast 50% mehr Meldungen den stärksten Zuwachs gegenüber 2009. Danke! Mit 18% der Meldungen steht der Spatz enorm gut da. Auch der Star hat dick zugenommen und konnte sich darum auf dem 3. Platz behaupten. Der Mauersegler ist aber im Vergleich zu 2009 um ganze 5 Plätze abgeschmiert. Auch die Mehlschwalbe fiel in Schwaben zwei Plätze zurück auf 7.
Oberbayern stellt mit 1.404 Meldungen wieder das größte Kontigent an Meldungen und hat sogar noch zugelegt. Der Spatz konnte sein Niveau immerhin halten und sich deshalb wieder an der Amsel vorbeischieben auf den 1. Platz.
In Niederbayern haben leider weniger Menschen mitgemacht als noch 2009. Hier gab es viel Bewegung: Die Kohlmeise hat den Star, der Grünfink die Blaumeise überholt. Die Mehlschwalbe ist katastrophal abgestürzt auf Platz 12. Der Buchfink hat zwei Plätze gutgemacht auf 8.
Auch in der Oberpfalz gingen die Teilnehmerzahlen zurück. Mit nur 3 Punkte Vorsprung hat sich die Kohlmeise auf Platz 3 vorgeschoben. Dem Grünfink reichten 13 Zähler, um die Blaumeise zu verdrängen. Schön: Der Mauersegler konnte zwei Plätze gutmachen, aber die Mehlschwalbe rasselte 7 Plätze runter.
20. Mai 2010, Donnerstag
16:10 Uhr: Sie sind drin! Unsere EDV-Experten haben alles herüber und zurück geschaufelt und nun können wir schon einmal die Abschlußtabelle (Achtung: Neuer Link!) präsentieren. Beeindruckende Zahlen, oder? +11% bei den Meldungen, +8% bei den Teilnehmern und +18% bei den gemeldeten Vögeln, das kann sich wirklich sehen lassen. Außerdem Platz 1 im Vergleich der Bundesländer. Und inhaltlich? Was sagt uns das jetzt alles? Nun, das analysieren wir noch und schicken es dann morgen als Pressemeldung raus. Hier im Kommentar gibt es natürlich zusätzliche Informationen, und alle Teilnehmer erhalten die Auswertung - wie schon erwähnt - dann ja auch per Post. Bis dahin! |
11: 45 Uhr: Wir werden es nicht schaffen, heute schon die Endauswertung zu präsentieren. Es wird leider bis morgen dauern. Die Übertragung der NABU-Daten in unsere Datenbank geht zwar deutlisch schneller als in den letzten Jahren, dauert aber etwas länger als gedacht. Darum fehlen nicht nur die abschließenden Zahlen, es sind damit natürlich auch noch Veränderungen in der Tabelle möglich. Darum bitten wir Sie um etwas Geduld und Verständnis! Eine ganz freundliche Email lässt uns das aber ertragen: "Hallo, hier kommt einmal eine kleine Aufmunterung zwischen all der vielen Vogelzählarbeit und diesem wunderschönen Feuchtwetter: Das Bild stammt aus der Rothschwaige, wo "die Jungs" unserer FFB Ortsgruppe ein Kiesgrubenstück belebt haben. Juni 2009. Das ist ebenfalls LBV Arbeit vor Ort, wenn auch im Kleinen und Stillen... U. Langer"- Vielen, herzlichen Dank für das Bild und Euch in FFB für den tollen Einsatz vor Ort! |
16:00 Uhr: Wir arbeiten an den Daten... Inzwischen gibt es ein paar neue Bilder in der Galerie.
16:10 Uhr: JAAA! Schon ohne die Meldungen, die noch beim NABU liegen, haben Sie DIE ZAHL DER 2009 GEMELDETEN VÖGEL ÜBERTROFFEN!!! Olééé! Vielen, vielen Dank!
10:15 Uhr: Jetzt kam doch noch eine wichtige Frage von Herrn Schneider aus Kulmbach: "Beim Recherchieren der Ergebnisse der bundesweiten Vogelzählung im Internet stieß ich auf den meines Erachtens absurden Umstand, dass der NABU augenscheinlich die Zähldaten des LBV nicht zur Verfügung hat. Ist es nicht möglich, die Daten wechselseitig zur Vefügung zu stellen?" - Doch, das ist möglich. Und sinnvoll, denn wir beim LBV haben ja auch nicht die bayerischen Daten, die beim NABU eingegangen sind. In den letzten Jahren gab es komplett unterschiedliche Arten der Darstellung bei NABU und LBV, so dass es reichte, einmal am Ende der Aktion die Daten auszutauschen. Das hat sich nun geändert, da die Daten auch beim NABU live angezeigt werden. Wir werden uns daher für die Zukunft ein gutes Konzept überlegen.
9:12 Uhr: So, wir haben das Internetformular geschlossen. Die Ergebnisse werden sich natürlich weiter verändern, denn wir geben die postalischen Meldungen ja noch ein. Sie sind herzlich eingeladen, das zu verfolgen. Wir schließen damit offiziell unseren Kommentar bis zur Präsentation der Endergebnisse am Donnerstag. Es sei denn, es passiert noch etwas ganz Spannendes. Dann werden wir es sicher nicht lassen können, hier noch einmal unseren Senf dazu zu geben. Eine wie immer gute Zwischenbewertung der Ergebnisse findet sich auch beim NABU.
16:49 Uhr: Herzlichen Dank an Herrn Spatz aus München für seine Meldung. Wie zu befürchten war, sah er keine.
16:13 Uhr: Mehlschwalbe jetzt auf 9, Buchfink folgt auf 10 im Schlepptau.
