Kartierer für Brutvogel-Monitoring gesucht!

Anmeldungen für erfahrene Ornithologen jederzeit möglich

Häufige Arten wie die Goldammer stehen im Mittelpunkt. (F: M. Gläßel)
Häufige Arten wie die Goldammer stehen im Mittelpunkt. (F: M. Gläßel)

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage "Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?" beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden. Wir vom LBV koordinieren alle bayerischen Probeflächen und Sie können sich bei uns informieren, wie man mitmachen kann.

 

Machen Sie mit! - Vielfältiger Einsatz der Ergebnisse für den Naturschutz

Stieglitz (F: Z. Tunka)
Stieglitz (F: Z. Tunka)

Die Ergebnisse des Programms werden jährlich im Bericht "Vögel in Deutschland" fortgeschrieben und sie fließen u.a. in den Indikator "Artenvielfalt und Landschaftsqualität" der Bundesregierung (BfN) sowie Indikatoren auf europäischer Ebene ein, u.a. den "European Farmland Bird"-Indikator (EBCC), der von der EU-Kommission als Referenz für eine nachhaltige Nutzung der Agrarlandschaft herangezogen wird.

Wir suchen laufend Ornithologen, die unsere häufigen Brutvogelarten an Gefieder und Gesang unterscheiden können und Interesse daran haben, über drei Jahre oder länger die Vögel auf einer vorgegebenen Probefläche zu zählen. Der zeitliche Aufwand beträgt für die vier Begehungen zwischen März und Juni inkl. der Auswertung der Daten 30-40 Stunden. Bundesweit stehen 2.637 Probeflächen zur Verfügung, von denen bereits rund 1.500 vergeben werden konnten. Es gibt somit noch reichlich Beteiligungsmöglichkeiten zwischen Aschaffenburg und Berchtesgaden! Wo es noch freie Probeflächen in Ihrer Nähe gibt und wie diese beschaffen sind, können Sie über das Informationssystem "Mitmachen beim Monitoring häufiger Brutvögel!" ganz einfach erkunden. Am besten Sie sehen direkt einmal nach, bis spätestens Anfang März eines jeden Jahres können Sie für das betreffende Jahr noch alle nötigen Informationen und Materialien von uns bekommen. Sich für eine Mitarbeit anmelden und eine freie Fläche reservieren lassen, können Sie jedoch jeder Zeit. Wir freuen uns über Ihre kompetente Unterstützung!

 

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!


Hintergründe zum Vogelmonitoring

Verändert sich Vogelbestände der Agrarlandschaft durch die zunehmende „Vermaisung“ im Folge der Energiewende? Wie stark rückläufig sind d >> Lesen Sie mehr...


Weitere Informationen erhalten Sie über das Internetangebot des DDA. >> Lesen Sie mehr...

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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Ihr Ansprechpartner

Ihre Fragen zum Brutvogel-Monitoring beantwortet Ihnen:

Dr. Thomas Rödl

Tel.: 0 91 74 / 47 75 - 36
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