15:15 Uhr: Ein überschwängliches Lob erreicht uns aus Franken: "Net Schlecht"
15:05 Uhr: 110.000 Vögel
14:50 Uhr: Wir haben neue Bilder in der Galerie. Die Geschichte hinter dem Bild mit dem Kohlmeisenküken auf der Hand: "Diese kleine Kohlmeise [...] ist auf unserem Rasen rumgehüpft und eine Katze war schon im Gebüsch dabei sich anzuschleichen,deshalb habe ich eine Leiter geholt und das Meischen auf einen Ast neben dem Meisenkasten in unserer Weide gesetzt. Davor habe ich noch schnell dieses Foto von ihr gemacht. Die Altvögel sind dann auch bald gekommen und haben das Kleine gefüttert :-)"
Ach ja, und wir sind schon bei über 3.500 Meldungen und gleich 110.000 Vögeln! Und das Rotkehlchen hat ins Plus gedreht!
13:20 Uhr: Schon über 105.000 Vögel. Davon 11% Amseln, das nähert sich langsam dem Vorjahreswert von 11,98%. So ist's gut.
Was uns besonders freut beim Eingeben gerade: Es sind viele Meldungen von Schulen dabei, an denen die Lehrerinnen und Lehrer ihren Schülern das Zählen als "Hausaufgabe" gegeben haben.
12:15 Uhr: Über 3.300 Meldungen.
11:20 Uhr: Jetzt geben sie hier wieder ein wie die Weltmeister, und die Zahl der Meldungen in der Ergebnistabelle steigt deutlich an. Buchfink, Rotkehlchen, Bachstelze und Eichelhäher sind nun alle auf ihrem Niveau von 2009 angekommen.
Viele von Ihnen schreiben uns, dass sie auch jetzt im Frühjahr Futterstellen für die Vögel unterhalten. Es gibt sehr geteilte Auffassungen dazu, ob man Vögel füttern sollte. Für alle Ansichten gibt es Argumente, z.T. auch gute. Welche Meinung Sie sich auch immer gebildet haben: Jetzt im Frühling und Sommer müssen Futterstellen aller Art unbedingt täglich (mindestens!) gereinigt werden! Denn die Übertragung von Krankheiten geht jetzt rasend schnell und ist eine große Gefahr.
10:00 Uhr: Heute ist erst einmal der letzte Tag des Kommentars. Denn heute ist Einsendeschluss für die Meldungen, die noch in die Auswertung eingehen, und der letzte Tag, an dem das Eingabeformular freigeschaltet ist. Wir sind gespannt, was sich noch tun wird. Am 20., also am Donnerstag, präsentieren wir die Auswertung, die wir allen Teilnehmern dann auch per Post zuschicken werden.
20:00 Uhr: Die Mehlschwalbe gräbt sich auf Platz 10 ein. Allerdings hat sie nur einen Miniabstand vor dem Buchfink. Morgen geben wir wieder einige hundert Karten ein, da kann das wieder anders aussehen. Bis morgen!
13:30 Uhr: Neue Bilder hier
13:00 Uhr Kritik!
Zwei kritische emails gehen in dieselbe Richtung:
12.50 Uhr: Ein Lob ist mal wieder dabei. Danke an Frau Fiedler: "
Die Seiten sind toll gestaltet, vor allem auch die Rufe!"
Wir danken Frau Wolf und Ihren tollen Bildern, mit denen sie uns ja schon bei der Stunde der Wintervögel begeistert hat.
12.31 Uhr: 100.000 Vögel geschafft! Und noch ein Aufreger: die Mehlschwalbe kämpft um Platz 10 und hat gerade den Buchfinken wieder überholt!
15:00 Uhr: Wenn man mal ehrlich ist: es ist nix los. Es fehlen noch ca. 30 Meldungen, dann haben wir die 100.000 Vögel. Aber das dauert....somit gibts auch nichts inhaltlich zu vermelden.
19:42 Uhr: Und da ist es passiert: Der Buchfink zieht vorbei! Das kann ja was werden morgen. Wir freuen uns auf einen spannenden Samstag in diesem Theater.
17:15 Uhr: Wir schicken mal einen internen Dank an die fleißigen Kolleginnen und Kollegen, die heute wieder die Post sortiert und eingegeben haben. Zusammen mit denen von Ihnen, die heute noch online gemeldet haben, bringen sie ein bißchen Bewegung in die Tabelle. So können diejenigen, die heute einen Brückentag genommen haben, auch etwas erleben. Und zwar, dass es bei der Mehlschwalbe immer knapper aussieht, denn der Buchfink liegt nur noch 6 Punkte hinten. Die Rabenkrähe bleibt dicht am Hausrotschwanz dran, während das Rotkehlchen die Türkentaube nun wohl abgeschüttelt hat.
Schaffen wir heute noch die 100.000 Vögel??
14:52 Uhr: In Oberfranken, wo 2009 die Amsel am Ende vorne lag, hat der Spatz im Augenblick nur 38 Punkte Vorsprung. Das wird eine Zitterpartie für ihn. Dagegen Oberbayern: Die Amsel wird ihren Sieg vom Vorjahr kaum wiederholen können. Sie liegt 1,1 Prozentpunkte zurück. Das schafft sie wohl kaum noch.
Eine Email kam vorhin von Herrn Müller: Er hat seinen Nachbarn, Herrn Kornbichler, überzeugen können, bei der Stunde der Gartenvögel mitzumachen, und uns dann beide Ergebnisse geschickt. Das ist eine tolle Idee! Herzlichen Dank für Ihr Engagement, Herr Müller!
13:00 Uhr: Die Mehlschwalbe, wenn sie nicht aufpasst, rutscht gleich auf den 11. Platz ab. Dem Buchfink fehlen nur noch 19 Zähler!
Über 1.000 Meldungen sind bisher allein aus Oberbayern eingegangen. Des moacht's guat!
11:00 Uhr: Bei Nürnberg gegen Augsburg gewinnt hier ganz eindeutig Nürnberg! Falls aber Nürnberg in Kürze wieder gegen Fürth antritt, dann ist auch da das Ergebnis klar. Erfreulich ist in Nürnberg der starke Spatz. München hatten wir uns ja schon einmal angeschaut: Das stadttypische Bild (z.B. viele Mauersegler und viele Strassentauben) wurde dort gestört von dem schlechten Abschneiden des Spatzen. In Nürnberg scheint das noch weitgehend anders zu sein, was uns sehr freut!
19:30 Uhr: Wie vorhergesagt ein ruhiger Tag. Guten Abend!
17:40 Uhr: Inzwischen haben wir die 90.000 Vögel hinter uns gelassen. Das kann man dann richtig gut auswerten! Alle Teilnehmer erhalten die ausführliche Auswertung übrigens per Post.
Es wäre aber wirklich schön, wenn noch ein paar Spatzen dazukommen! Das wäre sonst dann in sechs Jahren der sechste Rückgang. Auch wenn er damit immer noch deutlich Erster bleibt, es ist ja ein Trauerspiel.
14:10 Uhr: 4.000 Teilnehmer! Sehr schön!
Interessant! Zwei gegenteilige Emails zur gleichen Thema erreichten uns heute: Frau Dachser schreibt: "Wir haben uns so gefreut das wir heuer zum ersten mal wieder Spatzen im Nistkasten hatten. Der blöde Specht hat alles kaputt gemacht. Der hat sich außen an das Beton-Häuschen hingehängt und geklopft . Als wir am nächsten Morgen dann an dem Baum vorbei kamen, lag lauter Wolle und der Rest vom Nest am Boden. Jetzt sind auch keine Spatzen mehr drinnen. Naja, das ist Natur, aber traurig ist es doch."
Herr Özdemir dagegen schreibt: "Hier ein paar Bilder von den Spatzen in Pasing, wo ich einige Nistkästen aufgestellt hatte. [Anm: Laden wir morgen hoch.] Die sollen sogar einen Buntspecht laut und energisch vertrieben haben." Man kann spekulieren, woher diese Unterschiede kommen. An den unterschiedlichen Spatzen-Charakteren? Wahrscheinlicher ist, dass die einen alleine waren, die anderen aber in der Kolonie nisteten.
13:55 Uhr: "Noch eine Frage zu meiner Nisthöhle an einem Dachrinnenfallrohr bei mir im 4.Stock. Das Haus hat eine Südausrichting, das Einflugloch wurde südöstlich ausgerichtet.Habe ich hier überhaupt eine Chance das sich hier mal ein Vogelpärchen in meinen Nistkasten verirrt? Wäre nett wenn ihr mir ein paar Zeilen schreibt! Liebe Grüße aus der Nürnberger Südstadt! Martin" - Es hängt ein bißchen davon ab, was für einen Nistkasten Sie aufgehängt haben. Für einige Arten ist der 4. Stock einfach zu hoch. Blaumeisen zum Beispiel brauchen extrem kurze Wege zwischen dem Nest und dem Nahrungsangebot, damit sich das Hin- und Herfliegen energetisch überhaupt lohnt. Sonst verbraucht das Fliegen mehr, als dass die Nahrung Energie liefert. Von daher wären ein Mauerseglerkasten oder Mehlschwalbennester sicher gut geeignet. Auch ein Starenkasten oder evtl. sogar Spatzen könnten Ihren Kasten annehmen. Manchmal dauert es aber auch einfach eine Zeit, bis der richtige Vogel den Kasten findet.
10:10 Uhr: Interessant, wie sich die Mönchsgrasmücke nicht überholen lässt.
Ansonsten sind wir gespannt, wie weit die Zahlen heute klettern werden. Es wird aber sicherlich ein ruhiger Tag, so ganz ohne Post.
20:25 Uhr: Das hat sich der Feldsperling nicht gefallen lassen, und er zieht wieder vorbei an der Mehlschwalbe. Kann man auch verstehen. Damit ist alles wieder beim Alten. An der Spitze hat sich nichts getan, der Vorsprung des Spatz ist eher noch gewachsen. Das ist übrigens trotz seiner enormen Verluste in ganz Deutschland jetzt auch wieder der Fall. Der NABU nennt ihn in seinem lesenwerten Kommentar daher den Jürgen Rüttgers unter den Vögeln. Dem haben wir für heute nichts hinzuzufügen!
17:45 Uhr: Der Star kommt ran! Wer hätte das gedacht. Das scheint so knapp zu werden wie im letzten Jahr.
Und die Mehlschwalbe: Hat sich am Feldsperling vorbeigedrängelt und liegt so eben auf Platz 9! Der Buchfink musste sie ganz offensichtlich ziehen lassen.
Die Rabenkrähe legt gerade wieder zu. Kann sie den Hausrotschwanz noch verdrängen? Da ist noch Musik drin. Auch Möchgrasmücke und die wieder vorne liegende Bachstelze sollten sich jetzt mal überhaupt nicht ausruhen.
15:15 Uhr: 85.000 Vögel. Olè!
13:17 Uhr: Das Rotkehlchen ist wieder auf dem Stand vom Vorjahr! Das ist sehr schön. Wir wollten ja herausbekommen, wie es den langen, kalten Winter verkraftet hat. Denn Futterstellen nutzen es eher wenig. Nun sieht das erstmals ganz gut aus. Damit hat es der Türkentaube auch einen Platz abgenommen und steht wie 2009 auf 14.
12:12 Uhr: Eine skurrile Meldung aus Waldkraiburg: "Unter den Amseln: 1 x der Ewald.. Hausamsel, die nicht richtig dicht ist und täglich vorm beleuchteten Fenster schreit (nicht singt.. schreit..)"
11:45 Uhr: 2.600 Meldungen und ein paar schöne neue Bilder in der Galerie.
11:25 Uhr: Die Türkentaube liegt übrigens zwei Plätze über 2009. Das Rotkehlchen einen schlechter. Bisher ganz klar die Überraschung: der Feldsperling. Das ist wirklich erfreulich. Hoffentlich bleibt's so.
11:15 Uhr: Die Post ist da, und hier wird kräftig eingegeben. Vielen Dank für die vielen Karten, Briefe und Meldebögen. Besonderen Dank an die Coburger Neue Presse, an das Main-Echo und die Mainpost für den Abdruck des Meldebogens!
9:36 Uhr: Ha! Haben Sie's bemerkt?! Jetzt gibt es endlich die Spalte mit der Rangfolge wieder. Danke an die Jungs in der EDV, die hier im Hintergrund ständig schwitzen, um nicht nur den Laden am Laufen zu halten, sondern auch noch Ihre Anregungen einzubauen!
9:10 Uhr: Der Buchfink blieb gestern auf rot, aber mit jeweils mehr als 2.500 Meldungen, 3.500 Teilnehmern und 80.000 Vögeln können wir ja alle sehr zufrieden sein.
Jetzt warten wir wieder gespannt auf die Post und die Berge von "Papiermeldungen". Denen werden wir uns auch vollkommen widmen können, weil ein Blitz das gesamte Telefonnetz der Region lahmgelegt hat. Sie werden uns also bis auf Weiteres nur per Email erreichen.
18:30: Also der Buchfink. Wenn da jetzt noch jemand 5 x den eingibt, dann springt die Ampel auf Grün. Und der Kleiber? Wo ist denn der in diesem Jahr?
15:35 Uhr: Von der Verbreitung her (in % der Gärten) ist die Amsel jetzt fast wieder auf dem alten Wert. Sie wird in jedem Fall wieder der am weitesten verbreitete Vogel werden, ein Titel, den sie ja schon immer innehat. Noch deutlich vor der Kohlmeise mit 80%.
14:58 Uhr: 6 grüne Pfeile in den Top 10! So macht das Spaß!
13:55 Uhr: Auch auf die Gefahr hin, Falschmeldungen hiermit Tür und Tor zu öffnen: Die Geschichte von U. Langer "Kleine Schummelei bei der Stunde der Gartenvögel" (pdf) wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Denn zum einen hatten wir das Thema hier schon, und zum anderen ist sie wirklich lesenswert!
13:28 Uhr: Ihre Bilder sind hochgeladen! (Endlich...) Schauen Sie sich um in der Gartenvogel-Galerie! Es sind wieder wirklich schöne Bilder, die Sie uns geschickt haben.
12:57 Uhr: Weil's so schön ist: 2.222 Meldungen, 3.000 Teilnehmer und 70.000 Vögel!
12:50 Uhr: Mehlschwalbe wieder einen hoch auf 10. Weiter so! Die Rabenkrähe ist gleich zwei Plätze nach unten gerutscht.
11:55 Uhr: Langsam kommen wir dazu, auch die besonderen Meldungen auszuwerten. Eine vorab aus Bernried: "Ein eingebildeter Gockel auf der Hausbank."
Genau 3.000 Teilnehmer!
11:45 Uhr: Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die nicht oder falsch angezeigten Landkreise zu "reparieren". Vielen Dank für Ihre Hinweise!
11:38 Uhr: Die Blaumeise ist auf Vorjahresniveau angekommen! Die Kohlmeise ist jetzt wieder drüber. Die Rauchschwalbe hat einen Platz verloren. Und Bachstelze und Eichelhäher kleben aneinander wie die Kletten. Ungleiches Paar, aber gut, da wollen wir mal nicht darüber urteilen.
11:05 Uhr: Wir unterbrechen die Berichterstattung für eine Meldung aus einem anderen Projekt: Bisher haben Sie uns die Erstankunft von 1.111 (in Worten: eintausendeinhundertundelf!) Kuckucken gemeldet. Umgangssprachlich formuliert: der Wahnsinn!
10:11 Uhr: "Bei der Vogelzählung mitmachen ist doch Ehrensache! H. Mader"
9:30 Uhr: Ein guter Start heute morgen: Viele interessante Emails von Ihnen und - wie vorhergesagt - über 2.000 Meldungen. Beim Wetterdienst würden sie uns mit Handkuß nehmen... Und schauen Sie mal nach ganz unten in der Ergebnistabelle: Eichelhäher und Bachstelze sind genau gleich auf! Weiter oben aber droht die Mehlschwalbe schon wieder einen Platz zu verlieren. Das ist nicht schön mit anzusehen.
Noch ist die Post nicht da. Aber wenn sie da und sortiert ist, dann werden die Eingeber hier wieder rotieren und es wird sich eine Menge tun in der Tabelle.
19:30 Uhr: Heute abend knacken wir ja noch die 2.000-Meldungen-Marke! Außerdem wahrscheinlich die 65.000 Vögel. Das ist ein tolles Engagement von Ihnen allen für die Vogelwelt! Soll noch einer sagen, wir Naturfreunde wären eine Minderheit...
Der Spatz führt immer noch klar. Interessant wird, ob der Feldsperling die Elster bald überholt. Für einen Schwarmvogel, der er ist, fehlt ihm nicht mehr allzu viel. Ganz eng bleibt's auch zwischen Buchfink und Rabenkrähe. Und dann jeweils: Rotkehlchen/Rauchschwalbe, Ringeltaube/Mönchsgrasmücke und Bachstelze/Eichelhäher. Da ist noch gar nichts entschieden! Wir harren Ihrer weiteren Meldungen, freuen uns auf den ersten Großeingabetag der Postmeldungen morgen und bitten darum, uns in den Feierabend zu entlassen. In Ordnung?
18:30: Mal ein Blick in die Bezirke. Überall ist der Spatz auf Platz eins und steht da recht souverän, in Schwaben und der Oberpfalz wird er vom Star gefolgt. Das ist dramaturgisch nicht so spannend wie bundesweit. Hat da die Amsel evtl. einen äh, alphabetularischen Vorteil oder kann es am Doppelnamen vom Spatz/Haussperling liegen? Wir sind gespannt auf die nächsten Tage, morgen erwarten wir den größten Teil der Post, dann sehen wir klarer. Und was macht eigentlich der Kleiber? Da sollten wir dringend mal nachsehen.
16:15 Uhr: Interessant sind auch die Meldungen für München-Stadt: Mauersegler auf 4, Rabenkrähe auf 5, und dann kommt erst der Spatz auf 6! (Schlimm!) Und die Strassentaube auf 7. Sehr städtisch! Die Schwalben sind schon gar nicht unter den Top 20!
15:30 Uhr: Mal wieder ein Blick in die Tabelle: Wir haben schon mehr als 2.600 Teilnehmer und gleich 60.000 Vögel. Die Amsel kommt nicht wirklich vom Fleck. Der Star holt zwar langsam auf, aber die Kohlmeise vor ihm liegt sogar über dem Wert von 2009. Da wird er wohl noch schwitzen müssen. Mehlschwalbe, Rabenkrähe und Buchfink liegen ganz eng beieinander. Da passiert noch was. Spannend wird auch, ob der Eichelhäher es wirklich schafft, in den Top 20 zu bleiben.
In Oberbayern und Oberfranken holt die Amsel auf und kommt dem Spatz wieder gefährlich nahe. Freuen kann man sich über die starke Mehlschwalbe in Unterfranken. Im Gegensatz zu Schwaben, wo sie sage und schreibe auf Platz 14 steht!
14:28 Uhr: "Hallo liebe Vogelfreunde! Wir drücken Euch die Daumen für eine erfolgreiche Auswertung der Zählung und bedanken uns für die tollen Stunden, während der Aktion. Gespannt haben wir den Live- Kommentar verfolgt und nebenbei weiter die Vögel beobachtet. [Nun, der ist ja noch nicht zu Ende...] Unser nächstes Highlight (vor allem für unsere 3 jährige Tochter) wird in den kommenden Tagen der Ausflug der drei Jungstare sein. Hoffentlich verpassen wir es nicht! Wir freuen uns auf das nächste Jahr, wenn wir wieder zählen dürfen. Viele Grüße, Familie Kumke" - Wir haben zu danken, liebe Familie Klumke!
14:26 Uhr: Passend zur Email von 11:52 Uhr: " Schade, heut waren viel mehr Vögel da als am Wochenende.. als wenn sie's gewusst haben, dass man wartet *gg*.." - Haben sie vermutlich...
14:00 Uhr: Die "kaputten Landkreise" gehen wieder! Liebe Garmischer und Partenkirchener, liebe Tölzer, liebe Rhöner und Grabfelder: Schauen Sie nach! Es geht! (Sind wir schnell oder sind wir schnell?!)
13:48 Uhr: Per Email: "Bitte weitere Vogelzählungen durchführen, ich gehe mit viel mehr Blick durch die Natur. I. Havel" - Solange wir solche Emails bekommen, Frau Havel, können Sie sicher sein, dass wir noch sehr viele Vogelzählungen durchführen werden! Die nächste ist die Stunde der Wintervögel am 6. Januar 2011...
13:30 Uhr: Endlich noch eine positive Meldung aus den Top 10: Die Kohlmeise ist nun erstmals "im grünen Bereich"! Jetzt ist's da oben nicht mehr so düster...
11:52 Uhr: Eine ganz typische Meldung: "Wenn keine Vogelzählung ist, sind viel mehr Vögel im Garten. C. Czerson" - Wir könnten den Termin verlegen, aber zu diesem neuen Termin würden dann ja auch weniger auftauchen. Dann lassen wir ihn am besten so, wie er ist...
11:33 Uhr: Eine weitere Email: "Man hört z.Zt. mehr Vögel als man sehen kann, da auch viele bereits brüten. Viele markante Stimmen höre ich und kann sie leider nicht zuordnen. Gibts da evtl. eine Möglichkeit,wo man vielleicht hinein horchen kann ?? [Ja! Gibt es! Hier auf lbv.de sind die wichtigsten Vogelstimmen zum Anhören!] Tolle Sache "die Stunde der Gartenvögel" + ein absolutes MUSS da mitzumachen, finde ich !!! Vielen Dank :o) A. Wilhelm" - Können wir an dieser Stelle sagen, dass wir das genauso sehen?! Danke!
11:05 Uhr: Über 50.000 Vögel! Und langsam, ganz langsam berappelt sich die Amsel.
10:32 Uhr: Noch eine Email: "Die"Stunde der Gartenvögel" ist eine Super-Aktion. Seit letzter Woche waren wir schon beschäftigt die verschiedenen Vögel zu bestimmen und haben sogar Wacholderdrosseln, Eichelhäher und Elstern entdeckt, die dann beim eigentlichen Zählen leider nicht mehr im Garten waren. Dafür haben wir beim genauen Beobachten rund um unser Haus 7 Nester entdeckt. Ein wunderschönes Erlebnis für die Familie. Vielen Dank, weiter so und schöne Grüsse, S. Sobeck-Schlossbauer." - Tja, was sollen wir dazu noch ergänzen.
10:16 Uhr: Ein Email-Kommentar von gestern: "Hallo liebe LBV'ler, weil in Neudrossenfeld endlich mal wieder die Sonne scheint, habe ich mich gerade mit dem Notebook auf die Terrasse gesetzt, um euren Live-Kommentar zu verfolgen. Ich hatte noch nicht richtig angefangen, da macht mir doch ein Vogel auf den Bildschirm! Ich konnte ihn nicht mal zählen, weil ich ihn nicht gesehen habe! Viele Grüße..." - Das bringt sicher Glück!
9:45 Uhr: Nach einer ersten Lagebesprechung können wir Ihnen gleich schon einmal Entwarnung geben: Dass in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Rhön-Grabfeld und Bad Tölz-Wolfratshausen laut Ergebnistabelle keine Meldungen vorliegen, ist falsch. Es liegt an Schreibfehlern in der Datenbank. Das werden wir heute oder spätestens morgen beheben. Ihre Meldungen sind aber angekommen!
Apropos Meldungen: 1.550 bisher, das ist ganz große Klasse! Ein Kommentar folgt in Kürze.
22:00 Uhr: Ein kleines Fazit des Tages: die Kontinuität der Meldungen ist sehr beeindruckend und spricht für die Qualität der Eingaben. Von der Anzahl der Teilnehmer liegen wir ca. 1/3 besser als im Vorjahr. Die Anzahl der gemeldeten Vögel liegt mit 32 um drei Vögel/Garten höher, bei den TOP 10 Vögeln liegt jedoch deren Anteil mit Ausnahme des Feldsperlings an der Gesamtzahl der Vögel niedriger als im Vorjahr. Hier sind wir jetzt gespannt auf morgen, wenn wir anfangen, die schriftlichen Meldungen einzugeben. Die Mehlschwalbe liegt jetzt auf Platz 10 und hat seit dem Morgen drei Plätze gut gemacht, wurde aber auch seltener gesehen wir im Vorjahr. Seit Freitag hat übrigens der Feldsperling stetig den grünen Pfeil getragen, er ist bislang der Gewinner dieser Zählung.
Bis morgen!
20:10 Uhr: Kohlmeise: Gelber Pfeil! Endlich nicht mehr alles rot da oben!
20:00 Uhr: Es brummt: Schon über 40.000 Vögel aus 1.200 Gärten, und minütlich kommen welche hinzu. Das war letztes Jahr erst am Montag um 13:30 Uhr der Fall! Das ist nicht nur toll für die Aussagekraft der Ergebnisse. Es ist auch schön, dass sich der Aufwand offensichtlich gelohnt hat. Denn Sie können sich denken, dass sich so eine Aktion nicht vollkommen und zu 100% von selbst organisiert...
Bei den Regionen überrascht Mittelfranken mit seinem deutlichen zweiten Platz hinter Oberbayern. Gemessen an der Bevölkerung dürfte es damit ganz vorne liegen. In Oberbayern und Oberfranken liegt der Spatz vorne, was im letzten Jahr nicht so war. Der schon 2009 starke Star hat in Schwaben sogar die Amsel vom 2. Platz verdrängt. Alle Achtung!
19:15 Uhr: Zeit für einen Check: Über 1.130 Meldungen von 1.600 Teilnehmern, das ist hervorragend!
In der Tabelle setzt sich der Spatz deutlich ab von der Amsel, die aber zumindest langsam ihr Vorjahresniveau anpeilt. Die beiden Meisen sind wie bisher nur knapp darunter(allerdings genug für einen roten Pfeil...). Die Kohlmeise bekommt aber in Kürze Besuch von ihrem alten Konkurrenten, dem Star. Der Grünfink liegt nun nicht mehr weit über dem Wert von 2009, daher gelber Pfeil. Stattdessen holen Mauersegler und Elster auf.
Hart arbeitet die Mehlschwalbe: Schon wieder einen Platz geschafft auf 10! Da konnte die tapfere Rabenkrähe nicht mithalten.
17:25 Uhr: In den Charts gibt es gerade nicht viel Neues: Ein Blick in die vielen emails, die wir erhalten (vielen Dank!):
Herr Käsmyr hat zwei Sumpfschildkröten gesehen! Es ist überhaupt erstaunlich, was Sie noch so alles beobachten, viele scheinen richtig in der Wildnis zu leben.
Frau Dorner hat eine traurige Nachricht, die wir in dieser Form leider sehr häufig hören und nur bestätigen können:
Es gibt kaum mehr Insekten, Regenwürmer und Käfer in unserer
Gegend. Bis vor einigen Jahren sah ich Vogelschwärme auf den Feldern
am Ortsrand; jetzt nicht mehr.
16:00 Uhr: Gleich haben wir die 30.000 Vögel! Eigentlich sind es schon mehr, weil ja auch einige bayerische Meldungen beim NABU eingehen (ca. 10%). Aber Sie sehen es uns sicher nach, dass wir das hier nicht jedes Mal zusammenrechnen, oder?
Viel wichtiger: Die Mehlschwalbe hat den Buchfink überholt und damit schon wieder einen Platz zugelegt. Endlich kommt sie in Fahrt! Wir drücken ihr feste die Daumen.
15:08 Uhr: Interessant: die Straßentaube. Sie liegt sieben Plätze höher als 2009. Kann es daran liegen, dass wir bisher nur Online-Meldungen haben, die vielleicht vorwiegend von Menschen kommen, die in Städten leben? Mal sehen, ob sie ab Wochenbeginn zurückfällt. Dann beginnen wir nämlich mit der Eingabe der ganzen Karten, Briefe und Meldebögen, die per Post und per Fax kommen...
14:54 Uhr: dpa-Eilmeldung: Der Flugraum über München ist ab 15:00 Uhr geschlossen. Das gilt zum Glück nicht für die tiefer fliegenden Gartenvögel! Wobei der Mauersegler, sicherlich einer der am höchsten fliegenden, hier erfassten Vögel, gerade an Boden verliert...
14:46 Uhr: 1.111 Teilnehmer!
14:08 Uhr: Also, es brummt wirklich! Auf der Ergebnistabelle kann man laufend die F5-Taste drücken für's Neuladen der Seite...
13:55 Uhr: Was ist los mit der Amsel? Alle Top 10 Arten kommen ansonsten langsam wieder in die Nähe ihrer Vorjahreszahlen. Nur die Amsel schwächelt in Bayern, wo sie dem Spatz doch im restlichen Bundesgebiet bisher den Rang abläuft! Das wird ja noch spannend!
Immerhin hat die Mehlschwalbe schon wieder einen Platz gut gemacht und liegt auf zwölf. Einiges vor sich hat auch noch der Hausrotschwanz, der bisher auf Platz 13 rangiert und noch lange nicht wieder auf Platz 10 steht. Feldsperling und Rabenkrähe liegen dicht beisammen, wie wir das ja nach 2009 nicht anders erwartet hätten: Damals trennten sie am Ende nur ganze 2 Zähler!
Leider drehen Rotkehlchen und Rauchschwalbe gerade ins Minus. Hoffentlich bleibt es nicht dabei!
13:20 Uhr: Der/Die 1.000ste TeilnehmerIn! Herzlich Willkommen, und danke für's Mitmachen und Ihr Engagement! Außerdem über 700 Meldungen und 25.000 Vögel. Das hat im letzten Jahr viel länger gedauert. Geht ja richtig ab hier!
12:00 Uhr: jetzt passiert gerade richtig viel. Der Spatz dreht richtig auf und ist nur noch knapp unterhalb vom Vorjahresniveau, zwischenzeitlich hatten Buchfink und Kohlmeise auch die Vorjahresverbreitung. Die Mehlschwalbe hat einen Platz gut gemacht. Weiter so!
11:00 Uhr: Viele schreiben uns mit dem Inhalt, dass sie gerne noch Vögel nachmelden würden, aber sie sind gerade nicht da. Keine Sorge! Dieses Problem haben alle und damit gleicht sich das wieder aus. Denn die Vögel, die Sie gerade nicht sehen meldet evtl. Ihr Nachbar!
Haben Sie es gesehen? Die Kohlmeise derappelt sich! >> zu den Ergebnissen
09:00 Uhr: Guten Morgen! Das Wetter ist gut, die ersten haben schon um sechs gezählt. Wir sind gespannt, was uns der Tag bringt!
Zwei Infos: wir haben für die Auswertung der SdG (so heisst die Stunde der Gartenvögel bei uns intern) extra Serverkapazitäten angemietet. Damit sollten die gestrigen Uberlastungsprobleme der Vergangenheit angehören.
Was bringt uns der Tag inhaltlich?
Zuerst schauen wir uns an, was die Top 10 treiben. Die Top 5 Vögel sind zwar in der Reihenfolge wie im Vohrjahr platziert, haben aber in ihrer Häufigkeit alle abgenommen. Dieser Trend bestand gestern den ganzen Tag schon und scheint keine Eintagsfliege zu sein. Ab morgen werden wir die schriftlichen Meldungen eingeben - wir erwarten Tausende davon. Dann werden wir beurteilen können, ob es evtl. zwischen den onlinemeldungen und den schriftlichen einen Unterschied gibt. Insbesondere die Mehlschwalbe werden wir uns genauer ansehen müssen - die scheint auf den ersten Blick dramatisch abgestürzt zu sein- von Platz 6 im Vorjahr auf momentan Platz 13. Der Abstand zwischen Amsel und Spatz schrumpft derzeit. Auch das werden wir uns genauer ansehen.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!
8. Mai 2010
21.20 Uhr: Ein schöner Abschluss eines aufregenden Tages ist der Kommentar unsers Ingolstädter Kreisgruppenvorsitzenden Rudolf Wittmann: "Auch wenn der Server dampft - weiter soooo! Wir haben mit den Ingolstädter Auwaldfüchsen beobachtet und senden Euch ein paar Bilder! Das sind unsere Beobachtungen: 4 Aaskrähen, 2 Mönchsgrasmücken, 25 Mauersegler - ein großer Trupp!!!, 1 Zilpzalp, 3 Amseln, 4 Kohlmeisen, 4 Haussperlinge; 2 Blaumeisen, 7 Stare, 2 Stockenten, 1 Elster, 1 Bachstelze, 3 Feldsperlinge, 1 Fitis, 1 Türkentaube, 1 Ringeltaube, 1 Grünfink, 1 Buchfink, 1 Goldammer und würde man die Singdrossel die Johannes nur alleine beobachtet hat dazu rechnen, so wären es in einer Stunde 20 Vogelarten. Wir sind der Meinung das war Spitze!!!" Danke, Herr Wittmann, Ihr seid super! 20:45 Uhr: Wenn wir uns mal die Details in der Tabelle anschauen: Fast alle Arten bleiben hinter den Ergebnissen von 2009 zurück: Die Mehlschwalbe liegt katastrophal weit zurück. Das kann nicht an der kühlen Witterung liegen, denn die Rauchschwalbe steht ganz gut da. Spatz, Amsel und Star lassen sich bitten, können ihre Vorjahreswerte aber sicher noch einholen. Kohl- und Blaumeise liegen nur knapp drunter. Gut machen sich dagegen Grünfink und Feldsperling, die bisher deutlich zugelegt haben. Die Beteiligung ist nach wie vor richtig gut und hat offensichtlich kaum darunter gelitten, dass der Server heute kurz in die Knie gegangen war. Denn die 500 Meldungen, die wir wohl heute noch schaffen werden, hatten wir im letzten Jahr erst am Sonntag Mittag. Ein dickes Dankeschön schon einmal, für Ihr großes Engagement! Und auch für die vielen, vielen Emails, die Sie uns schicken. Wir halten uns ran mit dem Beantworten! Versprochen. 19:06 Uhr: Frau Sabine J. aus Nürnberg (mehr schreiben wir nicht!) meldet: "3 Kormorane als Überflieger. 2 machten sich auf in Richtung Nürnberger Norden raus. Einer kam genau aus dieser Richtung zurück. Er flog so tief, dass das Weiße im Auge erkennbar war, was ganz offensichtlich an dem ... gefüllten Magen lag. Möge es ihm gemundet haben!" 18:50 Uhr: Der Ansturm hat sich ein wenig gelegt. Das Problem sind die komplexen Prozesse, die mit der Auswertung und dem Vergleich mit den Vorjahresergebnissen verbunden sind. Wir arbeiten dran und bedanken uns bei allen für Ihr Verständnis! 16:30 Uhr: Jetzt ist leider der Server überlastet. Wir können die Kapazitäten leider nicht unbegrenzt erhöhen. Sie können uns aber helfen, in dem Sie ihre Eingabe hier vornehmen und uns dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder besuchen. Danke! 14:40 Uhr: Wenn man mal einen Blick auf die Trends wirft, dann sieht es ja düster aus: Bis auf den Grünfink haben sich bisher alle in den Top 5 verschlechtert. Nun sind 300 Meldungen nicht die Welt, aber auffällig ist es allemal. Wenn die Amsel so stark wäre wie im letzten Jahr, dann hätte sie den Spatz schon überholt. Schön aber, dass das Rotkehlchen bisher so gut dasteht. Wir hatten ja schon Befürchtungen wegen des harten Winters. Auch dass der Mauersegler trotz des kalten Wetters gleichbleibend ist, kann einen freuen. 13:45 Uhr: Eine traurige Nachricht kommt von Frau Hamann: "Waltraud, die Amsel mit den weißen Federn, ist seit März 2010 nicht mehr da gewesen. Sie war 6 Jahre Gast. Zuletzt prügelte sie sich mit anderen Weibchen..." Das ist wirklich schade! Wir hier beim LBV hatten uns schon auf eine Meldung von Waltraud gefreut, denn sie war bisher praktisch bei jeder Zählung gemeldet worden. Wir hoffen nur, dass Sie wieder auftaucht! Amseln können schon auch älter werden als 6. 12:55 Uhr: Bisher führt Oberbayern deutlich vor Oberfranken und Mittelfranken. Aber dort wohnen ja auch am meisten Menschen. Rechnet uns das jemand relativ zur Bevölkerung aus? Vielen Dank! 12:16 Uhr Respekt liebe TeilnehmerInnen! Gerade haben wir den 10.000 Vogel gemeldet bekommen. Diese Hürde haben wir im letzten Jahr erst gegen 15.30 Uhr genommen! Der Abstand zwischen Spatz und Amsel wird kleiner, bundesweit hat die Amsel derzeit dem Spatz den 1. Rang abgelaufen. Aber die Stunde der Gartenvögel ist noch lang...... 11:35 Uhr : Herr H. schreibt: "Eine wirklich tolle Aktion, bin schon zum dritten Mal dabei. Aber jetzt muss ich wieder bis zur nächsten Zählung im Januar warten, es Danke für das LOB! Wir haben auch immer viel Spass dabei und freuen uns immer wieder über die vielen Teilnehmer! Aber ehrlich gesagt: zwei so Veranstaltungen sind schon sehr aufwändig..... 11:00 Uhr: Die Schwalben scheinen im Vergleich zum Vorjahr sehr zu schwächeln. 9:00 Uhr Guten Morgen! Das Wetter ist gut (zumindest hier in Franken). Die ersten Meldungen sind von den Frühaufstehern bereits eingegangen, sie sind mit vielen Sichtungen belohnt worden. Kurz ein Wort zu unserer Auswertungstabelle: Wir zeigen
Die Pfeile beziehen sich auf den Prozentanteil der Vögel an der Gesamtzahl.
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21:15 Uhr: So, wir kommen zu einem Fazit des ersten Tages, obwohl die Meldungen jetzt praktisch minütlich hier eingehen: Die Beteiligung verspricht gut zu werden. Mit jetzt knapp 170 Meldungen kann man für den ersten Tage mehr als zufrieden sein.
Der Spatz hat sich gleich fulminant an die Spitze gesetzt, die Amsel hält sich weiterhin bedeckt. Mehr sagen wir dazu aber erstmal nicht, denn im Rest der Tabelle wird sich einfach noch sehr viel tun.
Wir versuchen weiterhin, Ihre vielen Emails und Anfragen so schnell wie möglich zu beantworten. Wir bitten aber um Verständnis, falls es ein wenig dauert. Ihnen einen schönen Abend!
20:30 Uhr: Herr Haberstock schreibt: "Ich kann leider nicht alle gesehenen Vogelarten angeben, da mir nicht alle Vogelarten namentlich bekannt sind." Lieber Herr Haberstock, die 30 populärsten haben wir hier eingestellt.
19:35: Also der Spatz schiesst echt davon. Die Amsel sagt sich, ok, ich bleibe genau auf Vorjahresniveau. Gleich stellen wie mal ein paar Bilder in die Galerie.
17:15 Uhr: Der Spatz hat sich gleich ganz vorne festgesetzt. Aber das hat noch nichts zu sagen bei 4.500 gemeldeten Vögel aus ganz Bayern.
Vielen Dank, dass Sie uns schon erste Bilder schicken! Wir laden sie heute noch hoch in unsere Galerie, aber wohl erst am Abend.
15:45 Uhr: Jetzt sind's 140 Teilnehmer, die an 100 Orten gezählt haben! Der große Run ist ja erst am Wochenende, und für inhaltliche Aussagen ist es immer noch zu früh. Aber die Teilnahme wird wohl ganz gut werden, so viel kann man schon sagen!
13.30 Uhr: Zeit für einen ersten Kommentar: Es läuft ganz gut an. Die Daten sind natürlich noch nicht aussagekräftig, aber es ist schön, dass schon knapp 100 Naturfreunde dabei sind mit 2.600 Vögeln.
9.00 Uhr: Das Eingabeformular ist freigeschaltet. Jetzt sind wir aber gespannt! Haben Sie es gemerkt? Als Neuerung haben wir nun mit Pfeilen markiert, wie es mit der Häufigkeit der Vögel im Vergleich zum Vorjahr aussieht. >>zur Ergebnistabelle, die natürlich noch nicht so aussagekräftig ist.
Danke an Neue Presse Coburg und ans Main Echo für den Abdruck des Meldebogens!
Heute war natürlich noch einmal richtig viel los, ganz viele von Ihnen haben noch Meldebögen bestellt, die wir auch inkl. morgen noch verschicken werden. Allerdings werden die meisten nur noch Kopien bekommen, weil heute die letzten Originale verschickt worden sind. Nächstes Mal kalkulieren wir höher!
Mittlerweile finden die Internetsuchmaschinen immer mehr Artikel, Berichte und Links, sie hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
Wir freuen uns auf den Start: MORGEN GEHT'S LOS!
Radio, Presse, Online-Medien... die Berichterstattung nimmt Fahrt auf. Wir verschicken alles aktuell über twitter.com/LBV_de und stellen es hier nicht extra nochmal ein. Ist das in Ordnung? Und auch auf facebook sind wir jetzt zu finden.
Und immer noch eine Bestellung nach der anderen für die Meldebögen. Wir liegen ca. 20 % über dem letzten Jahr. Haben wir dann auch 20 % mehr Meldungen? Das wäre toll, würde die Aussagekraft der Ergebnisse weiter verbessern. Ist das spannend!
Zeit auch für einen allerersten Pressecheck:
Die letzten Tage vor der Stunde der Gartenvögel haben begonnen. In den Geschäftsstellen und der Zentrale des LBV steigt die Arbeitstemperatur. Wie wird wohl das Wetter? Wieviele Menschen werden in Bayern teilnehmen? Wieviele in ganz Deutschland?